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Mozilla, baby!

antville.org
 Sonntag, 2. Dezember 2001 

Fun with a wikified Antville. Die KDE-Bildschirmfoto-Utility nimmt den Cursor nicht mit auf, er schwebt über "define Schnitzelhaus".

Zusammenfassung eines interessanten und faszinierenden Threads auf der Linux Kernel Mailing List über Software-Design und -Evolution.

Gestern beim polit club gabs kein Internet deshalb haben wir gleich mit dem Auflegen angefangen. Was heisst da wir - ich. Es war ein voller Erfolg. Manchmal haben die Leute fast schon mitgewippt, immer aber wohlwollend rübergeschaut.

Heute nacht geträumt, dass es wieder wärmer wird. Dabei dauert es jetzt noch zwei Monate, bis es wieder wärmer wird, und dann noch zwei bis es wieder warm geworden ist. (Mit irgendwem hab ich gestern drüber gesprochen, dass der März der gemeinste Monat ist in Wien.) Immerhin wirkt sich die Kälte positiv auf mein Sozialleben aus. Ich habe jetzt ein grösseres Bedürfnis, mich am Abend an Orte zu begeben, an denen sich viele Leute auf engem Raum versammeln. Ich glaube anderen Leuten geht es auch so.

mazinga zetagoldrake

(Endlich rausfinden, worum es bei Goldrake und Mazinga Zeta eigentlich gegangen ist. Ein Service auch für meine Südtiroler Landsmänner.)

Gute Seite, italienisch und englisch.

Interessantes Detail: Doktor Hell, der wahnsinnige Wissenschaftler, der bei Mazinga Zeta nach der Weltherrschaft greift, ist Deutscher. Sein Statthalter Graf Blocken ist gar Nazi mit SS-Verganganheit. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum sie das nie im ZDF gezeigt haben. Graf Blockens Kopf ist vom Körper getrennt und bewegt sich unabhängig davon mit einem am Hals befestigten Düsenantrieb. Weird shit.

Englische Seiten zu Mazinger Z, Grandizer (Goldrake) und vielen mehr.

Sehr anschauliche XPath-Beispiele via Chris.

lnk + 7 cmt (slauti, hns, chra, kris, zanna)
 Samstag, 1. Dezember 2001 

pwl Heute! Im einzigen polit-club der Stadt! Und ich habe gerade beschlossen, dass ich nachher auch auflege! Premiere, quasi, vielleicht.


Die Futurezone berichtet, dass das österreichische Bundesministerium für Inneres Einsicht in den Quellcode von Windows XP erhält, "um noch mehr Sicherheit für die Bürger in Österreich zu gewährleisten". "Die Kriminalität und besonders die organisierte Kriminalität nützt sämtliche technologischen Möglichkeiten. [...] In diesem Fall gilt es, Einblick in die relevanten Prozesse zu erhalten, um möglichst schnell Gegenmaßnahmen einleiten zu können." Ist das Satire oder einfach das Niveau, auf dem Microsoft und das Innenministerium in Österreich Marketing betreiben - frei nach dem Motto "klingt gut und versteht eh niemand"? Man sollte die Herren Strasser und Ebert anrufen und sich erklären lassen, wie die Polizeiarbeit und die "Einsicht in die relevanten Prozesse" mit dem Windows-Code konkret ausschauen sollen. Das ist in etwa so wie wenn Poizeibeamte lernen, den Motor eines BMWs zu zerlegen und wieder zusammenzubauen, weil bei Banküberfällen gerne BMWs als Fluchtautos benutzt werden. Nur dass kein Polizeibeamter den Quellcode von Windows auch nur ansatzweise verstehen wird, ohne ein paar Jahre jeden Tag intensiv damit gearbeitet zu haben - und das inkludiert das Kompilieren des Codes, einen höchst komplizierten, aufwendigen und essentiellen Vorgang, den Microsoft niemals ausser Haus geben wird.

Ru Paul schreibt gut und freut sich wie ein Kind, von jonno, dessen Weblog ich flüchtig aus maloramas Linkleiste kannte und den er als "legendary weblogging superstar" bezeichnet, gelinkt zu werden.

lnk + 3 cmt (p3k, slauti, grob)
 Freitag, 30. November 2001 

Juhu! Helma ist auf freshmeat.net ganz oben. Höllenverkehr!

