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Mozilla, baby!

antville.org
 Sunday, 24. February 2002 

Ein ganzes Leben auf einer nicht entwickelten Filmrolle. Was fürn Konzept. Ein gutes. Die ganze Geschichte fängt übrigens hier an, aber Vorsicht, sie ist lang.

Apropos Fortsetzungsgeschichten. Ich warte. [Update: Danke Chefin, das ging ja prompt. Ab jetzt jeden Montag, hört man aus der Murmel-Chefetage.]

"Der Kiefer ist eine bewegliche Struktur, die in ihren Bewegungen dem Becken ähnlich ist. (...) Ein Kiefer, der sich nicht aggressiv vorschieben oder vor Zärtlichkeit weich werden kann, ist in Bezug auf seine Funktion als krankhaft anzusehen", schreibt Alexander Lowen.

johnny cash

Mit dem horizontalen Layout muss ich mich erst anfreunden - der 800x600 Bildschirm von meim iBook und meine Scrollgewohnheiten (per Space-Taste) stellen sich in den Weg. Ansonsten sehr gelungen was Farben (classic helma!) und Details angeht.

lnk + 3 cmt (hr, hns, p3k)
 Saturday, 23. February 2002 

Es ist schon seltsam und ich komm sogar ins Schwitzen wie wir beide nebeneinander auf dem Teppichboden sitzen.

"However antville IS NOT opensource." Fuck. I hate it when this happens.

lnk ~ cmt
 Friday, 22. February 2002 

Kalter klarer Morgen. Lange nicht soviel blauen Himmel gesehen. Ich gehe auf Nummer sicher und packe die Unterbugatti aus.

Das ist die Hölle: Eine volle l'espion und das USB-Kabel im Büro gelassen.

Heute schon an Bart Simpsons Gesicht rumgemacht.

Gerade beim Rechnungssortieren einen ungefähr 7 Jahre alten Schmierzettel mit Username und Passwort für Host "www.derstandard.co.at" gefunden und gleich geschaut ob das Login noch funktioniert. Leider nicht. Die müssen was umgestellt haben in der Zwischenzeit. Ich habe die Account-Info damals von Gerlinde Hinterleitner bekommen (um ein Applet von mir hochzuladen), was bedeutet dass sie ihren Job auch schon eine Weile macht.

Ich habe immer noch keinen Termin für die Abholung des Laptops ausgemacht, war noch nicht bei der Hausverwaltung um auf den Tisch zu klopfen und die vor einem Jahr bestellte Geschirrspülmaschine einzufordern, bin noch nicht fertig mit den Unterlagen für die Steuererklärung 2000 und habe schon wieder die Zahnarztrechnungen nicht bezahlt, aber dafür habe ich einen Bug gefixt. Ich bin höchst zufrieden, und doch ist es seltsam wie schwer man für zwei Zeilen arbeiten muss.

Ein guter Teil des Dankes gebührt Mandrake dafür, dass sie die Hostname-Auflösung in 8.1 vollkommen vermurkst haben. Ohne sie hätte ich den Fehler nicht entdeckt.

lnk ~ cmt
 Thursday, 21. February 2002 

Klingt wie etwas, das man haben sollte.

Wer jetzt gerade nicht katatonik liest ist auch selbst schuld.

A Strategy for Losers ist eine Sammlung von Essays über mentale und sonstige Gesundheit von Brian Davey. Auch reine Gewinnertypen und middle-of-the-road-Menschen wie ich finden hier Erleuchtendes, zum Beispiel in diesem Text über die Einsamkeit.

Aufwachen und gleich lachen dank der schön kommentierten Hundescheissverbotsschilder bei stylepolice. Dieses Bild könnte thematisch in die Sammlung passen, auch wenn es sich stilistisch doch etwas abhebt und den Tieren nicht das Scheissen, sondern das Tanzen untersagt wird.

Außerlomographische Grundlagenforschung: Der Chip heisst STV0680 und kommt von einem grossen unbekannten Halbleiterkonzern namens STMicroelectronics. An einem Linux-Treiber wird gebastelt. Und das letzte Beta von gPhoto 2 unterstützt die espion ab Werk (danke kris!).

lnk + 6 cmt (kris, funzel, hns, andreas)
 Wednesday, 20. February 2002 

Vor ungefähr sechs Jahren habe ich in einer ganznächtigen Nebelaktion Linux auf dem damals einzigen Büro-PC bei Nofrontiere installiert. Nachdem ich wieder ausgeschlafen war habe ich den Rechner als Webserver ins lokale Netz gestellt und allen einen Account darauf eingerichtet. Für ein paar Tage brach darauf bei den Nofros der Webfrühling aus. Die Leute fingen an, wie verrückt an ihren Seiten zu basteln. Seriös, dadaistisch, abstrakt, bunt oder monochrom - zum ersten mal hatten sie die Möglichkeit, das WWW, das sie bis dahin nur über den 14-Zoll-Monitor von Marthas lahmen Sekratariatsrechner kannten, in erster Person und mit ganzer Bandbreite zu erleben. Leider befand das Management bald darauf, dass das Internet für die Unternehmensziele nicht relevant sei und die Mitarbeiter ihre wertvolle Zeit damit vergeuden würden. Das war das Ende meiner Arbeit bei Nofrontiere (obwohl ich mich noch für das eine oder andere Projekt einspannen liess), aber es war der Anfang meiner Liaison mit Linux.

