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Mozilla, baby!

antville.org
 Saturday, 12. January 2002 

"Diane imagines herself as Betty in the dream after seeing a waitress named Betty when she's talking to the hit man. In the dream, Betty meets a waitress named Diane." Ohne die Analyse auf Salon.com ist David Lynchs geniales Mulholland Drive kaum zu entwirren. Nach Memento der zweite Film in kurzer Zeit, bei dem Salon.com Entschlüsselungs- und Verknüpfungsdienste leistet. (via P3k)

David Weinberger hat die letzten Tage auf seinem Weblog mehrmals Gedanken zur Raumhaftigkeit des Webs gepostet. Unter anderem linkt er zu diesem und diesem Thread auf Peterme.com. Ich glaube es liegt eine gewaltige Begriffsverwirrung vor, wenn Steward sagt, das Konzept des Raumes sei eine fragwürdige Metapher für Informationsstrukturen. Das Web als Raum ist keine Metapher. Das Web ist als Raum genauso real wie der sogenannte "reale" Raum, weil er als solcher erfahren wird. Es handelt es sich auch nicht um einen "inneren" Raum, sondern um einen äusseren - der freilich wie andere Räume auch fortlaufend und in kleinen Brocken internalisiert wird. Und genau wie jeder andere von Menschen frequentierte Raum wird Web-Raum definiert durch Arten, sich darin aufzuhalten und fortzubewegen. Aber vielleicht reden die Jungs über etwas anderes.

Die traurige Geschichte von Kim "Kimble" Schmitz. Bye bye, loser.

Mehr Shouting Potato-Madness sowie eine Gegenüberstellung typischer Denkmuster bei Hunden und Katzen.

lnk ~ cmt
 Friday, 11. January 2002 

"Hey Mark..."
"Was?"
"Nischt."   (<- sudden onset of bitterness and resignation)

Endlich wieder Sommer 2000.

Ideenlahme Drehbuchschreiber sollten sich ab und zu einen Ausflug mit der 18er vom West- zum Südbahnhof gönnen. Fast keine Fahrt, bei der man von einem benachbarten Sitz nicht eine berührende oder lustige Geschichte erzählt bekommt. Das minderjährige Mädchen, das zu Weihnachten von ihrem Freund eine Tätowierung am Steissbein geschenkt bekommt. Der Ex-Junkie, dem eine Kleptomanin mit YSL-Handtasche und Gucci-Mantel in einer Bahnhofstelefonzelle das Geldbörsel mit 60 Euro, 500 Schilling und Dauerrezept gefladert hat. Oder der Freund, der verhaftet wurde, weil er bei der Polizei angerufen und sich als Hitler ausgegeben hat. Weshalb man selbst fortan bei derlei Scherzen vorsichtiger zu sein gedenke. Ein Hoch auf die Menschen, die Fremde an ihrem Leben teilhaben lassen. Danke an die, die sich nix scheissen.

Heute übrigens keine Geschichten gehört.

Bandnamen und wo sie herkommen.

Von unserem Mann für seltsame Fortbewegung: Das Monowheel.

lnk + 4 cmt (katatonik, manuel, hns)
 Thursday, 10. January 2002 

Stefan Pollach hat mit seiner XML-Extension die Richtung vorgegeben, in der die Zukunft der Applikationsintegration in Helmaland liegt (IMHO). Hier meine erste Antwort.

Scheisse, ich hatte das ungute Gefühl, dass das rhiz heute abend g e s t e c k t voll wird, schon bevor Herr Fluch die Veranstaltung im Standard angekündigt hat.

Wer hatte eigentlich die glorreiche Idee mit den 1, 2, 5, 10 und 20 Cent-Münzen? Meiner Meinung nach gehört alles unter 10 Cent weg. Oder zumindest ordentlich ausgedünnt. Die einzigen Anwender für derlei Gemünz sind pokernde Kinder und Supermarkt-Preispsychologen. Letztere haben wahrscheinlich die stärkere Lobby.

Jedenfalls habe ich, aus Italien kommend, schon Jahre gebraucht, um mich an die österreichischen 10 Groschen-Stücke zu gewöhnen und zu lernen, wie man damit umgeht: nicht in grossen Kartons oder Glasbehältern sammeln, sondern offensiv abstossen wo geht. Das Abstossen ist gerade etwas schwieriger geworden.

lnk + 7 cmt (goldchen, frl. olga, hns, chris, xovo)
 Wednesday, 9. January 2002 

Ju hu ba hu ju bu

Wenn das kein Scherz war kommt jetzt dann gleich wer vom Falter um mich zu interviewen. Zum Thema Weblogs. Dabei hab ich mir eigentlich vorgenommen, das Wort nicht mehr in den Mund zu nehmen. Dabei ist es höchste Zeit, produktiv zu werden.