Interview mit JBoss-Gründer Marc Fleury. So aggresiv hatte ich Fleury nicht in Erinnerung. Man vergleiche dazu dieses ältere Interview bei O'Reilly.

Ich kann gar nicht oft genug wiederholen, wie gut es ist, Sensomatic im Haus zu haben. Nicht nur bringen sie Kekse, Fernseher, Spielkonsolen aus verschiedenen Jahrzehnten und endlich eine gescheite Stereoanlage. Sie sind einfach auch verdammt angenehme Bürogenossen.

Kleber, das Studio bei dem Florian Koch in London gearbeitet hat, designt für die Musikbranche. Unter den Kunden finden sich grosse Namen. Die Moloko-Site ist einer meiner Favorites.

Nie mehr einen Kommentar verschwitzen: Ich habe oben rechts eine Kommentar-Schnellhupfsystem installiert. So wie damals auf Helma. Nostalgie-Attack!

Ich denke den Support für internationale Zeichensätze von Mozilla auf Linux kann man getrost als reif bezeichnen. Zum Vergleich die Seite im eigenen Browser. (via earl)

lnk + 8 cmt (funzel, hns, flomatic, p3k, stefanp, earl, murx)
 Donnerstag, 29. November 2001 

Ist es "die Website" oder "der Website"?

CityDesk looks like a winner. Obschon ich mich nicht als der Zielgruppe zugehörig empfinde.

Kevin Werbach: Free the airwaves!

Interview mit Slavoj Zizek im Standard.

Die Diskussion über Unicode in XML-RPC ist traurig (um nicht zu sagen beschämend). Wie XML mit character encodings umgeht ist in der XML 1.0-Spezifikation nachzulesen.

portable
Eh klar, noch ein Laptop-Erfinder: Ted Nelson. Vielleicht sollte man einen Club gründen für die Erfinder des Laptops. (Siehe auch rant vom letzten Freitag bzgl. Alan Kay und sein Dynabook.)

lnk + 22 cmt (chris, olex, funzel, p3k, hns, earl, kris, manuel, slauti)
 Mittwoch, 28. November 2001 

Ladies and Gentlemen, Helma 1.2pre2. Get it while it's hot. Der beste Hop aller Zeiten, nicht zuletzt aufgrund Tobis Arbeit an den mitgelieferten Applikationen und Build-Scripts.

Welche neuen Features sollen in pre3 drin sein? Neues object-relational-Mapping, Support für Halvar, embedded relational DB samt Beispielapplikationen

. Die Liste gehört sicher noch erweitert.

Extrem interessant: IBM's Vinci Architektur für Web-Applications.

Kommenden Samstag sind mkt und ich bei einer Veranstaltung namens polit club eingeladen. Vorher geht es um Websites, nachhher gibt es Musik.

Eigentlich geht es um Weblogs, aber ich kann das Wort nicht mehr hören. Ich habe gerade beschlossen, in Zukunft wieder den Begriff Website dafür verwenden. So wie ich das vor 1999 gemacht habe.

David Weinberger: "The problem is that most companies don't get fresh, relevant, creative or silly when they get desperate. They get mean and conservative."

Das bißchen Rechthaben. Goldene Worte von Peter Praschl.

Heute unbedingt zu Euroranch. Spiderland von Slint ist wirklich eine der schönsten Platten, die ich jemals gehört habe.

smokey

Gestern ist bei orf.at einer der grossen HP-UX-Server in Rauch aufgegangen. (Keine Ahnung was wirklich passiert ist - wahrscheinlich war's nicht ganz so spektakulär. Augenzeugenberichte willkommen.) Von aussen hat man das daran gemerkt, dass nichts mehr gegangen ist, weil mit Redundanz und Fail-over ist das ja generell so eine Sache. Ich finde das wäre ja ein netter Anlass, die gesamte Infrastruktur durch einen IBM Mainframe mit ein paar tausend virtuellen Linux-Rechnern zu ersetzen. Nur schade, dass die Dinger um ungefähr das zehnfache zu teuer für orf.at sind (und um das hundertfache zu gross ;-). Ausserdem sind Mainframes für Stefan Lauterer ja ein rotes Tuch, der nämlich beim Kampf PC vs. Unix vs. Mainframe dabei war und das natürlich korrekterweise auf der PC-Seite. Ja ja, ist schon nett, dass jetzt jeder seinen eigenen Computer haben kann, aber irgendwie sind PCs doch nur a sorry excuse for the Real Thing, oder? Vielleicht werde ich ja rgendwann in meinem Leben noch bei einer richtig grossen Firma arbeiten, bei der ich meine Big-Iron-Gelüste ausleben kann.

