henso.com
Home
Archive
Search

rss feed for this page

DELI
HLM

LNGR
EURN
OON
CHLM
POOL
ELPH
RIST
SOFA
SENS
P3K
FM4
SCRP
MAL
RNS
GDNY
ELEG
OSNS
SLSH

Mozilla, baby!

antville.org
 Monday, 17. December 2001 

Eine Einführung in die ökonomische Theorie von Silvio Gesell. (More like this)

Das Zinssystem ist eine grossartige Einrichtung, um gespartes Geld in Umlauf zu halten und nicht von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Aber die Nachteile des Systems sind nicht zu übersehen: Überschuldung, Spekulation, oder einfach sinnvolle Investitionen, die nicht gemacht werden, weil sie sich "nicht rechnen". Eine interessante Idee also zu versuchen, die Tausch- und Sparfunktionen des Geldes zu trennen. Geld mit Ablaufdatum, Geld das ausgegeben werden muss, die Idee gefällt mir sehr. Use it or lose it, dude.

Das Geldwunder von Wörgl

"Mein Vorschlag ist, überall dort, wo den Menschen das Geld fehlt, um wirtschaftlich aktiv zu werden, lokales Geld zu schöpfen." Bernard Lietaer im brand eins-Interview. Lietaer wird als einer der Väter des Euro bezeichnet; sehr interessant.

Deutsche Website von Bernard Lietaer, guter Artikel über Lietaers Theorien.

Michael Ende und Joseph Beuys reden über Geld. (More like this)

Kudos an P3k und Cri für die Links.

"Warum es der Marxschen Lehre vom Kapital gelang, die Proudhonsche Lehre zu verdrängen und die sozialistische Bewegung zur Alleinherrschaft zu bringen? Warum spricht man in allen Zeitungen der Welt von Marx und seiner Lehre? Einer meinte, das läge an der Hoffnungslosigkeit und entsprechenden Harmlosigkeit der Marxschen Lehre. Kein Kapitalist fürchte diese Lehre, wie auch kein Kapitalist die christliche Lehre fürchtet. Es wäre geradezu vorteilhaft für das Kapital, möglichst viel und breit von Marx und Christus zu reden. Marx würde ja dem Kapital niemals etwas anhaben können, weil er die Natur des Kapitals falsch beurteilt. Bei Proudhon dagegen, da heißt es aufpassen. Besser ist es, ihn totzuschweigen. Er ist ein gefährlicher Bursch, denn es ist einfach unbestreitbar, was er sagt, daß, wenn die Arbeiter ungestört, ungehemmt, ununterbrochen arbeiten dürften, das Kapital bald in einer Kapital-Überproduktion (nicht mit Warenüberproduktion zu verwechseln) ersticken würde. Das, was Proudhon zur Bekämpfung des Kapitals empfiehlt, kann heute unmittelbar in Angriff genommen werden, ist also gefährlich. Spricht doch das Marxsche Programm selber von der gewaltigen Produktionskraft des mit den neuzeitlichen Werkzeugen ausgerüsteten, modernen, geschulten Arbeiters. Marx kann mit dieser gewaltigen Produktionskraft durchaus nichts anfangen; in den Händen Proudhons wird sie zu einer Waffe allererster Ordnung gegen das Kapital. Darum redet viel und breit von Marx, so wird man Proudhon vielleicht ganz vergessen." Silvio Gesell, Die natürliche Wirtschaftsordnung, 1911

Keine Ahnung wie so alte Musik so frisch klingen kann.

lnk + 4 cmt (cri, hns, michi)
 Sunday, 16. December 2001 

Manche Sätze sind besser als andere. Zum Beispiel "please form a primitive society and live in the terminal forever".

lnk ~ cmt
 Saturday, 15. December 2001 

Woohoo. Slashdot announct Apache XML-RPC. Komisches Timing, weil die Site ist immer noch nicht up bzw up-to-date. Wurscht. Ich sollte öfter meine Email checken. Geh noch schnell duschen, dann ziehe ich den Stecker.

