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Mozilla, baby!

antville.org
 Dienstag, 26. Juni 2001 
Ich glaube ja, dass er die Kamera absichtlich hat laufen lassen. Wahrscheinlich hat er nur nicht damit gerechnet, dass die Bilder woanders gleich archiviert werden. Indizien:
  1. Holländer
  2. 17 Jahre alt
  3. Die Kamera ist genau aufs Bett gerichtet, naja, fast jedenfalls
  4. Kommt schon in einem meiner Lieblingsfilme vor, der in ähnlichem Milieu spielt. Und auch da geht's daneben, weil nicht nur seine Freunde, sondern auch ihre Eltern online sind
  5. Kommt mir verdächtig vor, wie da alle Stellungen durchexerziert werden (aber vielleicht bin ich einfach schon alt)

Alles gelogen, ich hab mir gerade ein neues Handy bestellt. Naja, war fast geschenkt (999 Ösen) und ist die logische Fortsetzung meines good old 6150.

Herausforderung: Auf der Mobilkom A1-Seite herausfinden, welche Handies zu welchen Preisen angeboten werden. Ich gebe nach einer verzweifelten Viertelstunde mit der Erkenntnis auf, dass diese Information auf der Site einfach nicht existiert und bin plötzlich doch wieder froh, bei one zu sein.

Interessantes zum österreichischen Handymarkt, nicht ganz brandaktuell.

Svens Resümee zum St. Pölten-Ausflug der Eurancheros, ein erhebendes Stück Netzliteratur. Bebildert auch. Ich war übrigens nicht dabei, weil an diesem Tag und um diese Zeit keine saubere Unterwäsche zur Verfügung stand.

Scott Rosenberg sagt enorm richtige Dinge über den Zustand des Webs.

Nie mehr nicht wissen wie man's ausspricht: Merriam Webster hat jetzt ganz wunderbare Aussprachebeispiele im Online-Dictionary. Einfach auf das rote Lautsprecher-Icon klicken. Terrific!

lnk + 8 cmt (murx, rosengelb, hns)
 Montag, 25. Juni 2001 

Gestern erst beim dritten Versuch aus dem Haus gekommen und ein sehr gutes Konzert von New Wet Kojak im Flex gesehen. Valina hab ich leider grösstenteils verpasst, scheinen aber auch gut gewesen zu sein. Irgendwie der Höhepunkt des Abends war aber doch, als mir Tom und Peter Pfister von der Grazer Band namens "Feinkost Hofer" erzählten, die Titel wie "Great balls called Eier" im Repertoir hatten. Und chra, die erzählt hat, wie Hans Platzgumer sie vor so zirka einem Jahrzehnt nach einem Prong-Konzert angerufen hat, um zu erfahren, wie man Flageolett-Töne macht. Das ausschlaggebende Lied war glaub ich "Third from the Sun" (MP3 anybody?).

Seltsame Parallelen: Auch mir ist in der Nacht auf Freitag die Festplatte am iBook verlorengegangen. Allerdings hat Tobi sie am Samstag mittels Norton Utilities wieder hingebogen. Und ein Fest gab's bei mir bekanntlich auch.

Tobi hat in den letzten Tagen das Helma-Build-Environment wunderbar ausgebaut und vollendet. Test-Packages für Windows und Unix stehen bereit - alles frisch aus dem CVS zusammengemischt. Der Tar-Task war ein verdammt harter Brocken, wir sassen oder knieten heute wohl über eine Stunde fluchend und stöhnend vor der Build-Kiste.

XML-RPC @ Apache geht in die heisse Phase, heute abend (Westcoast-Zeit) soll der Projektvorschlag fertig sein. Die Email-Frequenz hat sich deutlich erhöht, was ziemlich blöd ist, wenn man eigentlich früh schlussmachen wollte.

lnk ~ cmt
 Sonntag, 24. Juni 2001 

Ich finde es beruhigend, dass im Fernsehen grad nur Werbung für handfeste Werte läuft: Autos und Fertignahrung und dergleichen.

"I could get lazy just thinking about it", sagt Johnny Cash über dieses Lied:

Show me that river, take me across
Wash all my troubles away
Like that lucky old sun give me nothing to do
but roll around heaven all day

lnk ~ cmt
 Samstag, 23. Juni 2001 

Hey! Es ist noch genug Wein und Bier übrig für das nächste Henso-dot-com-Fest in zwei Wochen. Mal schauen, vielleicht hält das Essen auch so lange.

