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Mozilla, baby!

antville.org
 Monday, 23. July 2001 

Genua erwacht aus einem Albtraum. Tränengasverseucht und voll verkohlter Autos und Müllcontainer. Dass sich der Genoveser Bürgermeister um die Abhaltung des Gipfels in seiner Stadt bemüht hat - ein Treppenwitz der Geschichte.

Jon Udell über Environmental Acquisition in Zope. Environmental Acquisiton bedeutet, dass Objekte nicht (nur) von ihrem Prototyp oder ihrer Klasse erben, sondern (auch) von ihrer Parent-Objekten im URI-Path.

Eines der wichtigeren Features im nächsten Helma-Snapshot wird eine spezielle Art von Environmental Aquisition sein. Die globale path-Variable ist nicht mehr nur ein Array mit den Objekten im Request-Pfad, man kann damit auch über den Prototyp-Namen auf die Pfadelemente zugreifen. path.weblog beispielsweise enthält das (letzte) Objekt vom Typ weblog, vorausgesetzt es existiert eines im URI-Path. Ich nenne das "semi-explicit" oder "typed" environmental acquisition. Im Gegensatz zur untypisierten Aquisition in Zope, in der alles nur ein "Folder" ist, also ein Objekt, das alles und nichts enthalten kann und alles automatisch von seinem Parent-Folder erbt, gibt der Programmierer hier an, von welchem Typ von Objekt er etwas will. Der Hop übernimmt dann die Aufgabe, das naheliegendste Objekt dieses Typs zu finden.

Buzzwords beiseite bedeutet das die Befreiung von allen __parent__-Hacks. Der Mechanismus ist sogar flexibler als es jedes getParent() je sein könnte, da man direkt an jede beliebige Stelle des Pfades springen kann, ohne überhaupt wissen zu müssen wo sie genau liegt.

Es wäre auch vorstellbar, dass es dereinst volle (untyped) Environmental Acquisition im Hop geben wird. Nicht als Default-Methode der Auswertung innerhalb der HopObjects, sondern über ein spezielles Konstrukt. Möglich wäre beispielsweise ein Objekt, das in path.hopobject oder path.any oder einer ähnlichen Stelle sitzt, über das man auf alle Properties und Funktionen im URI-Path so zugreifen könnte, als lägen sie in einem einzgen "flaches" Objekt.

Weil das jetzt alles etwas kompliziert klingt kann ich beruhigen: es ist in Wirklichkeit watscheneinfach.

lnk + 3 cmt (chris, grob, earl)
 Sunday, 22. July 2001 

Wow! Noch nie so ein Abendrot gesehen. Der Himmel, ganz Wien und meine Wohnung leuchten rot. Schon vorbei.

Sonja über die Ghost World-Verfilmung. Achtung, nicht lesen wenn man Ghost World wunderbar absurd findet. Sonja muss wieder mal alles erklären.

Der gestrige Abend war verkorkst. Zuerst wurde ein vielversprechend begonnenes Fest nicht durch Regen, sondern eine aus heiterem Himmel einbrechende Modenschau zunichte gemacht. Gibt es eine bessere Methode, die Besucher eines Festes für eigenunterhaltungsunfähig zu erklären als derart Rahmenprogramm? Bei einem Fest sollten die Gäste im Mittelpunkt stehen, nicht gaffende Umrandung sein.

Vergrämt ins Rhiz abgezogen, und dort reichte eine kleine Bemerkung von Arno Waschsalon, um meine Laune endgültig zu zerstören. Er meinte, Arno Senoner sei untersetzt, aber weniger untersetzt als ich.

Hrmf.

Wenn jemand weniger untersetzt ist als ich, dann ist er überhaupt keine Spur untersetzt. Nicht mal wenn jemand mehr untersetzt ist als ich heisst das, dass er infolgedessen untersetzt sein müsste!

Wahrscheinlich war meine Laune schon von der Sache in Genua verdorben.

Ich weiss jetzt, was ich gestern zum Tod des Mannes sagen wollte: Ich stelle mir vor, dass der Carabiniere in Todesangst war. Jemand, der verletzt ist, festsitzt und von einem stärkeren Gegner attackiert wird, hat Todesangst. Es ist ein Zeichen seltsam fehlkalibrierten Denkens, zu glauben, ein Polizist würde sich in dieser Frage wesentlich von jedem anderen Tier unterscheiden.

Unterdessen zuckt die Polizei in Genua völlig aus.

lnk + 11 cmt (chra, katatonik, grob, hns, rosengelb)
 Saturday, 21. July 2001 

Eier kochen in grossem Stil, Käsefiguren schnitzen, und Kaffee gibt's auch dazu: das nenne ich Frühstück!