Die Geschichte der Java XML-RPC-Library ist eine sehr lehrreiche, mäandrige, wichtige und schöne für mich. Von dem Zeitpunkt, als ich sie erstmals angekündigt habe über die Zeit, in der ich mich von den täglichen Supportanfragen und Verbesserungswünschen erschlagen fühlte bis heute, wo sich - vor allem aber nicht nur durch die Übergabe an die Apache Foundation - so viele Leute so grossartig darum (und umeinander) kümmern.

Sorry, ein bisschen Nostalgie und Pathos müssen schon sein.

Bzzzzzzzz

Kris läuft mit seiner neuen Schlüsselanhängerkamera durch Jena. Haben will!

Eine bemerkenswerte Firma namens Backyard Artillery bringt uns die Catapult Watch, vor allem aber einen schönen Slogan: "It's time to get medieval on your friends."

lnk + 3 cmt (slauti, chris, hns)
 Friday, 14. December 2001 
<image src="/images/flo-hns.jpg" width="440" height="330" alt="serienraten">

Justin Hoffmann, ich, Florian Koch und Karl Dall gestern abend im Kunsthallenkeller beim Fernsehserien-an-der-Titelmusik-Erkennen. Meine einzige Antwort war "der Rosarote Panter". Ich glaube die richtige Antwort wäre "Addams Family" gewesen. Peinlich! Dafür ist Flo dann weitergekommen und hat eine super Derrick-Der Alte Schallplatte von Frank Duval gewonnen. Den Hauptgewinn hat sich Christina eingesteckt.

Weil ich gestern abend ein paar Schnappschüsse mit der Digital-Ixus von Sensomatic gemacht habe und mir Weblogs mit selbstgemachten Fotos gut gefallen und ich diese Website demnächst auf Antville umstelle hab ich mir gestern ein paar Digitalkameras in der unteren Preisklasse angeschaut. Hier ist was ich rausgefunden hab.

Die Olympus C-100 (Review 1, Review 2, Besitzermeinungen, Amazon) dürfte eine gute Schnappschuss-Kamera sein und ist um 250 Euro preislich kaum zu schlagen. Ein grosser Vorteil ist, dass die Kamera als USB-Mass-Storage-Device fungiert und somit auf jedem Rechner mit jedem Betriebssystem und ohne zusätzliche Software sofort als USB-Wechselplatte verfügbar ist. Bei der Scheusslichkeit und Umständlichkeit der mit den Kameras gelieferten Bildsauge-Softwares und Photoshop-Plugins ein kaum zu unterschätzer Vorteil (lediglich Linux ist hier eine wohltuende Ausnahme, weil das exzellente gphoto praktisch alle Kameras unterstützt). Leider dürfte die Bildqualität der Olympus C-100 nicht berauschend sein: mangelnde Schärfe, flache Farben und vor allem Noise bei wenig Licht (ein Bereich in dem die teuren Camedias absolut rocken). Ich liebe low-light-Aufnahmen ohne Blitz. Also nicht.

Preislich deutlich darüber liegt die neue Nikon Coolpix 755 (superausführliche Review, Benutzermeinungen, ZDNet-Review, Amazon) um 510 Euro. Diese Kamera ist schick, klein und dürfte sowohl hardware- als auch software-ergonomisch sehr gut gelungen sein. Wie die Olympus fungiert sie als USB-Mass-Storage-Device und sollte somit ohne zusätzliche Software zugänglich sein. Leider ist die Bildqualität nicht so, wie man es von einer Nikon erwarten würde: Mangelnde Schärfe und ins Türkis abgleitende Blautöne. Ausserdem ist die Kamera nicht sehr Schnell beim Ein- und Umschalten sowie beim Schiessen und Speichern von Bildern, was extrem nervtötend ist.

