henso.com
Home
Archive
Search

rss feed for this page

DELI
HLM

LNGR
EURN
OON
CHLM
POOL
ELPH
RIST
SOFA
SENS
P3K
FM4
SCRP
MAL
RNS
GDNY
ELEG
OSNS
SLSH

Mozilla, baby!

antville.org
 Tuesday, 20. November 2001 

Once upon a time there was a dog with an afro... Introducing Afro Ken. Umbedingt runterscrollen zum Stammbaum!!! Wenn Hunde so ausschauen würden, würde man Hundescheisse als kleinere Unannehmlichkeit gern in Kauf nehmen. Das wäre eine sinnvolle und ethisch vertretbare Anwendung von Gentechnologie. Einander unbekannte Menschen würden sich auf der Strasse lachend in die Arme fallen. (Via katatonik auf elephäntville)

Interview mit Lawrence Lessig zu seinem neuen Buch über die reaktionären und hegemonialen Begierden der grossen Netz-Betreiber.

Ich störe nur ungern eine Rauferei, bei der die Teilnehmer schon mit blauen Augen und blutenden Nasen in der Ecke liegen, aber: Programmieren ist gar keine Wissenschaft. Ich bin Programmierer und wüsste es, wenn diese Tätigkeit eine wissenschaftliche wäre. Und bei der Kunst und den Künstlern die ich kenne ist das genauso. Die Frage, ob und wie Geisteswissenschaftler naturwissenschaftliche Begriffe verwenden sollen und dürfen geht deshalb am Problem vorbei, ob Kunststudenten programmieren lernen sollen. Natürlich sollen sie! Angewandtes Rauf- und Runterzählen hat in unserer barock-kontinentalen Kultur (ich lebe in Wien) einen viel zu niedrigen Stellenwert (wahrscheinlich weil es hier nie richtig cool war, Handel zu treiben - ich meine jetzt cool für die Kaufleute selbst). Und die Unbarmherzigkeit der Fehlermeldungen beim Kompilieren hat eine Wirkung, die man jemandem, der diese Erfahrung nicht selbst gemacht hat, kaum mit Worten beschreiben kann: Tief, mystisch, beunruhigend und verdammt ärgerlich. Ich finde das gehört gelernt, Tom!

*Jubel* xml.apache.org könnte demnächst endlich ein praktikables Design mit einer vernünftigen Struktur und ohne die kranke Gif-Rollover-Navigation bekommen. Das könnte bedeuten, dass wir dann endlich das erste Release von Apache XML-RPC rausbringen können. Das versuchen wir zwar schon seit fast zwei Wochen, aber der derzeitige XML-XSL-Mechanismus zum Verwalten der Site hat etwas von einer mittelalterlichen Geheimwissenschaft. Dabei haben wir ein paar erfahrene Jakarta-Leute im Team, die alle Rechte haben und eigentlich wissen wie das geht. In der Zwischenzeit habe ich die wesentlichen Infos und Links auf der alten Site veröffentlicht.

Pimi und Flo, unsere künftigen Büromitinsassen, sollten jetzt irgendwann in Wien eintrudeln. Hier ein Fotoromanzo von der Abschiedsparty in London.

Der Mann der dabei war hat sich per Email gemeldet um zu sagen, dass er nicht aus Brasilien, sondern aus Ungarn ist. Und dass es ihm gut geht. Don't miss the Gallery.

Mit Stars & Stripes lassen sich nicht nur patriotische Gefühle erzeugen. Funky outfit, Grossvater!

lnk + 4 cmt (kris, hns, slauti)
 Monday, 19. November 2001 

2,6° und Glättegefahr, ich häng die Mofette an den Nagel (komische Redewendung für Mofetten) und kauf mir eine Öffi-Wochenkarte. Schwarzfahren ist für Thrillseeker.

Quanta Gold ist ein gutaussehender HTML-Editor für Linux und Windows. Die ursprüngliche KDE-only-Version erfreut sich auf sourceforge bester Gesund- und Beliebtheit. Könnte als Editor für Hop-Apps rocken. Update: Nicht mein Geschmack, ich bleibe bei Kate.

Die Betaversionen von Java 1.4 sind unglaublich schnell (für unsere Zwecke etwa doppelt so schnell wie 1.3.1). Das raubt jede Lust zum selber optimieren. Wie soll man stundenlang rumfitzeln wenn die paar Millisekunden, die man dabei raussschindet so gemein gedwarft werden?

Banksy - Weapons of mass distraction. Genial, der Mann (oder die Frau).