P3K: Jetzt wo ich das sehe bin ich mir sicher, dass ich mal so ein Teil hatte. Ich glaube es war bei meinem Sony-Monitor dabei. Leider keine Ahnung, wo es steckt: entweder es ist in irgendeinem der vielen kleinen Kartons (hinter der Couch oder in einem Regal) oder aber es ist futsch :-(

lnk + 2 cmt (grob, goldchen)
 Freitag, 22. Juni 2001 

Wow, alles shiny new im Westen. So ein Büro möcht ich auch mal haben.

hyperhero.com, eine Seite mit hohem what-the-fuck-factor, via chra.

Jetzt mit 2000% mehr Inhalt: Mumbleboy.

Achjo, hier meine Adresse für heute abend:
Mariahilfer Str. 158/241, 1150 Wien. Das ist die äussere Mariahilfer ca. 300 Meter hinterm Westbahnhof, Stiege 2 gleich links im Hauseingang, auf der Klingel steht "Wallnöfer".

lnk + 7 cmt (sinvlem, chris, chronistin, rosengelb, grob)
 Donnerstag, 21. Juni 2001 

Auf der XML-RPC-List gibt es seit ein paar Tagen ein Feuerwerk an Meldungen zum Thema Unicode vs. ASCII. Vollkommen absurd, denn es gibt seit Jahrzehnten keine Computer mehr, die mit ASCII operieren, und es gibt kaum ein Land, in dem man mit pure ASCII etwas anfangen könnte. Natürlich hat sich auch Unicode noch nicht vollständig durchgesetzt (mit Ausnahme des glücklichen Landes der Java-Programmierer, in dem Zhuyin, Kana und Kanji fliessen) aber das Wissen um die Existenz länderspezifischer Encodings sollte sich doch mittlerweile durchgesetzt haben. Und das alles nur, weil Frontier auf Mac und Windows verschiede Encodings benutzt, so dass 60er-Jahre-ASCII tatsächlich das einzige ist, was man zwischen den beiden über XML-RPC heil rüberkriegt, während beispielsweise Umlaute zu wohlbekannten lustigen Texteffekten führen.

Auszug aus O'Reillys XML-RPC-Buch: XML-RPC in Java. Gut: es steht nichts böses über mich drin.

So viel zu tun, so wenig Zeit. Ein zwei wichtige Emails noch nicht geschrieben, aber es ist ja noch früh an der Westküste. Daher jetzt erst mal einkaufen und kochen mit snivleM.

Things are humming an multiplen Fronten ...

Keine Zeit, Einladungen fürs morgige Fest per Email zu verschicken. Ich schätze es lesen genug Leute Henso. Zur Sicherheit nochmal: morgen supergeiles Fest bei mir, featuring zwei Kilo Schwarzaugenbohnen.

Mein Gott, ich bin ja auch ein versteckter Webtagebüchler, aber gewisse Auswüchse der Emo-Bloggerei gehen mir wahnsinnig auf den Wecker. Hier kommt die Er-ist-ihr-auf-die-Füsse-getreten-Polizei. Uargh.

lnk + 6 cmt (chris, hns, tf, goldchen)
 Mittwoch, 20. Juni 2001 

Schon komisch: das Bett um ein zwei Meter verschoben und so gut geschlafen wie sehr lange nicht mehr. Ausserdem hab ich jetzt ein 12 Meter langes Schlafzimmer, wenn ich alle Türen aufmache. (Wie ich hier eingezogen bin, wollte ich ja alle Zwischenwände rausreissen. Mittlerweile bin ich froh es nicht getan zu haben, denn einzelne Zimmer mit grossen Flügeltüren dazwischen sind praktisch und schön zugleich.)

Ein Wohnungstürdialog, einst erzählt von Chronistin Andrea: Draussen steht ein für eine religiöse Vereinigung Werbender und beginnt das Gespräch folgendermassen: "Jesus liebt dich!" Darauf Andreas damaliger Mitbewohner: "Das soll er mir selbst sagen." Leider ist nicht kolportiert, wie sich das Gespräch weiterentwickelt hat.

Habe mir gerade eine Waage gekauft und sie zeigt 10 Kilo mehr an als erwartet. Ich bin noch auf der Suche nach Erklärungsansätzen.

lnk + 12 cmt (chronistin, rosengelb, p3k, hns, goldchen)

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