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Mozilla, baby!

antville.org
 Tuesday, 3. July 2001 

Luke Tymowski: "Magazines and books no longer tell us exactly what is wrong with Microsoft products". Microsofts Politik des schweren Werbedollars - verlässliche Strategie oder Schuss ins eigene Knie?

Interview mit Matthew Linderman and Jason Fried, zwei von vier Webdesignern bei 37signals. Favorite quote: "I think we attract clients who feel the same way."

Lots of Antville ideas.

notify.at, ein SMS-Werbung-Pyramidenspiel made in AT.

Ich finde die Netz-Coverage im Standard miserabel. In der Druckversion gibt's da die Rubrik mit dem alles sagenden Titel "NetBusiness" - nur was mit grossem Geld (oder enttäuschten Hoffnungen darauf) zu tun hat darf hier rein. Das Internet in seiner Haupteigenschaft als gesellschaftliches und kulturelles Phänomen (und ich meine nicht diese Art von Kultur) wird konsequent und sauber ausgeklammert. Online gibt es etwas mehr Produktankündigungen und weniger New Economy-Bullshit, wesentlich wohler fühle ich mich hier aber auch nicht. Ganz frei vom Netbiz-Hype ist hingegen der gute alte Falter, was aber angesichts der weitgehenden Netz-Unbeflecktheit jener Redaktion wahrscheinlich nicht als Verdienst anrechnet werden kann. Höchste Zeit, dass jemand den österreichischen Zeitungsschreibern eine gescheite Aufwach-Watschen verpasst.

Erstmals aufgefallen ist mir dieser Zustand übrigens, wie ich in einer grossen japanischen Tageszeitung einen Artikel über jenen jungen holländischen Weltenbummler gelesen habe, der seine Website zur kostenlosen Unterkunftssuche benutzt. Ein anderes Beispiel für angenehm unprätentiöse Web-Coverage liefert der Heise-Verlag.

Da habt ihr's: sogar Tex Rubinowitz findet in BETF's Disussionsforum das Internet eigentlich öd - und das nach 1185 Beiträgen auf alles-bonanza.de.

Wieder mal ein netter Google-Referer: kill people in habbo hotel.

Napster ist tot. Kein Wunder, jetzt wo es seinem grössten Feind gehört.

lnk + 10 cmt (chris, hns, p3k, chronistin, rosengelb)
 Monday, 2. July 2001 

Speziell für hans_heinz und andere Liebhaber italienischen Liedguts: Antonello Venditti - Bomba o non bomba (128 kb/s, runde 5 MB). Text und Tabs werden gratis dazugeschmissen.

"A Firenze dormimmo da un intellettuale" - Wie ich 14 war bin ich mit Freunden durch die Toscana getrampt, auf der Rückfahrt sind wir nach Florenz gekommen, wir haben im Park geschlafen, am nächsten Tag jemanden nach dem Weg gefragt, ein Mädchen ein oder zwei Jahre älter als wir, aus irgendeinem Grund hat sie uns dann begleitet, und irgendwann war ich plötzlich mit ihr allein und wir sind Hand in Hand und fast ohne ein Wort zu sagen durch die Parks gegangen. Das war aber jetzt kein romantisch verklärtes Schweigen, sondern ein verkrampft panisches. Bei mir jedenfalls. Ich war verlottert und hatte kein sauberes T-Shirt mehr und es kam mir vor wie Stunden. Ihr Name war Giulia Bosi und sie wirkte erwachsen. Sie trug einen Rock, hatte eine Brille und einen grossen Busen samt BH. Ihr Vater war Redakteur bei einer wichtigen Tageszeitung, Florentiner Establishment. Und sie hat erzählt, dass sie Stewardess werden wolle und dass sie ein paar Monate später bei einer Gameshow auf einem Berlusconi-Sender als Kandidatin auftreten würde. Ich hab sie nie wieder gesehen, aber ab und zu sucht mich die Erinnerung heim.

Chris hat übers Wochenende eine HopShell gebastelt. Check it out!

Blackbox goes Open Source, but where's the code?

Scott McCloud erklärt Micro-Payments in Bild und Text (via RIST). Favorite quote: "It would finally start a real "new economy". Meiner Meinung haben wir ja mit PayPal schon eine allgemein nutzbare und akzeptable Lösung, ich jedenfalls zahle bekomme lieber einmal 5 Dollar als 20 mal 25 Cent.

