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Mozilla, baby!

antville.org
 Thursday, 13. December 2001 

Beim 5ten Bier ist mir eingefallen, wie ich ein Problem im Hop lösen kann, aber auf der Fahrt heim mit dem Taxi hab ichs wieder vergessen. Heute weiss ich's wieder. Halleluja. Die Änderungen werden während des Frühstücks eingecheckt.

Beim ersten Bier hab ich erfahren, dass Timo, der die Fussballfinanzen macht, auch das sehr coole Beans & Rice Video für die Sofasurfers (das mit der Verfolgungsjagd in der Schwebebahn und im Taxi in Japan) gedreht hat.

Und irgendwo in der Mitte, bei Bier 3 oder 4, hat mir Nik von einer sehr interessanten Ausstellung in Turin erzählt, die sie machen und für die man vielleicht den Hop gebrauchen könnte.

Zum Glück waren alle Biere nach dem ersten Seiterln.

Jedenfalls hab ich wieder einen Muskelkater.

Sehr gut, ich habe bei Slauti etwas ins Rollen gebracht mit dem Kommentar zu Chrissy Browns neuem Buch. Aber ich glaub der Fall ist nicht ganz so klar McLuhanistisch. Schliesslich geht das Argument von Frau Brown (am I feeling funny? Yes!) so, dass sie sagt, man müsse die Hebräische Sprache kennen, um die fehlenden Vokale einsetzen und die Schrift lesen zu können. Das gilt aber genausogut für Englisch und Italienisch, und ist der Grund, warum Engländer nicht Italienisch lesen können und Italiener nicht Englisch - ausser sie lernen die (Aus)sprache. Wahrscheinlich klingt es gar nicht allzu unterschiedlich, wenn man einen Engländer einen italienischen Text mit oder ohne Vokale zum Vorlesen gibt. Ich glaube jedenfalls, dass der Vorgang des Worte formens beim Lesen von griechischen oder hebräischen Buchstaben mehr oder weniger der gleiche ist.

Für McLuhan waren gedruckte Buchstaben ein heisses Medium. Wenn man das Argument von Frau Brown jetzt McLuhanistisch interpretieren wollte, würde man sagen, die Hebräische Schrift sei kühl, weil der Leser selbst aktiv vervollständigen muss, was er sieht - ähnlich einem Telefonat über eine schlechte Verbindung, bei der man beim Hören aus einem rauschigen Signal Worte und Bedeutungen herstellen muss. Aber: Gedruckte Buchstaben waren für McLuhan nicht deshalb heiss, weil sie die gemeinten Worte und Bedeutungen so eindeutig darstellen (tun sie nämlich nicht), sondern weil die Buchstaben an sich so klar, einheitlich und detailgenau geformt sind. Und das gilt wohl genauso für gedruckte hebräische Texte.

Aber ich sehe gerade, dass die Diskussion woanders anfängt. Tres bien.

Das gibt's doch nicht dass die Texte vom aktuellen Malmoe nicht online sind! Das macht mich so wütend, ich glaub ich muss wieder runter in den Hof, Bierflaschen zertrümmern. Und das bei einer Zeitschrift, die gratis an jeder Ecke aufliegt. Gehts um die toten Bäume? Fühlt sich die Öffentlichkeit besser an, wenn's auf Papier gedruckt ist? Get a fucking clue.

Jedenfalls wollte ich den Artikel von Tina Leisch in Malmoe 2 linken.

Wie stellt man bakterielle Ruhr bildlich dar? Die Redaktion von wien.orf.at hat im ersten Versuch eine lächelnde Ärztin oder Krankenschwester gewählt, im zweiten ein Klo. Bin gespannt was als nächstes kommt.

Daddy's a dark riddle
Mama's a headful of bees
you are my little kite
carried away in the wayward breeze

lnk + 7 cmt (chra, hns, kris)
 Wednesday, 12. December 2001 

Scheisse ist das nett!

detail & pattern.

Zu den Rezensionen von Christina von Brauns neuem Buch: Die Geschichte (Grundprobleme europäischer Kultur) könnte stimmen, auch wenn der Aufhänger (phonetisches griechisches Alphabet) falsch bzw eher Symptom als Ursache ist. Mehr dazu später, grad lieg ich noch im Halbschlaf im Bett.

