henso.com
Home
Archive
Search

rss feed for this page

DELI
HLM

LNGR
EURN
OON
CHLM
POOL
ELPH
RIST
SOFA
SENS
P3K
FM4
SCRP
MAL
RNS
GDNY
ELEG
OSNS
SLSH

Mozilla, baby!

antville.org
 Sunday, 18. November 2001 

January 1st 1662: "Waking this morning out of my sleep on a sudden, I did with my elbow hit my wife a great blow over her face and nose, which waked her with pain - at which I was sorry. And to sleep again."

Thomas gestern: Wie er gesehen hat, was ich die letzten zwei Tage hier geschrieben habe, habe er sofort gewusst, dass es mir schlecht geht. So war es auch.

Gestern von 17:00 bis 5:00 zu Fuss in und um Ottakring unterwegs. Auf dem Weg: Bei Tom mein Herz ausgeschüttet, bei Sven ein Abendessen gekriegt und dafür sein lokales Netzwerk konfiguriert, im Stiegenhaus einer vermummten wimmernden Frau begegnet, die mir nicht gesagt hat, ob ich ihr irgendwie helfen kann, bei Verena und Albert das Baby und den magnetischen Schwebekreisel bewundert, Sven und Mkt in einem Schnösellokal getroffen weil sonst nirgends Platz war, im Rhiz gepartiet (?) als ob es 1999 gewesen wäre, zweimal ja gesagt wie Klaus gefragt hat "Soll ich sie auf einen Drink einladen? Soll ich sie auf einen Drink einladen?", mich wunderbar mit dem Mädchen unterhalten, das von Klaus auf einen Drink eingeladen worden war bis sie uns rausgeschmissen haben.

Keine Ahnung wo das Kopfweh herkommt. Zu Fuss gehen ist doch eigentlich gesund.

Samuel Pepys' Tagebuch gibt's auch in Buchformen, zum Beispiel hier in gestraffter Form.

lnk + 6 cmt (mkt, hns, slauti)
 Saturday, 17. November 2001 

Ist es Eskapismus, die gescheiterte österreichische Presse als gescheitert anzuerkennen? Nope.

Hat derstandard.at höhere Qualitätsmassstäbe und professionellere Arbeitsbedingungen als henso.com? Das möchte ich doch nicht hoffen. Es sei denn "schreib 800 Wörter" zählt als professionelle Arbeitsbedingung, und "du kennst unsere Abmachung" als Qualitätsmassstab.

Österreich ein Stück weit aufzugeben wenn man hier lebt, das hat zugegebenermassen was eskapistisches. Aber ich kann mich nicht um alles kümmern, kann nicht alles kompensieren und nicht alles verkraften. Der Rest wird mit Hoffnung aufgefüllt.

Seltsames und leicht unkomfortables Gefühl, einen Verlegenheitstext aus eigener Produktion, der sich über mehrere Website-Evololutionsstufen [1],[2],[3] durch schludriges Copy, Paste, Replace, Adapt entwickelt hat irgendwo an doch recht prominenter Stelle zitiert wiederzufinden. Naja, die Syntax scheint zu stimmen.

Wo ich nochmal drüber nachdenke: War wohl ein Fehler, Rottenbergs Artikel zu verteidigen. Faktisch und menschlich. Aber das ist halt mein Oppositionsreflex. Und hey, wer hat gesagt, dass es manchmal gut ist, ein öffentliches Arschloch zu sein? Es stimmt! Nichts schöneres als eigene Fehler zuzugeben. Die volle Katharsis sozusagen.

Ich trinke grad zum ersten mal Gute Laune Tee von Willi Dungl Marketing. Gar nicht schlecht! Wenn Will Dungl grad keine neuen Teesorten erfindet schreibt er Bestseller wie "Zerrung, Prellung, Tennisarm". Ein echtes Universalgenie und ein toller Hecht.

lnk + 3 cmt (katatonik, hns)
 Friday, 16. November 2001 

Juhu, ich bin ein Ausserirdischer. Jedenfalls fühle ich mich so, weil ich diesen Schrieb von Thomas Rottenberg nicht skandalös finde. (Siehe auch EuroRanch Messageboard.) Die Anklage: Rottenberg ist ein arrogantes Arschloch und sollte aus diesem Grund nicht im Standard schreiben dürfen. Wow. Ich und andere sind der Meinung, dass es gelegentlich gut ist, ein öffentliches Arschloch zu sein. Dass das jetzt im Standard passiert und tausende Leute ihre Identifikationsplattform verlieren muss gewiss hart sein. Mein Mitgefühl ist euch sicher.

Dabei ist der Text harmlos. Ich schlage vor, Moorbek eine Kolumne im Standard zu geben.