Naja, es gibt noch keine Möglichkeit, meine PayPal-Reichtümer auf ein österreichisches Konto zu bringen, aber ich hoffe das kommt noch ;-)

Interview with a content management heretic.

Die Hundekostüm-Mafia wird immer dreister. Jetzt gehen sie aber einen Schritt zu weit: Ärmel so am Hundskostüm anzunähen, dass das Viech von vorn wie ein kleines Männchen ausschaut. Wo sind die Tierschützer, wenn man sie braucht?

lnk + 3 cmt (kris, chris, h_h)
 Sunday, 1. July 2001 

CNet-Special darüber, wie "Corporate Software" verkauft wird.

Yummo: Kreolische Hühnersuppe, Knoblauchverseuchte Flusskrebse, Karamellisierter Brotpudding mit Butter-Rumcreme - richtig, wir waren im Bayou. Verpflegungsmässig stinkt der 15. Bezirk schon sehr gegen den 2. ab.

lnk ~ cmt
 Saturday, 30. June 2001 

"Wir haben uns beide noch gewundert." Eminent lustig, angefangen schon damit, dass sie überhaupt ein Auto in die Luft jagen wollten.

Oah. Eine Euroranch Clubnacht fast so schön wie beim ersten Mal, bzw. eigentlich schöner aber dann etwas zu kurz bzw. etwas zu abrupt im Ausklang.

Bee ist ein ziemlich spannendes und gut gezeichnetes Comic. Schaut so aus als sollte man den Zeichner, Jason Little, im Auge behalten. Der Einfluss von Dan Clowes ist nicht zu übersehen, was mir natürlich sehr gefällt.

Eine kleine Anmerkung zu Antville, es gibt die Zutaten natürlich auch zum Downloaden: Helma 1.2 Test und /apps/antville über anonymes CVS von :pserver:anonymous@coletta.helma.at:/opt/cvs, Passwort "". Eventuell könnte es sogar ohne SQL-Datenbank (sprich mit zero setup) funktionieren, das habe ich noch nicht probiert. Diskutiert wird das ganze auf der Hop Mailing List.

lnk ~ cmt
 Friday, 29. June 2001 

A test installation of our blogware project code-named Antville is running on a top secret server. Kudos to Robert for bringing it this far all by himself. Don't be fooled by its rough appearance and pre-alpha-ish features, this can be anything we want it to be in very short time. Well, almost anything that is.

Also mir gefällt das. (via STYP)

Tobi hat gerade eine neue Abkürzung gecoint: KGB (steht für KulturGrossBau)

Auszucheckende Spracheinstellungen bei Google, entdeckt von Chris: "Hacker", "Elmer Fudd" und "Bork, bork, bork!". Latein ist auch ganz ok, aber wtf ist "Pig Latin"?

Jon Udell hat einen sehr schlauen Artikel namens "Applications First" im aktuellen Linux Magazine geschrieben, der leider noch nicht online ist. Jon fängt an bei der "Entdeckung Windows": "The plain truth is that users care about applications and will run them on the shoddiest of substrates, as Microsoft well knows. OS/2 was, after all, once a joint IBM/Microsoft effort - until a bright programmer in Redmond figured out how to make DOS/Windows run in protected mode. Microsoft immediately dumped OS/2 and abandoned all the developers that it had been urging to write for OS/2's Presentation Manager GUI." Er geht dann weiter zur "Entdeckung Web": "By the time the Web happened, application software was already well into its baroque phase. It was impossible to care about the next version of MS Office, which only wrapped more incidental features around the core functionality that people actually used. The Web showed us just why applications had grown so stale; they were not connected to anything." Der Schluss, den Udell aus all dem zieht ist der, dass das "Nachbauen" von Windows nicht reichen wird, um Linux auf dem Desktop erfolgreich zu machen. Was nötig ist sind "neuartige" Applikationen, Anwendungen die anders ticken und übrigens ruhig auch auch Windows laufen dürfen. Als Hoffnungsträger nennt Udell Ximian, von dem er hofft, dass es mehr werden könnte als GNOMEs Antwort auf Microsoft Outlook.