Kommen wir also zu meinen Favorites, den Powershots A10 und A20 von Canon (Review, Megareview A-20, Normaloreview A-20, Review A-10, A-10 auf Amazon, A-20 auf Amazon). Die Kameras scheinen hard- und softwaremässig weitgehend identisch zu sein (?), die A-10 liefert jedoch nur 1.280 x 960 Pixel grosse Bilder und kostet 360 Euro, während die A-20 1.600 mal 1.200 macht und 460 Euro kostet. Für meine Weblog-Zwecke wäre die A-10 locker ausreichend. Die A-20 dürfte übrigens die gleichen Innereien wie die Digital Ixus 300 haben. Das beste gleich vorweg: die Canons machen gute Bilder. Ich war schon von den Bildern beeindruckt, die pool'sche Powershot liefert, und meine Web-Recherchen bestätigen das. Canon muss ein paar wirklich gute Konstrukteure und Programmierer haben, jedenfalls sind die Bilder scharf und lebendig. Leider sind die Canons keine USB-Mass-Storage-Devices, man ist also auf die mitgelieferte Software angewiesen. Wie gesagt hab ich auf Linux zwar gphoto, ein direkter Filezugriff wäre mir aber doch lieber. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Billig-Canons nur mit Standard-AA-Batterien geliefert werden. Man kann zwar auf Akku und Ladegerät umstellen, aber kostet was extra und ist umständlich. (Rauszufinden wäre ob die Akkus im Gerät aufladbar sind, fürchte nicht). In Anbetracht der Tatsache, dass die Canons in Sachen Handling und Speed sehr ok sein dürften scheinen die Nachteile erträglich.

Jetzt hab ich mir wieder einen runtergebogen, wie Slauti sagen würde.

lnk + 22 cmt (kris, funzel, hns, claudschi, slauti, chris)
 Thursday, 13. December 2001 

Beim 5ten Bier ist mir eingefallen, wie ich ein Problem im Hop lösen kann, aber auf der Fahrt heim mit dem Taxi hab ichs wieder vergessen. Heute weiss ich's wieder. Halleluja. Die Änderungen werden während des Frühstücks eingecheckt.

Beim ersten Bier hab ich erfahren, dass Timo, der die Fussballfinanzen macht, auch das sehr coole Beans & Rice Video für die Sofasurfers (das mit der Verfolgungsjagd in der Schwebebahn und im Taxi in Japan) gedreht hat.

Und irgendwo in der Mitte, bei Bier 3 oder 4, hat mir Nik von einer sehr interessanten Ausstellung in Turin erzählt, die sie machen und für die man vielleicht den Hop gebrauchen könnte.

Zum Glück waren alle Biere nach dem ersten Seiterln.

Jedenfalls hab ich wieder einen Muskelkater.

Sehr gut, ich habe bei Slauti etwas ins Rollen gebracht mit dem Kommentar zu Chrissy Browns neuem Buch. Aber ich glaub der Fall ist nicht ganz so klar McLuhanistisch. Schliesslich geht das Argument von Frau Brown (am I feeling funny? Yes!) so, dass sie sagt, man müsse die Hebräische Sprache kennen, um die fehlenden Vokale einsetzen und die Schrift lesen zu können. Das gilt aber genausogut für Englisch und Italienisch, und ist der Grund, warum Engländer nicht Italienisch lesen können und Italiener nicht Englisch - ausser sie lernen die (Aus)sprache. Wahrscheinlich klingt es gar nicht allzu unterschiedlich, wenn man einen Engländer einen italienischen Text mit oder ohne Vokale zum Vorlesen gibt. Ich glaube jedenfalls, dass der Vorgang des Worte formens beim Lesen von griechischen oder hebräischen Buchstaben mehr oder weniger der gleiche ist.

Für McLuhan waren gedruckte Buchstaben ein heisses Medium. Wenn man das Argument von Frau Brown jetzt McLuhanistisch interpretieren wollte, würde man sagen, die Hebräische Schrift sei kühl, weil der Leser selbst aktiv vervollständigen muss, was er sieht - ähnlich einem Telefonat über eine schlechte Verbindung, bei der man beim Hören aus einem rauschigen Signal Worte und Bedeutungen herstellen muss. Aber: Gedruckte Buchstaben waren für McLuhan nicht deshalb heiss, weil sie die gemeinten Worte und Bedeutungen so eindeutig darstellen (tun sie nämlich nicht), sondern weil die Buchstaben an sich so klar, einheitlich und detailgenau geformt sind. Und das gilt wohl genauso für gedruckte hebräische Texte.