Lustig zu sehen, wie Leute zwar fühlen aber nicht genau fassen können was sie an dem Text aufregt, und dann in ihren erzürnten Reaktionen so arg danebenhauen. Der Tabubruch ist ja, dass Rottenberg den Augustin-Verkäufern die Anerkennung für ihre Arbeit verweigert, indem er die Zeitung kauft ohne sich dafür zu interessieren, oder gar ihnen Geld anbietet, aber keine Zeitung dafür will. Ansonsten fast überkorrekt. Mehrfach hat er versucht, den Augustin gut zu finden. Und dass er sich in einer (fiktiven oder realen - jedenfalls leider abstrahierten) Szene von einem aufdringlichen, stinkenden Verkäufer belästigt fühlt ist doch nichts zum drüber aufregen. Ich jedenfalls fühle immer mit Leuten, die sich nicht mit einem Schmäh aus einer derartigen Situation retten können - egal ob es an der eigenen sozialen Kompetenz oder an der Empfänglichkeit für Subtilitäten des anderen hapert. Aber da ist dann zu hören, dass alles an Rottenbergs zu kleinen Zumpferl liegen muss, oder dass Gestank nicht stört, wenn die Ursachen im Sozialbereich liegen. Oh well. Raffiniert.

In-tre-sant: sinn-haft, gefunden via Murmel-Weblog.

JOHO das Blog

lnk + 12 cmt (p3k, praschl, mkt, hns, katatonik)
 Thursday, 15. November 2001 

Ich bin ja Italiener. (Was haben wir gefeiert, 1982!) Tom kann Katja heiraten und damit Deutscher werden. Für alle, die mit einer österreichischen Staatsbürgerschaft festsitzen: sorry.

(Ja, ich bin eine Sau, eine Fahne im Wind und billig obendrein.)

pyRads, ein Service für unaufdringliches (und eventuell sogar nützlich-unterhaltendes) Text-Advertising nach Google-Art für Blogger. Bin gespannt auf Durchführung und Details. (via LNGR)

Oh Mann, ein finanziell bewegter Tag. Ich habe ein eher entspanntes Verhältnis zum Geld, aber es ist doch ein schönes Gefühl, viel Geld zu bekommen, und es ist ein schlechtes Gefühl, viel Geld zu zahlen. Mir ist heute beides passiert. Genauergesagt bin ich beim Steuern-Erledigen draufgekommen, dass eine Honorarnote, die ich im Juni ausgestellt habe, aus irgendeinem Grund nicht bezahlt worden ist. Und ich hab mir die ganze Zeit gedacht, dass da was fehlt. Buchhaltung ungenügend. Setzen.

lnk + 10 cmt (mkt, hns, sinvlem, wikinger, funzel, chronistin, tinto)
 Wednesday, 14. November 2001 

Danke für das bisschen sicher gut gemeinten Sonnenschein.

Heute früh ist mir der friulanische Sissy-Kaffee ausgegangen und ich habe einen sizilianischen aufgemacht (Musotto Giuseppe, nicht im Internet zu finden). Nach dem ersten Schluck war ich euphorisch und hab mich gefühlt wie in der Bar Roma in Cefalù. Nach der zweiten Tasse war mir schlecht. So soll es sein.

Neue Projekt-Weblogs: Halvar, Helma, Hump.

Bei MySQL ein Logfile mitlaufen zu lassen ist eine gefährliche Sache. Ich renne seit ein paar Tagen mit dem zusätzlichen Kopfweh rum, dass auf der Root-Partition von coletta schon wieder nur mehr 50 MB frei sind, und nach wiederholtem "find / -xdev -size +10000k" komm ich drauf, dass /var/lib/mysql/coletta.log über 600 MB hat. Das dürfte auch der Grund gewesen sein, warum das letzte Backup nicht auf eine CD gepasst hat ;-)

lnk + 4 cmt (grob, hns)
 Tuesday, 13. November 2001 

"... It does not provide leadership, enthusiasm or the kind of impassioned personal engagement that has come to be called gonzo."

lnk ~ cmt
 Monday, 12. November 2001 

Vom Radar der Mailing-List nicht erfasst macht Helma grosse Fortschritte. Tobi hat das Build-System auf Vordermann gebracht, Stefan P. hat übers Wochenende an der Helma-Root-App gearbeitet, und von Chris kommen vielstversprechende Halvar-Screenshots.

Am Mittwoch in Istanbul könnte Baric endlich von Anfang an Stefan Lexa bringen. Über die Frisur kann man streiten, aber spielerisch ist der Mann eine Wohltat.

"An mehreren "strategischen Stellen" der Firma in Cormelles-le-Royal bei Caen seien Sprengsätze angebracht worden, sagte ein Moulinex-Arbeiter, der nicht namentlich genannt werden wollte."

Developer-Infos zu Sharps Linux/Qt/Java-PDA.

lnk + 1 cmt (grob)

Not logged in. Click here to log in.

 comments