Stell dir vor du machst jeden Sommer ein Fest im Freien, und jedes mal regnet es. Was heisst da regnen, volle Kanne schiffen muss man da schon sagen! So ist das jedenfalls bei der "Ausserordentlichen Mieterversammlung" in der Mariahilferstrasse 101, dem Hoffest von propeller z und den anderen Mietern in jenem Gebäude. Beim ersten mal vor zwei Jahren regnete es. Letztes Jahr hatten sie zum Glück schon den halben Hof mit einer Plane abgedeckt. Tjo und heute findet das Fest wieder statt, und es schifft. Naja, wenigstens soll's gegen Abend hin aufheitern.

Die diversen Indymedia-Sites (z.b. die österreichische) sind full of shit. Entweder ist überhaupt nur von Mord die Rede und Einzelheiten werden übergangen, oder es wird lapidar erwähnt, der Protestierende hätte einen Feuerlöscher auf ein Carabinieri-Auto werfen wollen. Und natürlich werden Bilder vom Toten in der Blutlache gezeigt. Dabei erzählen die Bilder vom Ereignis selbst (1, 2, 3) eine etwas differenziertere Geschichte. Das Auto steckte fest, die Scheiben waren eingeschlagen, die Insassen wurden von zwei Seiten attackiert. Ausserdem muss ich an die Feuerlöscher in unserem Büro denken, die sind so schwer, dass man sie kaum verschieben, geschweige denn aufheben kann. Na gut, unsere sind etwas grösser, aber die Vorstellung, so etwas in ein Auto zu schmeissen, in dem wer drin sitzt ist für mich einfach unpackbar. Die Erklärung des Polizisten, es habe sich um Notwehr gehandelt, scheint mir sehr plausibel.

Bei den Carabinieri im Auto handelte es sich laut Repubblica um 20-jährige Militärdienstleistende aus Sizilien und Kalabrien.

Immer zu einem Spass aufgelegt, diese Italiener.

Philip Jones über die Ziele der Demonstranten.

Das Wort "Globalisierungsgegner" ist übrigens ein saudummes und unpassendes. Kein vernünftiger Mensch wird glauben, irgendeine Globalisierung aufhalten oder rückgängig machen zu können. Worum es geht ist das Installieren und Überprüfen fairer, weltweit verbindlicher Regeln. Also eher ein Schritthalten mit der Globalisierung der Wirtschaft.

Slashdot-Q&A mit Shawn Gordon von TheKompany.

Quanta könnte eine gute Hop-Entwicklungsumgebung abgeben. TheKompany will Ende des Sommers eine Gold-Version für Linux, Windows und Mac rausbringen.

Ist Qt das neue WORA?

lnk + 5 cmt (chra, hns, p3k, bruno, earl)
 Friday, 20. July 2001 

Grausliges Wetter, völlig überarbeitet - ich bleib heute zuhause und lies ein Buch lieg bewegungslos herum.

Gerade fand ich es ärgerlich, die Plattensammlung eines 15-jährigen zu besitzen, da fiel mir ein, dass Makotters DJ-Koffer noch bei mir in der Ecke liegt. Naja, da sind schon ein zwei brauchbare Scheiben dabei.

Some major digging on the Antville Projektlog. Das war es auch, womit ich mir heute frühmorgens das Hirn überhitzt habe.

Ich weiss es ist schockierend und alles, aber ich finde diese Kondomsprüche lustig.

Viel zu lesen: Slorg.

Gestern abend Werner getroffen. Einen Haufen alter Geschichten ausgegraben: Freunde, Freundinnen, Bekanntschaften und Affären sozusagen der letzten zehn Jahre. Ich kann mich jetzt wieder an Menschen, Orte, Ereignisse erinnern, die ich schon vollkommen vergessen hatte. Zum Beispiel Harald, den südtiroler Mitbewohner in der Kärchergasse. Die endlosen Diskussionen mit Werner und Markus Mascelli. Das "Babylon" in der Gusshausstrasse. Meine und Toms Wohnung in der Ungargasse und alles was dort passiert ist. Ein Fest in Astrids Wohnung in der Schwarzspanierstrasse. Andererseits bleiben dunkle Flecken, zum Beispiel in der Frage, wie ich 1995 zu Nofrontiere kam. Klar, über Werner und Claudia, aber wie lernten die sich kennen, und was war dann?

Francesco "Frank" Lentini, the Three-Legged Wonder.

Yay! Kids malen Mandalas. Via Misterpants.

lnk + 8 cmt (mkt, hns, p3k, claudschi, rosengelb, goldchen)
 Thursday, 19. July 2001 

Um ein Haar wäre heimathafen, der Server auf dem z.b. classic helma und pool drauf laufen, abgefackelt. Hab gestern gegen Mitternacht beim Backup-Machen zufällig die Seitentür geöffnet und gesehen, dass einer der CPU-Fans sowie der hintere Zusatzlüfter stillstanden. Dann hab ich meine Hand aufs Gehäuse gelegt und unmittelbar waren Brutzelgeräusche zu hören (heimathafen ist immer schon eine heisslaufende Kiste, daher auch der Zusatzlüfter). In einer Panikaktion also runtergefahren, Mainboard-Handbuch und CPU-Platzhalter-Cartridge gesucht, abkühlen lassen und dann Lüfter und Zweit-CPU aus der Asche gekletzelt. Jetzt läuft heimathafen kühler denn je. Hätte ich schon längst machen sollen!