Wie der Gott der Koinzidenzen so wollte handelte es sich beim Falter-Redakteur, mit dem ich mich gerade eine Stunde über Weblogs unterhalten habe, um einen ehemaligen TIV-Moderator: Thomas Prlic. Aber wie er richtig sagte, die Verwebung von Falter- und TIV-Redaktionen war doch beträchtlich.

Yes!

lnk + 8 cmt (snivlem, manuel, hns, funzel, p3k, kris, katatonik)
 Tuesday, 8. January 2002 

Der anhaltende Ausfall von langreiter.com und rinner.st fäng an, sich auf mein Gemüt zu schlagen. Die kryptischen Angaben zum Stand der Genesung klingen auch nicht sehr aufheiternd. Kann man irgendwie helfen, den Server wieder auf die Haxen zu kriegen? Und: what happen?

Cam hat eine Plüschversion der schreienden Kartoffel gefunden, die ich letzten Sommer in Tokyo fotografiert habe. Kris weiss wieder mal mehr - wie immer im Blattinneren.

Praschl schenkt uns die ultimative Gegenüberstellung von Weblogs und Journalismus. Besonders gut gefällt mir der letzte Punkt, die branchenüblichen Deformationen: Bei Weblogs "immer dasselbe ich, immer dieselbe Macke, immer dieselben Witze, immer dieselbe Gardinenpredigt, immer dieselbe miese Formulierung", im Journalismus dafür "immer dasselbe Blatt, immer dieselbe Weltsicht, immer dieselbe Inkompetenz im Sportteil".

Die Frage, ob Weblogs Journalismus sind, finde ich an sich wenig interessant, weil die Beantwortung hauptsächlich davon abhängt, ob man Journalismus von innen (Berufspraxis, -tradition, -ethos) oder von aussen (gesellschaftliche Funktion und Wirkung) definiert. Die interessante Frage ist die: Wie werden Weblogs den Journalismus verändern?

Schnelle dreckige Antwort: Mehr Tiefe und gleichzeitig mehr Fläche. Formatsprengend.

lnk + 9 cmt (stefan, p3k, kris, roland, motz, hns)
 Monday, 7. January 2002 

Vor ein paar Tagen hab ich mit Robert telefoniert, und er hat erzählt, dass er mit dem Antville-Update wartet, weil er das Gefühl hat, dass noch ein paar grundlegende Änderungen notwendig sind. Jetzt hat er diese Änderungen gemacht. Go for it, Robert! Experiments-r-us. (And flaky schedules too ;-)

Joel Spolsky über produktive Zeiten und unproduktive. "It makes me think of those researchers who say that basically people can't control what they eat, so any attempt to diet is bound to be short term and they will always yoyo back to their natural weight. Maybe as a software developer I really can't control when I'm productive, and I just have to take the slow times with the fast times and hope that they average out to enough lines of code to make me employable." Einer von Joels besten Artikeln, ever, IMHO.

Vom Freizeitverhalten der Österreicher. Grafik #1, #2, #3.

Nach vielen Gerüchten habe ich heute beim Mittagessen erfahren, dass TIV keine Mitarbeiter mehr hat, nicht mehr sendet und aus der Alpenmilchzentrale ausgezogen ist. Schade. Bilder von der ersten TIV-Sendung am 1. Mai 1999 mit "Netzgast Helma" (damals waren das ich, Tobi und Raphael). Es war eine lustige Erfahrung, als vollkommen fernsehunkompatibler Mensch im Fernsehen zu sein, obwohl ich's mir nach den ersten Monaten nie mehr angeschaut habe. Übriggeblieben ist, dass mich ein paar Leute immer noch Helma nennen.

Für Nicht-Wiener: TIV war ein Low-Budget-TV-Kanal, der täglich eine Stunde im Wiener Kabelnetz gesendet hat. Ausschliesslich Eigenproduktionen, zum Schluss immer stärker durch- oder ersetzt von Musikvideos. Hohes Mass an Selbstausbeutung bei allen Beteiligten und fortschreitende Zerrüttung zwischenmenschlicher Beziehungen.

Telepolis-Artikel über die Anfänge von TIV.

Standard-Artikel über die Zukunft von TIV. (von Tobi im Forum gepostet)

Salzburger Nachrichten: Das Rennen um terrestrische Fernsehlizenzen in Österreich.

lnk + 10 cmt (seewolf, hns, p3k, katatonik, wikinger)
 Sunday, 6. January 2002 

Mein Airport spinnt. Netzloses Wochenende mehr oder weniger.

lnk + 9 cmt (goldchen, funzel, hns, hannes, kris)

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