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antville.org
 Tuesday, 15. January 2002 

Neue Worte aus dem Krankenbett: Jubelperser, Leberwursttaktik. Wir befinden uns im Jahr 1967.

Nie mehr ohne meinen Hairstylisten.

lnk + 3 cmt (motz, chronistin, p3k)
 Monday, 14. January 2002 

Ich bin krank. Fieber, Husten, zentnerschwere Haxen, die vertikale Stabilität eines Dreijährigen und die Beweglichkeit eines toten Fuchses. Klingt und fühlt sich an wie Grippe.

lnk + 8 cmt (funzel, p3k, hns, msm, chris, grob, frl. olga, ...s...t...e...f...a...n...)
 Sunday, 13. January 2002 

Obwohl die in den USA leben und ich in Österreich, sind die hier beschriebenen Lebensläufe dem meinen nicht unähnlich. Zwar bin ich kein dot-com-Opfer und auch nicht arbeitslos, aber das Grundmuster (Slacken in den frühen 20ern, obsessiv hackeln in den späten, entspannen lernen gegen 30) stimmt.

lnk + 7 cmt (snivlem, hns, wikinger, p3k, hannes)
 Saturday, 12. January 2002 

"Diane imagines herself as Betty in the dream after seeing a waitress named Betty when she's talking to the hit man. In the dream, Betty meets a waitress named Diane." Ohne die Analyse auf Salon.com ist David Lynchs geniales Mulholland Drive kaum zu entwirren. Nach Memento der zweite Film in kurzer Zeit, bei dem Salon.com Entschlüsselungs- und Verknüpfungsdienste leistet. (via P3k)

David Weinberger hat die letzten Tage auf seinem Weblog mehrmals Gedanken zur Raumhaftigkeit des Webs gepostet. Unter anderem linkt er zu diesem und diesem Thread auf Peterme.com. Ich glaube es liegt eine gewaltige Begriffsverwirrung vor, wenn Steward sagt, das Konzept des Raumes sei eine fragwürdige Metapher für Informationsstrukturen. Das Web als Raum ist keine Metapher. Das Web ist als Raum genauso real wie der sogenannte "reale" Raum, weil er als solcher erfahren wird. Es handelt es sich auch nicht um einen "inneren" Raum, sondern um einen äusseren - der freilich wie andere Räume auch fortlaufend und in kleinen Brocken internalisiert wird. Und genau wie jeder andere von Menschen frequentierte Raum wird Web-Raum definiert durch Arten, sich darin aufzuhalten und fortzubewegen. Aber vielleicht reden die Jungs über etwas anderes.

Die traurige Geschichte von Kim "Kimble" Schmitz. Bye bye, loser.

Mehr Shouting Potato-Madness sowie eine Gegenüberstellung typischer Denkmuster bei Hunden und Katzen.

lnk ~ cmt
 Friday, 11. January 2002 

"Hey Mark..."
"Was?"
"Nischt."   (<- sudden onset of bitterness and resignation)

Endlich wieder Sommer 2000.

Ideenlahme Drehbuchschreiber sollten sich ab und zu einen Ausflug mit der 18er vom West- zum Südbahnhof gönnen. Fast keine Fahrt, bei der man von einem benachbarten Sitz nicht eine berührende oder lustige Geschichte erzählt bekommt. Das minderjährige Mädchen, das zu Weihnachten von ihrem Freund eine Tätowierung am Steissbein geschenkt bekommt. Der Ex-Junkie, dem eine Kleptomanin mit YSL-Handtasche und Gucci-Mantel in einer Bahnhofstelefonzelle das Geldbörsel mit 60 Euro, 500 Schilling und Dauerrezept gefladert hat. Oder der Freund, der verhaftet wurde, weil er bei der Polizei angerufen und sich als Hitler ausgegeben hat. Weshalb man selbst fortan bei derlei Scherzen vorsichtiger zu sein gedenke. Ein Hoch auf die Menschen, die Fremde an ihrem Leben teilhaben lassen. Danke an die, die sich nix scheissen.

Heute übrigens keine Geschichten gehört.

Bandnamen und wo sie herkommen.

Von unserem Mann für seltsame Fortbewegung: Das Monowheel.

lnk + 4 cmt (katatonik, manuel, hns)
 Thursday, 10. January 2002 

Stefan Pollach hat mit seiner XML-Extension die Richtung vorgegeben, in der die Zukunft der Applikationsintegration in Helmaland liegt (IMHO). Hier meine erste Antwort.

Scheisse, ich hatte das ungute Gefühl, dass das rhiz heute abend g e s t e c k t voll wird, schon bevor Herr Fluch die Veranstaltung im Standard angekündigt hat.

Wer hatte eigentlich die glorreiche Idee mit den 1, 2, 5, 10 und 20 Cent-Münzen? Meiner Meinung nach gehört alles unter 10 Cent weg. Oder zumindest ordentlich ausgedünnt. Die einzigen Anwender für derlei Gemünz sind pokernde Kinder und Supermarkt-Preispsychologen. Letztere haben wahrscheinlich die stärkere Lobby.

Jedenfalls habe ich, aus Italien kommend, schon Jahre gebraucht, um mich an die österreichischen 10 Groschen-Stücke zu gewöhnen und zu lernen, wie man damit umgeht: nicht in grossen Kartons oder Glasbehältern sammeln, sondern offensiv abstossen wo geht. Das Abstossen ist gerade etwas schwieriger geworden.

lnk + 7 cmt (goldchen, frl. olga, hns, chris, xovo)
 Wednesday, 9. January 2002 

Ju hu ba hu ju bu

Wenn das kein Scherz war kommt jetzt dann gleich wer vom Falter um mich zu interviewen. Zum Thema Weblogs. Dabei hab ich mir eigentlich vorgenommen, das Wort nicht mehr in den Mund zu nehmen. Dabei ist es höchste Zeit, produktiv zu werden.

Wie der Gott der Koinzidenzen so wollte handelte es sich beim Falter-Redakteur, mit dem ich mich gerade eine Stunde über Weblogs unterhalten habe, um einen ehemaligen TIV-Moderator: Thomas Prlic. Aber wie er richtig sagte, die Verwebung von Falter- und TIV-Redaktionen war doch beträchtlich.

Yes!

lnk + 8 cmt (snivlem, manuel, hns, funzel, p3k, kris, katatonik)

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