Aber ich sehe gerade, dass die Diskussion woanders anfängt. Tres bien.

Das gibt's doch nicht dass die Texte vom aktuellen Malmoe nicht online sind! Das macht mich so wütend, ich glaub ich muss wieder runter in den Hof, Bierflaschen zertrümmern. Und das bei einer Zeitschrift, die gratis an jeder Ecke aufliegt. Gehts um die toten Bäume? Fühlt sich die Öffentlichkeit besser an, wenn's auf Papier gedruckt ist? Get a fucking clue.

Jedenfalls wollte ich den Artikel von Tina Leisch in Malmoe 2 linken.

Wie stellt man bakterielle Ruhr bildlich dar? Die Redaktion von wien.orf.at hat im ersten Versuch eine lächelnde Ärztin oder Krankenschwester gewählt, im zweiten ein Klo. Bin gespannt was als nächstes kommt.

Daddy's a dark riddle
Mama's a headful of bees
you are my little kite
carried away in the wayward breeze

lnk + 7 cmt (chra, hns, kris)
 Wednesday, 12. December 2001 

Scheisse ist das nett!

detail & pattern.

Zu den Rezensionen von Christina von Brauns neuem Buch: Die Geschichte (Grundprobleme europäischer Kultur) könnte stimmen, auch wenn der Aufhänger (phonetisches griechisches Alphabet) falsch bzw eher Symptom als Ursache ist. Mehr dazu später, grad lieg ich noch im Halbschlaf im Bett.

Wie ich gelesen habe, dass es in PHP möglich ist, globale Variablen durch das Mitschicken von Request-Parametern zu überschreiben ist mir die Kinnlade doch sehr weit runtergefallen. Schaut aus als wäre die beliebteste Webserver-Scriptsprache schlechter designt, als ich mir das überhaupt vorstellen hätte können. Natürlich ist das Problem bei der derzeitigen Verbreitung von PHP auch nicht zu beheben, indem man eine alternative Input-Methode anbietet, wie das jetzt in Version 4.1 geschehen ist. Beim Hop kommen Input-Parameter in req.data an, die aktivierte Action schreibt ihre Output-Schnipsel oder -Parameter in res.data, von wo sie dann von Skins und Macros weiterverwurschtelt und im allgemeinen zu einer HTML-Seite zusammengebaut werden. Wir haben zwei Jahre gebraucht, um von einer PHP-ASP-artigen Architektur zu diesem Schema zu kommen, aber die waren es wert.

Jürgen Elsässer, ein Foto von Art Kane, 7 Zeitschriften, der Lauf der Welt.

lnk + 16 cmt (...s...t...e...f...a...n..., funzel, hns, p3k, earl, chris, slauti)
 Tuesday, 11. December 2001 

Wieso sagt mir niemand, dass AudioGalaxy einen Satellite für Linux anbietet? Und er funktioniert sogar einwandfrei und mit minimalem Setup. Hab soeben mein erstes MP3 gesogen (Weather Prophets). Danke danke danke! Und bitte: If you are going to be my MP3 provider please don't get sued after I start liking you!

Googles Index der Usenet-Newsgroups geht jetzt zurück bis Mai 1981. Hier die essenziellen Postings für alle, die aus irgendeinem Grund nicht die ganzen 20 Jahre über dabei waren.

Grossartige Antville-News aus Barcelona.

Must-see: Die 16seitige Newsweek-Anzeige aus dem Jahr 1984 für den ersten Macintosh. Ich *glaub* fast, dass wir Newsweek damals abonniert hatten und ich die Anzeige schon gesehen habe. Muss mal meine Mutter fragen. (Geschwister, anybody?)

Dave Winer on a Segway.

lnk + 2 cmt (funzel, hns)

Not logged in. Click here to log in.

 comments