Bottom line: it doesn't matter how shitty the software, what matters is the things it lets you do - eben wie Windows 3.1 und Netscape 0.9 im damaligen Kontext. Da fällt mir was auf: Wer weiss ob es Netscape (die Firma) heute noch geben würde, wenn sie erst mit Version 3.1 richtig "durchgebrochen" wären.

lnk + 1 cmt (p3k)
 Thursday, 28. June 2001 

Ein Paradoxon, von dessen Richtigkeit ich unerschütterlich überzeugt bin, ist dass bei der Auswahl eines Software-Versorgers Sympatie eine grosse Rolle spielen muss, und zwar gerade dann, wenn man eine rationale Entscheidung nicht nur für sich allein, sondern für andere Benutzer treffen will. Software entscheidet sich nämlich in einem Punkt wesentlich von Gemüse. Gemüsehändler sucht man nach der Frische ihrer Ware aus und vergisst sie nach dem Kauf. An Softwareherstellern hängt man aber, solange man die Software benutzt, und das Wissen um diese unsichtbaren Fäden macht den Unterschied zwischen einem erfahrenen und einem unerfahrenen Software-Aussucher aus. Jetzt fällt mir gerade noch ein guter Vergleich ein: Sich für Software entscheiden ist wie die Hochzeit in einer Mafia-Familie. Man hat ab sofort nicht nur die schöne Braut (=Software) am Tisch sitzen, sondern auch den Schwiegervater und den Rest der Verwandtschaft. So you better like them. Der Grund warum ich das alles sage ist der, dass mir KnowNows neue Site suspekt ist und mir das reicht, die Sache zu ignorieren. Joel Spolsky und ex-KnowNow-Mitarbeiterin Megnut geht's übrigens ähnlich.

Naja, nach dem ersten Kaffee werd ich mir das ganze vielleicht doch mal anschauen.

Meine Putzfrau ist auf Hochzeitsreise in Polen, erste Anzeichen der Entropie machen sich bemerkbar.

Microsoft droppt SmartTags. Ein schöner Erfolg für jene, die die öffentliche Diskussion darüber geschürt haben, hierzulande z.B. P3K.

Es sollte eine Gnu Public License für Musik geben, die es beispielsweise unmöglich machen könnte, zur Prime Time im ORF für eine Bob Marley-CD zu werben.

lnk + 3 cmt (grob, chris, murx)
 Wednesday, 27. June 2001 

This way: Katatonik zerlegt einen Text von Isolde Charim im Standard. Man kann es noch einfacher ausdrücken: die Leute haben Robert Hochner gern gehabt. Nicht dass ich hier eine anti-intellektuelle Stimmung verbreiten möchte, aber es ist unglaublich vorgestrig, Phänomene wie Liebe oder Gernhaben dann und genau dann hinterfragen zu müssen, wenn sie medial vermittelt entstehen.

Murx, jüngster Henso.com-Neuregistrant, liefert Background zu seiner vorbildlich aufgebauten Site namens murx.atat.at.

Absurde Träume und renitente alte Leute, ich bin ein Fan von ORF ON Comics. Flaschko hat meines Empfindens etwas nachgelassen, der Dämon Damenlikör zieht sich mittlerweile etwas. Dafür hat Mahlers neuer Wurf namens Molch vielvaschbreschend begonnen. Bin gespannt ob er das auch halde kann.

Mir ist noch nicht ganz klar, was Macromedia SiteSpring können soll, das good old CVS und ein etwas avanciertes Projektblog nicht kann - abgesehen vom Lock-In, that is.

A List Apart hat den bislang umfassendsten Artikel zu Microsofts SmartTags, der mir untergekommen ist. Fast schon eine Spur zu umfassend vielleicht.

SmartTags auf App-Server- oder Application-Ebene abzudrehen ist eine nette Geste, gleichzeitig aber ein (nebenbei gesagt heuristischer) Eingriff in den Zuständigkeitsbereich des Autors von Template und Inhalt der Seite. Vor allem wenn dieser gar nicht gefragt wird. Natürlich ist das Grundproblem, dass es ein Opt-In statt eines Opt-Outs geben sollte. Aber so wie die Dinge liegen - Opt-Out im HTML-Quelltext - sollte das Sache des Site-Owners sein, nicht die des Server-Betreibers.

Aber halt: gerade sehe ich, dass man SmartTags auch über HTTP-Header abdrehen kann. Das ändert die Sachlage natürlich grundlegend. Gibt's eine Bestätigung, ob das auch wirklich funktioniert?

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Unser Refugium, gebaut um Milch und Köpfe kühl zu halten.

lnk + 3 cmt (katatonik, hns, cabdelh)

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