Wo wir schon dabei sind, hier ist eine Nachricht, die Stefan interessieren könnte: CP/M, das erste generische Betriebssystem für Microcomputer, Vorgänger von MS-DOS und damit Grossvater der Personal-Computer-Bewegung ist unter einer open-source-Lizenz hier erhältlich.

The History of MS-DOS.

Es gibt viele Menschen, die nicht wissen, dass es ausser PCs noch andere Computer gibt. (Auch ich hab das erst vor relativ kurzer Zeit erfahren!) Für diese Menschen hier eine kleine Übersicht mit über den Daumen gepeilten Preisangaben (genaue Preise bitte bei den Herstellern oder Zusammenschraubern erfragen).

PC ca. 1.000 Euro
PC Server ca 10.000 Euro
Unix-Server ca. 100.000 Euro
Mainframes so um die 1.000.000 Euro

Interessanterweise sind diese Rechner von der Geschwindigkeit mehr oder weniger gleichwertig - abgesehen von den Mainframes natürlich. Wählen Sie deshalb im Zweifelsfall bitte "PC".

lnk + 16 cmt (stefan, hns, grob, murx, kris, p3k, earl, chris, hannes)
 Dienstag, 27. November 2001 

Kurze Beschreibung des Status Quo was internationale Zeichensätze auf Hop- und Web-Ebene betrifft.

Helma 1.2 pre2-builds sind da, vorläufig im test-Verzeichnis. Die Beispielapplikationen haben sich mindestens verdoppelt und sind jetzt schön und praktisch zugleich! Wenn bis morgen nichts schlimmes passiert sind sie offiziell.

Studie: Temelin gehört zu "sicheren AKWs". "Die unsichersten AKWs gibt es in Armenien und Bulgarien ("Kosloduj 1-4"). Aber auch das britische Calder Hall, das spanische St. Maria de Garona, das deutsche Brunsbüttel und das schweizerische Mühleberg werden als weit risikoreicher im Vergleich zu Temelin ausgewiesen."

KDE 2.2.1 läuft auf Windows. Screenshots.

lnk + 6 cmt (kris, hns)
 Montag, 26. November 2001 

Heyho! Sensomatic is in the house!

sensomatic @ alpenmilch

"Jack was the guy from IBM who was sent to Seattle to meet with Microsoft back in 1980, and tell them about the still-secret IBM PC. Jack was also the guy who mistook Gates for an office boy at the start of that meeting. " Das muss wohl der erste Knacks in der Partnerschaft zwischen MS und IBM gewesen sein. Cringely über Gates' als "godfather of open source".

Das mit den elf Ferkeln als Brautjungfern hätte mich als Bräutigam auch stutzig gemacht. Ich meine, warum gerade elf?

Eigentlich eine nette Idee: Die Kunsthalle Wien hat das Veranstaltungsprogramm für die Ausstellung Televisions - Kunst sieht fern in Form eines jener Fernseh-Programmheftls gestaltet, die einmal wöchentlich gratis mit den Tageszeitungen mitgeliefert werden. Und wie es sich für solche Heftln gehört hat jede Veranstaltung ein Kästchen, in dem die Kategorien Niveau, Humor, Spannung und Sex mit einem bis vier Punkten bewertet sind. Aber während bei Humor, Spannung und Sex mehr oder weniger alle Bewertungen zwischen einem und vier Punkten durchgespielt werden, ist das Niveau aller Veranstaltungen konstant mit vier Punkten bewertet. Ach ja richtig, es ist ja schliesslich Kunst. Was ist da wieder schief gelaufen. Ich wünschte ich würde Humorlosigkeit lustig finden.

Good boys werden Soldaten, bad boys stürzen beim Drachen steigen lassen vom Dach. Via elephäntville.

http://www.bitterfilms.com/

http://www.mnftiu.cc/ (via p3k)

lnk ~ cmt

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