Moorbek hat eine Antwort von Thomas Rottenberg gekriegt. Jetzt ist er sauer auf ganz Österreich, was ich gut verstehen kann. Schön die Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Wenn ich das richtig verstehe ist das hier eine Visualisierung des Helma-Codes. Ausserdem hat sich Chris wie man sieht für 10 US$ um die 4000 Text-Ads bei Blogger gekauft. Davon 41 Clickthroughs (1.02%) sind wahrscheinlich mehr, als sich die Bannerfutzies zu träumen wagen. "Let a billion neurons flourish" ist aber auch ein guter Slogan. Mehr interessantes bei Chris und Tobi.

You read it first on henso.com: betty ford ist wieder da.

lnk + 16 cmt (funzel, slauti, hns, stefan, roland, chris, michi, earl)
 Sunday, 18. November 2001 

January 1st 1662: "Waking this morning out of my sleep on a sudden, I did with my elbow hit my wife a great blow over her face and nose, which waked her with pain - at which I was sorry. And to sleep again."

Thomas gestern: Wie er gesehen hat, was ich die letzten zwei Tage hier geschrieben habe, habe er sofort gewusst, dass es mir schlecht geht. So war es auch.

Gestern von 17:00 bis 5:00 zu Fuss in und um Ottakring unterwegs. Auf dem Weg: Bei Tom mein Herz ausgeschüttet, bei Sven ein Abendessen gekriegt und dafür sein lokales Netzwerk konfiguriert, im Stiegenhaus einer vermummten wimmernden Frau begegnet, die mir nicht gesagt hat, ob ich ihr irgendwie helfen kann, bei Verena und Albert das Baby und den magnetischen Schwebekreisel bewundert, Sven und Mkt in einem Schnösellokal getroffen weil sonst nirgends Platz war, im Rhiz gepartiet (?) als ob es 1999 gewesen wäre, zweimal ja gesagt wie Klaus gefragt hat "Soll ich sie auf einen Drink einladen? Soll ich sie auf einen Drink einladen?", mich wunderbar mit dem Mädchen unterhalten, das von Klaus auf einen Drink eingeladen worden war bis sie uns rausgeschmissen haben.

Keine Ahnung wo das Kopfweh herkommt. Zu Fuss gehen ist doch eigentlich gesund.

Samuel Pepys' Tagebuch gibt's auch in Buchformen, zum Beispiel hier in gestraffter Form.

lnk + 6 cmt (mkt, hns, slauti)
 Saturday, 17. November 2001 

Ist es Eskapismus, die gescheiterte österreichische Presse als gescheitert anzuerkennen? Nope.

Hat derstandard.at höhere Qualitätsmassstäbe und professionellere Arbeitsbedingungen als henso.com? Das möchte ich doch nicht hoffen. Es sei denn "schreib 800 Wörter" zählt als professionelle Arbeitsbedingung, und "du kennst unsere Abmachung" als Qualitätsmassstab.

Österreich ein Stück weit aufzugeben wenn man hier lebt, das hat zugegebenermassen was eskapistisches. Aber ich kann mich nicht um alles kümmern, kann nicht alles kompensieren und nicht alles verkraften. Der Rest wird mit Hoffnung aufgefüllt.

Seltsames und leicht unkomfortables Gefühl, einen Verlegenheitstext aus eigener Produktion, der sich über mehrere Website-Evololutionsstufen [1],[2],[3] durch schludriges Copy, Paste, Replace, Adapt entwickelt hat irgendwo an doch recht prominenter Stelle zitiert wiederzufinden. Naja, die Syntax scheint zu stimmen.

Wo ich nochmal drüber nachdenke: War wohl ein Fehler, Rottenbergs Artikel zu verteidigen. Faktisch und menschlich. Aber das ist halt mein Oppositionsreflex. Und hey, wer hat gesagt, dass es manchmal gut ist, ein öffentliches Arschloch zu sein? Es stimmt! Nichts schöneres als eigene Fehler zuzugeben. Die volle Katharsis sozusagen.

Ich trinke grad zum ersten mal Gute Laune Tee von Willi Dungl Marketing. Gar nicht schlecht! Wenn Will Dungl grad keine neuen Teesorten erfindet schreibt er Bestseller wie "Zerrung, Prellung, Tennisarm". Ein echtes Universalgenie und ein toller Hecht.

lnk + 3 cmt (katatonik, hns)
 Friday, 16. November 2001 

Juhu, ich bin ein Ausserirdischer. Jedenfalls fühle ich mich so, weil ich diesen Schrieb von Thomas Rottenberg nicht skandalös finde. (Siehe auch EuroRanch Messageboard.) Die Anklage: Rottenberg ist ein arrogantes Arschloch und sollte aus diesem Grund nicht im Standard schreiben dürfen. Wow. Ich und andere sind der Meinung, dass es gelegentlich gut ist, ein öffentliches Arschloch zu sein. Dass das jetzt im Standard passiert und tausende Leute ihre Identifikationsplattform verlieren muss gewiss hart sein. Mein Mitgefühl ist euch sicher.

