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Mozilla, baby!

antville.org
 Thursday, 17. January 2002 

»Hab acht vorm Zipferlak, mein Kind!
Sein Maul ist beiß, sein Griff ist bohr.
Vorm Fliegelflagel sieh dich vor,
dem mampfen Schnatterrind.«

Eine Strophe aus Christian Enzensbergers Übersetzung von Lewis Carrolls Jabberwocky, gefunden auf der VK von Ronny Hornschuh, einem der erfolglosesten Schispringer aller Zeiten.

lnk ~ cmt
 Wednesday, 16. January 2002 

Wenn alles gut geht bin ich morgen wieder in der Lage, weiter als fünf Meter zu linken. Heute noch Schonzeit.

tv.orf.at ist gestern online gegangen. Laut ORF ONs eine sehr haarige Helma-App, weil die Daten direkt aus dem internen Programminformationssystem kommen, und das zeichne sich nicht gerade durch einfaches, elegantes Design aus.

Blöd vom Falter, den Artikel über Weblogs nicht ins Netz zu stellen. Die Zeitung liegt unten in meinem Postkastl, aber ich kann sie nicht holen weil ich krank bin. Zum Glück hat der Text mittlerweile irgendwie den Weg auf Tobis Server geschafft. Recht charmant.

lnk + 3 cmt (...s...t...e...f...a...n..., goldchen, hns)
 Tuesday, 15. January 2002 

Neue Worte aus dem Krankenbett: Jubelperser, Leberwursttaktik. Wir befinden uns im Jahr 1967.

Nie mehr ohne meinen Hairstylisten.

lnk + 3 cmt (motz, chronistin, p3k)
 Monday, 14. January 2002 

Ich bin krank. Fieber, Husten, zentnerschwere Haxen, die vertikale Stabilität eines Dreijährigen und die Beweglichkeit eines toten Fuchses. Klingt und fühlt sich an wie Grippe.

lnk + 8 cmt (funzel, p3k, hns, msm, chris, grob, frl. olga, ...s...t...e...f...a...n...)
 Sunday, 13. January 2002 

Obwohl die in den USA leben und ich in Österreich, sind die hier beschriebenen Lebensläufe dem meinen nicht unähnlich. Zwar bin ich kein dot-com-Opfer und auch nicht arbeitslos, aber das Grundmuster (Slacken in den frühen 20ern, obsessiv hackeln in den späten, entspannen lernen gegen 30) stimmt.

lnk + 7 cmt (snivlem, hns, wikinger, p3k, hannes)
 Saturday, 12. January 2002 

"Diane imagines herself as Betty in the dream after seeing a waitress named Betty when she's talking to the hit man. In the dream, Betty meets a waitress named Diane." Ohne die Analyse auf Salon.com ist David Lynchs geniales Mulholland Drive kaum zu entwirren. Nach Memento der zweite Film in kurzer Zeit, bei dem Salon.com Entschlüsselungs- und Verknüpfungsdienste leistet. (via P3k)

David Weinberger hat die letzten Tage auf seinem Weblog mehrmals Gedanken zur Raumhaftigkeit des Webs gepostet. Unter anderem linkt er zu diesem und diesem Thread auf Peterme.com. Ich glaube es liegt eine gewaltige Begriffsverwirrung vor, wenn Steward sagt, das Konzept des Raumes sei eine fragwürdige Metapher für Informationsstrukturen. Das Web als Raum ist keine Metapher. Das Web ist als Raum genauso real wie der sogenannte "reale" Raum, weil er als solcher erfahren wird. Es handelt es sich auch nicht um einen "inneren" Raum, sondern um einen äusseren - der freilich wie andere Räume auch fortlaufend und in kleinen Brocken internalisiert wird. Und genau wie jeder andere von Menschen frequentierte Raum wird Web-Raum definiert durch Arten, sich darin aufzuhalten und fortzubewegen. Aber vielleicht reden die Jungs über etwas anderes.

Die traurige Geschichte von Kim "Kimble" Schmitz. Bye bye, loser.

Mehr Shouting Potato-Madness sowie eine Gegenüberstellung typischer Denkmuster bei Hunden und Katzen.

lnk ~ cmt
 Friday, 11. January 2002 

"Hey Mark..."
"Was?"
"Nischt."   (<- sudden onset of bitterness and resignation)

Endlich wieder Sommer 2000.

Ideenlahme Drehbuchschreiber sollten sich ab und zu einen Ausflug mit der 18er vom West- zum Südbahnhof gönnen. Fast keine Fahrt, bei der man von einem benachbarten Sitz nicht eine berührende oder lustige Geschichte erzählt bekommt. Das minderjährige Mädchen, das zu Weihnachten von ihrem Freund eine Tätowierung am Steissbein geschenkt bekommt. Der Ex-Junkie, dem eine Kleptomanin mit YSL-Handtasche und Gucci-Mantel in einer Bahnhofstelefonzelle das Geldbörsel mit 60 Euro, 500 Schilling und Dauerrezept gefladert hat. Oder der Freund, der verhaftet wurde, weil er bei der Polizei angerufen und sich als Hitler ausgegeben hat. Weshalb man selbst fortan bei derlei Scherzen vorsichtiger zu sein gedenke. Ein Hoch auf die Menschen, die Fremde an ihrem Leben teilhaben lassen. Danke an die, die sich nix scheissen.

Heute übrigens keine Geschichten gehört.

Bandnamen und wo sie herkommen.

Von unserem Mann für seltsame Fortbewegung: Das Monowheel.

lnk + 4 cmt (katatonik, manuel, hns)

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