Wie ich gelesen habe, dass es in PHP möglich ist, globale Variablen durch das Mitschicken von Request-Parametern zu überschreiben ist mir die Kinnlade doch sehr weit runtergefallen. Schaut aus als wäre die beliebteste Webserver-Scriptsprache schlechter designt, als ich mir das überhaupt vorstellen hätte können. Natürlich ist das Problem bei der derzeitigen Verbreitung von PHP auch nicht zu beheben, indem man eine alternative Input-Methode anbietet, wie das jetzt in Version 4.1 geschehen ist. Beim Hop kommen Input-Parameter in req.data an, die aktivierte Action schreibt ihre Output-Schnipsel oder -Parameter in res.data, von wo sie dann von Skins und Macros weiterverwurschtelt und im allgemeinen zu einer HTML-Seite zusammengebaut werden. Wir haben zwei Jahre gebraucht, um von einer PHP-ASP-artigen Architektur zu diesem Schema zu kommen, aber die waren es wert.

Jürgen Elsässer, ein Foto von Art Kane, 7 Zeitschriften, der Lauf der Welt.

lnk + 16 cmt (...s...t...e...f...a...n..., funzel, hns, p3k, earl, chris, slauti)
 Tuesday, 11. December 2001 

Wieso sagt mir niemand, dass AudioGalaxy einen Satellite für Linux anbietet? Und er funktioniert sogar einwandfrei und mit minimalem Setup. Hab soeben mein erstes MP3 gesogen (Weather Prophets). Danke danke danke! Und bitte: If you are going to be my MP3 provider please don't get sued after I start liking you!

Googles Index der Usenet-Newsgroups geht jetzt zurück bis Mai 1981. Hier die essenziellen Postings für alle, die aus irgendeinem Grund nicht die ganzen 20 Jahre über dabei waren.

Grossartige Antville-News aus Barcelona.

Must-see: Die 16seitige Newsweek-Anzeige aus dem Jahr 1984 für den ersten Macintosh. Ich *glaub* fast, dass wir Newsweek damals abonniert hatten und ich die Anzeige schon gesehen habe. Muss mal meine Mutter fragen. (Geschwister, anybody?)

Dave Winer on a Segway.

lnk + 2 cmt (funzel, hns)
 Monday, 10. December 2001 

Blinkenlights. Ja. Auch. Will.

Gestern Die Klavierspielerin gesehen. Ein unangenehmer Film (ich dachte immer "jetzt geht gleich die Tür auf", oder "jetzt mach schon, Klemmer, so schlimm kann das bisschen SM nicht sein, und überhaupt, du willst es doch auch..."), aber interessant. Wenn das übrigens tatsächlich Luna Lausch ist, die da im Pornoladen die Verkäuferin spielt, dann bedeutet das, dass ich nur mehr vier drei Schauspielergrade von Gérard Depardieu und Marcello Mastroianni und fünf vier von der grossen Sophia Loren entfernt bin. Nämlich: Ich bin ungezählte Samstagabende mit Frau Lausch vor der Kamera gesessen, die hat die Szene mit Isabelle Huppert gedreht, und die Huppert wiederum hat Filme mit Depardieu und Mastroianni gemacht. Oder sollte ich sagen mit Gérard und Marcello? So nahe am Schauspieler-Olymp, daran muss ich mich erst gewöhnen.

Six Degrees of Separation: Eine Theorie, die besagt, dass jeder jeden über nicht mehr als sechs Ecken kennt. Gilt natürlich auch für Katzen. War auch mal Grundlage für eine dot-com-Idee, sogar eine der besseren.

Jetzt wird auch mein neues kicking habit (mittwoch abend auf der Schmelz) im Netz protokolliert, und zwar samt Finanzgebarung für die Hallenmiete. Ein Grund mehr immer brav zu zahlen.

If you are going to be my girlfriend please don't dump me after I like you.

Bilder vom verschneiten Boston und von verlassenen dot-com-Büros.

Die 18er Strassenbahn, über die ich vor ein paar Wochen hier geschimpft hab und mit der ich nicht fahren wollte, entpuppt sich als Goldgrube. Heute bin ich zweimal vom Westbahnhof zum Südtirolerplatz gefahren. Beim ersten mal habe ich zwei Drogendealer beobachtet, die als dicke schwedische Rucksacktouristin und als halbinvalide Frührentnerin getarnt waren. Konspirativ tuschelnd! Unter der Hand Gegenstände austauschend! Perfid! Bei der zweiten Fahrt habe ich ein Gespräch zwischen zwei jungen Mädchen hinter mir mitgehört. Sie unterhielten sich über die Weihnachtsgeschenke, die sie bekommen oder machen werden. Die eine hat dann mit Piepsstimme erzählt, dass sie von ihrem Freund ein Tattoo geschenkt kriegt, wie sie bei der Ausweiskontrolle durchkommen will (weil noch nicht 18), wo das Tattoo hinkommt (hinten aufs Steissbein) und dass es urschön wird. Goldig.

