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Mozilla, baby!

antville.org
 Donnerstag, 3. Januar 2002 

Schon und noch den ganzen Tag bei Orf on. Sehr interessant. Bis Abend sind keine weiteren Lebenszeichen von mir zu erwarten.

Grossartiger Tag. Früher haben mich lange, herumschweifende Meetings angestrengt, heute fand ich es geradezu erfrischend. Obwohl: jetzt KO.

Provinzielle Kultur-Bourgeoisie. What a concept. Eine Lebensform so nahe und doch so fern.

Schön, aber es wäre an der Zeit, verboser zu werden. Mehr Worte rauslassen meine ich.

"Right, Photoshop. I did most of it on a crappy PC 486 with about a thimbleful of RAM. I had to cut each page into four strips and save each one as an indexed color file just to minimize disk space. Later, as I was finishing up the book, I got hired to work at MTV Animation, and they had really great souped-up computers that I could exploit. I ended up coloring the last six pages of the book in one epic thirty-six hour session. I was there, alone in the dark in this windowless room playing the same two Doors and Led Zepplin CDs that the MTV grunge kids had left there -- over and over just to keep myself awake. At about twenty-eight hours into the session, in the middle of the Doors’ "The End", I lost awareness of my body, and I just sort of floated into the computer screen (laughter). After dropping off the disk at the express mail place I felt jubilant, and treated myself to crepes and a glass of red wine. After two bites I fell asleep." Jason Little im Interview. Und Bee hat einen unguten Traum.

squalo

Vintage Citroën.

lnk + 2 cmt (funzel, hns)
 Mittwoch, 2. Januar 2002 

JavaScript: The World's Most Misunderstood Programming Language, via Exile-Chris (wenn ich das richtig verstehe).

Did you know? In der Steiermark sagt man zu langen Unterhosen Unterbugatti, Unterflack oder Unterflü. Die haben da unten auch sonst einen Haufen Spass mit lustigen Wörtern.

Ich habe heute erfahren, dass Blogger zu Weihnachten gekrackt wurde. Nachdem ich dieses Posting von Ev gelesen habe, in dem er quasi suggeriert, es könnte was mit dem Blogger-Remote-API zu tun haben, frage ich mich, ob es mit dem Security-Problem zusammenhängen könnte, das Eric Kidd vor längerer Zeit in meinem XML-RPC-Code gefunden hat (vorletzter Eintrag). Bisher fällt mir kein Szenario dafür ein. Das Problem ist auch längst gefixt, aber halt nicht ganz so gründlich, wie Eric es vorgeschlagen hat (das hätte die Kompatibilität zu früheren Versionen gebrochen). Ich glaub trotzdem ich bin unschuldig.

lnk + 1 cmt (earl)
 Dienstag, 1. Januar 2002 

Guten Morgen und danke für all den Fisch.

Habe noch nie so viele und so schöne Geschenke gekriegt.

Ich entdecke Spuren einer pyrotechnischen Grossveranstaltung in Teilen meiner Wohnung. Jetzt verstehe ich auch, wozu Jakob die Nägel gebraucht hat. Multispektral-Sonne mit Pfiff. Hab ich verpasst, schade.

lnk + 9 cmt (katatonik, mkt, hns, funzel, stefan, ...s...t...e...f...a...n..., hunter)
 Montag, 31. Dezember 2001 

Heute! Fest bei mir. Nochmal die Adresse:

Mariahilfer Str. 158, Tür 241 (bei Wallnöfer klingeln)
15. Bezirk (300 m hinterm Westbahnhof)

lnk + 4 cmt (chris, hns, earl)
 Sonntag, 30. Dezember 2001 

Doc Searls sagt: "When the software industry is mature, it will look a lot like the construction industry." Amen!

Die Außerlomographische Opposition.

lnk + 1 cmt (earl)
 Samstag, 29. Dezember 2001 

Jajaja, das hier zählt als Einladung zur Mörderfete am 31sten. Ich bin wieder mal einladungstechnisch überfordert. Ich tu was ich kann. Bildet autonome Gruppen und kommt. Hier die Adresse:

(Äussere) Mariahilfer Str. 158, Tür 241
(auf der Klingel steht Wallnöfer)
1150 Wien

lnk + 3 cmt (...s...t...e...f...a...n..., hns, snivlem)
 Freitag, 28. Dezember 2001 

Heute: Literatur über körperorientierte Psychotherapie suchen, Tischtennistisch und Kochgeschirr besorgen, eine Zillion Anrufe tätigen (mindestens drei oder vier).

Applikationsdaten bis zur letzten Konsequenz in Programmcode zu kapseln ist in fast allen Fällen eine schlechte Idee. Ich weiss das, weil wir genau diesen Ansatz - transparente Persistenz, persistence by reachability - im ursprünglichen ORF on-Montagesystem angewendet haben, einem System, das nach über vier Jahren immer noch mehr oder weniger brav täglich seinen Dienst tut. Natürlich verringert sich dadurch der Codeaufwand dramatisch. Andererseits erhält man unwartbare, unerweiterbare dead-end-Anwendungen. Für eine einfache Abfrage, die man bei SQL-Datenbenken mit einem Select-Statement erledigt, müssen entsprechende Methoden zu den Applikationsklassen hinzugefügt werden (die freilich nicht über ein mächtiges relationales Modell auf die Daten zugreifen können). Das bedeutet im Fall von Java-Code neukompilieren, herunterfahren, updaten, neustarten. Wenn sich gar das Datenschema ändert (was bei jeder nicht-trivialen Application, die länger als drei Monate benutzt wird, garantiert passiert), muss eigener Code geschreiben werden, der die Daten im alten Schema einliest und im neuen Schema serialisiert. Gar nicht zu reden von fehlerhaften Daten, die nicht anders als per Custom-Code annavigiert und repariert werden können. Ich habe mit jedem dieser Probleme Stunden und Tage verbracht. Mit dem Aufkommen solider Open-Source-RDBMS gibt es keinen Grund mehr, beim Datenspeicher einer Applikation derart zu sparen. Die richtige Art, das Impedance Mismatch zu überwinden und Zeit und Code zu sparen, ist einen Object-Relational Mapper zu verwenden. Wie eben Helma, die ja nicht zuletzt als Antwort auf die Shortcomings der vollkommen transparenten Persistenz und Objekthoheit über die Anwendungsdaten entstanden ist.

Ich kenne die Verlockungen. Do not fall for them.

lnk ~ cmt

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