Dabei ist der Text harmlos. Ich schlage vor, Moorbek eine Kolumne im Standard zu geben.

Lustig zu sehen, wie Leute zwar fühlen aber nicht genau fassen können was sie an dem Text aufregt, und dann in ihren erzürnten Reaktionen so arg danebenhauen. Der Tabubruch ist ja, dass Rottenberg den Augustin-Verkäufern die Anerkennung für ihre Arbeit verweigert, indem er die Zeitung kauft ohne sich dafür zu interessieren, oder gar ihnen Geld anbietet, aber keine Zeitung dafür will. Ansonsten fast überkorrekt. Mehrfach hat er versucht, den Augustin gut zu finden. Und dass er sich in einer (fiktiven oder realen - jedenfalls leider abstrahierten) Szene von einem aufdringlichen, stinkenden Verkäufer belästigt fühlt ist doch nichts zum drüber aufregen. Ich jedenfalls fühle immer mit Leuten, die sich nicht mit einem Schmäh aus einer derartigen Situation retten können - egal ob es an der eigenen sozialen Kompetenz oder an der Empfänglichkeit für Subtilitäten des anderen hapert. Aber da ist dann zu hören, dass alles an Rottenbergs zu kleinen Zumpferl liegen muss, oder dass Gestank nicht stört, wenn die Ursachen im Sozialbereich liegen. Oh well. Raffiniert.

In-tre-sant: sinn-haft, gefunden via Murmel-Weblog.

JOHO das Blog

lnk + 12 cmt (p3k, praschl, mkt, hns, katatonik)
 Thursday, 15. November 2001 

Ich bin ja Italiener. (Was haben wir gefeiert, 1982!) Tom kann Katja heiraten und damit Deutscher werden. Für alle, die mit einer österreichischen Staatsbürgerschaft festsitzen: sorry.

(Ja, ich bin eine Sau, eine Fahne im Wind und billig obendrein.)

pyRads, ein Service für unaufdringliches (und eventuell sogar nützlich-unterhaltendes) Text-Advertising nach Google-Art für Blogger. Bin gespannt auf Durchführung und Details. (via LNGR)

Oh Mann, ein finanziell bewegter Tag. Ich habe ein eher entspanntes Verhältnis zum Geld, aber es ist doch ein schönes Gefühl, viel Geld zu bekommen, und es ist ein schlechtes Gefühl, viel Geld zu zahlen. Mir ist heute beides passiert. Genauergesagt bin ich beim Steuern-Erledigen draufgekommen, dass eine Honorarnote, die ich im Juni ausgestellt habe, aus irgendeinem Grund nicht bezahlt worden ist. Und ich hab mir die ganze Zeit gedacht, dass da was fehlt. Buchhaltung ungenügend. Setzen.

lnk + 10 cmt (mkt, hns, sinvlem, wikinger, funzel, chronistin, tinto)
 Wednesday, 14. November 2001 

Danke für das bisschen sicher gut gemeinten Sonnenschein.

Heute früh ist mir der friulanische Sissy-Kaffee ausgegangen und ich habe einen sizilianischen aufgemacht (Musotto Giuseppe, nicht im Internet zu finden). Nach dem ersten Schluck war ich euphorisch und hab mich gefühlt wie in der Bar Roma in Cefalù. Nach der zweiten Tasse war mir schlecht. So soll es sein.

Neue Projekt-Weblogs: Halvar, Helma, Hump.

Bei MySQL ein Logfile mitlaufen zu lassen ist eine gefährliche Sache. Ich renne seit ein paar Tagen mit dem zusätzlichen Kopfweh rum, dass auf der Root-Partition von coletta schon wieder nur mehr 50 MB frei sind, und nach wiederholtem "find / -xdev -size +10000k" komm ich drauf, dass /var/lib/mysql/coletta.log über 600 MB hat. Das dürfte auch der Grund gewesen sein, warum das letzte Backup nicht auf eine CD gepasst hat ;-)

lnk + 4 cmt (grob, hns)

Not logged in. Click here to log in.

 comments