Hans Wu ist disordered. Ich unterziehe mich auch gerade. Autsch. Browser gecrasht, nachdem ich die Hälfte der Fragen beantwortet hatte. Keine Lust mehr, von vorne anzufangen.

Hey! Ich habe nichts damit zu tun! (Naja, vielleicht ein bisschen was am Anfang, die ersten drei Postings oder so.) Ich kann gar nicht auflegen!

lnk + 7 cmt (grob, hannes, hns, earl)
 Wednesday, 18. July 2001 

Joel Spolsky: Good Software Takes Ten Years. Get Used To It. "Make a ten year plan. Make sure you can survive for 10 years, because the software products that bring in a billion dollars a year all took that long. Don't get too hung up on your version 1 and don't think, for a minute, that you have any hope of reaching large markets with your first version. Good software, like wine, takes time." Ich habe für den Hop nur einen Fünfjahresplan (no kidding: wir befinden uns jetzt in Jahr 3). Offensichtlich denke ich nicht langfristig genug.

Gut zu sehen, wie hop.orf.at/quicknote, die erste Hop-Installation bei ORF ON (November 1999) nach einem Update auf einen aktuellen Helma-Snapshot zu neuem pubertärem Leben erwacht. Die Quicknote hat einen Spezialplatz in meinem Herz.

Schon komisch: gerade Sun hat sich immer mit Haut und Haar gegen Intel gewehrt - sich damit gebrüsetet, selbst Hardware zu bauen, während alle anderen - HP, SGI, IBM, Dell - nur (mehr) vorgefertigte Teile zusammenschrauben. Und jetzt ist Sun selbst das Intel auf dem Application Server Markt und zwingt mit seinem EJB-Standard "kleinere" Unternehmen (kleiner als IBM und BEA, that is) dazu, ihre oft überlegene Architektur wegzuschmeissen und stattdessen die Teile der Grossen zu verkaufen, um daran ein paar eigene Komponenten anzuschrauben.

Im Lauf des heutigen Tages wird hier noch die eine oder andere Überlegung zu EJB (und warum es für mich keinen Sinn macht) auftauchen.

JBoss J2EE Overview

Heute abend gibt es ein Treffen der östrreichischen Java User Group mit Vorträgen zum Thema EJB. Werd ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Verpasst.

Interessante Betrachtungen zu Microsoft-GNU-Gnome vs. Java auf Javalobby. Mehr. Was geht jetzt in den Köpfen von Sun/Javasoft vor?

Gerade bemerkt: Salon.at hat seit seinem Bestehen 20.932 Headlines gesogen, alle befinden sich zwecks germergter Ansicht in einem flachen Container und die Ladezeiten sind dennoch durchaus erträglich (auch wenn der Subnode-Index refresht werden muss).

lnk + 8 cmt (chris, hns, stefanp, earl, rosengelb)
 Tuesday, 17. July 2001 

Das Erdbeben heute dürfte in Meran ziemlich brutal gewesen sein. Meine Eltern erzählen, es hätte einen lauten Knall gegeben. Bei meiner Mutter hat's an mehreren Stellen den Putz runtergehauen, während bei meinem Vater, der quasi direkt über dem Epizentrum lebt, nicht viel passiert ist. Übrigens lag das Epizentrum nicht wie vom ORF hartnäckig berichtet im Passeiertal, sondern zwischen Vinschgau und Ulten. Sehr gut gefallen hat mir aber der ORF-Südtirol-Korrespondent, der gerade vor Schloss Tirol einen Beitrag aufzeichnete als alles zu wackeln anfing, worauf er völlig fassunglos "puttana!" in die Kamera rief.

Seit gestern abend hab ich meinen Account auf cvs.apache.org. (Auf dem Mailserver hab ich keinen, das CVS wurde leider vor kurzem ausgelagert. War mir zu blöd, extra danach zu fragen ;-) Heute wird das XML-RPC-Projekt eingecheckt.

Wo ich jetzt Mitglied bei Apache XML bin, könnte ich vielleicht irgendwann vorschlagen, ein Projekt für einen nachsichtigen HTML Parser zu starten so wie damals OpenXML. Standards sind gut und recht, aber etwas eminent nützliches zu machen ist auch was schönes.

Der Anfang von xml.apache.org war ja übrignes das Ende von OpenXML - auch ein Grund, warum ich mit dem Projekt bis heute nie ganz warm wurde.

Napster klopft an das Tor zur endgültigen Bedeutungslosigkeit.

lnk + 2 cmt (earl, hns)

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