lnk + 5 cmt (earl, hns, p3k, ln lsch)
 Sunday, 9. December 2001 

Freilich könnte keine Sonderwerbeform auf Papierbasis jemals diesen Grad an Nervigkeit erreichen. Ich hab schon mal bei orf.at eine Werbung erwischt, die über das ganze Browserfenster spaziert ist. Das hat mich so geärgert dass ich runter musste in den Hof, leere Bierflaschen zertrümmern. (Ich glaube ich sollte nicht so laut schreien dabei.)

Les Inrockuptibles - Un Automne 88Eine meiner Lieblingsplatten: Les Inrockuptibles, Un Automne 88. Gekauft im Dezember '88 in Paris. Nicht einfach nur eine Kompilation, sondern hörbar mit Liebe ausgesucht und zusammengestellt. U.a. mit House of Love, Weather Prophets, Pixies, Momus, Lilac Time. Grossteils Sachen, die ich vorher nicht gekannt habe und von denen ich seither nicht mehr viel gehört habe. Ein Glücksgriff also, zu einem guten Teil dem schönen Coverfoto zu verdanken (ein Mann, der sich gegen den Wind stemmt, dunkler Himmel, grosse Wolken, kleine Häuser), und ein mittlerweile vertrauter musikalischer Fremdkörper aus einer bewegten Zeit (erste Freundin, erster Kuss, und der hat gleich die vollen 8 oder mehr Stunden der Rückfahrt von Paris nach Meran gedauert).

Irgendwelche Softwaretipps zur Gewinnung von MP3s aus Schallplatten? Mac, Linux, Windows.

lnk + 4 cmt (kris, hns)
 Saturday, 8. December 2001 

In der Badewanne den Falter gelesen. Einer der wenigen Orte, wo Papier noch praktischer ist als ein LCD-Monitor (ausser dass aus dem Computer keine Sonderwerbeformen ins Wasser flutschen würden). Die Falter-Website macht sich: Immerhin sind die zwei Artikel zu den wichtigsten Themen der aktuellen Ausgabe online: einer über die runtergespülte Spitzelaffäre, der andere ein Interview mit noch-ORF-GI Gerhard Weis.

Ein Jahr Euroranch. (Die Veranstaltung, nicht die Website.) Ich weiss gar nicht, was ich ohne tun würde. Egotrip war gut. Sehr gut sogar.

lnk + 1 cmt (mkt)
 Friday, 7. December 2001 

Check out das neue elephantville. Endlich ein anständiges Design. Ich musste sogar noch beim zweiten Anschauen laut und wohlwollend lachen. Bravo!

Und schon der nächste Lacher. "We have been unable to locate records that correspond with an Agreement that permits the linking of our two Web sites. A relationship may already have been established with one of our KPMG professionals, in which case we would ask that their name be provided. If a Web Link Agreement has not yet been arranged, please feel free to pursue this course of action. However, we would ask that you please remove the KPMG reference and corresponding link from www.corporateanthems.raettig.org in the meantime." (Backgroundinfo in wired.com und von Chris Raettig himself)

Lach drei: Ein Mann geht durch den Wald mit einem Hut, der den Vögeln als Futterstelle dienen soll, und wird fast von einem fetten Eichhörnchen erschlagen das ihm mit 50 km/h an den Kopf bzw. die darauf befindlichen Nüsse springt. BBC online hat die Details. Naja, es hätte auch ein Elch sein können. Merci Flören für den Link.

Währenddessen gibt es woanders ernstere Probleme.

Apple hat bei einem asiatischen Hersteller 100.000 all-in-one-Computer mit LCD-Bildschirm geordert. Nicht die Monitore, die ganzen Computer. Lustig, dass man Apple, Dell und Compaq immer noch als Hersteller bezeichnet. (Wo sie nicht mal mehr genug Kontrolle über die wahren Hersteller ausüben, um derlei Indiskretionen zu verhindern.)

Hiptop, ein noch nicht käuflich erwerbbares handgehaltenes Kleingerät mit Messaging, Fotoapparat, Webbrowser und Telefon von einer Firma mit 48 Mio $ Funding und Stephen "Woz" Wozniak im Rücken, schaut gut aus. Sogar die Fotos mit schönen hippen jungen Menschen auf der Website gefallen mir in diesem Fall. Besorgniserregend.

lnk + 6 cmt (funzel, hns, earl)

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