Seit damals habe ich viele Linuxe installiert: auf meinem Butterfly Thinkpad, zusammen mit Robert auf dem ersten Linux-Server bei ORF on oder zuletzt auf meinem Vaio-Laptop, der jetzt tot auf meinem Tisch liegt und auf Abholung wartet. Und immer (oder jedenfalls immer, wenn es um etwas ging) handelte es sich um SuSE Linux. Was ich sagen will: SuSE hat mich auf meiner gesamten "Karriere" begleitet und war bei jedem Meilenstein dabei. Ich bin der Firma extrem verbunden. Oder besser gesagt ich war es.

Das Problem, das ich mit SuSE habe ist nicht technischer Natur. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass SuSE eine der besten Distributionen ist. Auf dem Vaio hat SuSE 7.2 zuletzt alles selbst richtig erkannt und eingerichtet - von der Soundkarte über das Powermanagement zu USB, Netwerkkarte und Grafik. SuSE war meines Wissens auch die erste Distribution, die Support für Compaq Smart Array RAIDs standardmässig in den Kernel gebacken hat, was gut ist wenn man wie ORF on ein paar Racks mit Proliants sein eigen nennt. Nein, technisch habe ich an SuSE nicht viel auszusetzen, auch wenn das vielleicht nur daran liegt, dass ich mich im Gegensatz zu P3k an die Macken gewöhnt habe.

Mein Problem mit SuSE hat mit der Wand zu tun, die sie zwischen sich und ihren Kunden aufgestellt haben. Am Anfang war SuSE anders. Es ging darum, Leuten dabei zu helfen, Linux zu benutzen. Man versuchte nicht, die Eigenheiten und Unzulänglichkeiten des Systems zu kaschieren. Man war sogar irgendwie stolz darauf. SuSE lernte und gab es zu. Und SuSE war locker, jedenfalls für eine deutsche Firma. In den Handbüchern waren persönliche Töne raushören. Es gab keinen unternehmensweiten Kommunikationsstil, oder er hatte sich einfach noch nicht durchgesetzt. Im Lauf der letzten zwei Jahre hat sich das geändert. SuSE möchte heute so sein wie Microsoft, oder noch schlimmer: wie Oracle. SuSE möchte seriös wirken, einheitliche Produkte anbieten und mit einer einheitlichen Unternehmensstimme sprechen. Das Problem ist nur, dass dabei eine riesige Menge an Informationen nicht mehr zu den Menschen gelangt, die sie brauchen würden. Das Problem ist auch, dass das Prdukt dadurch stagniert, weil Feedback nicht mehr ankommt oder ignoriert wird. Man will sich keine Fehler mehr erlauben und nimmt deshalb den Weg des geringsten Risikos: die Imitation des Marktführers. Leider ist das auch der Weg geringsten Distinktion. Wenn ich wirklich ein homogenisiertes, langweiliges Betriebssystem mit einer geschlossenen Informationspolitik im Hintergrund wollte, hätte ich mir viel Mühe sparen und bei Windows bleiben können.

Jedenfalls habe ich gestern auf meiner zukünftigen Kiste Mandrake Linux installiert. Mandrake hat einen offenen Entwicklungsprozess. Mandrake ist in technischer Hinsicht 1A. Mandrake ist angenehm wo SuSE kompliziert ist. Mandrake nimmt Spenden an, obwohl MandrakeSoft an der Börse notiert. Und Mandrake schafft es zu kommunizieren. Hoffentlich bleibt das noch ein paar Jahre lang so.

PS: Einziges Problem bisher: Kein pico in der Standardinstallation! Aber das krieg ich auch noch hin.

PPS: Ich wünsche SuSE trotzdem viel Glück bei der Sache mit dem Bundestag.

Was ganz anderes: Ich bin für die Einführung einer menschenzentrierten Meteorologie. Konkret geht es mir um die Abschaffung des Ausdrucks "(viel) zu mild für die Jahreszeit". Hey, es kann nie (viel) zu mild für irgendeine Jahreszeit sein! Wenn es den Pflanzen nicht passt sollen sie doch rauf gehen in den Norden! (Sorry Pflanzen, war nur ein Scherz.)

lnk + 7 cmt (funzel, p3k, hns, roland)
 Tuesday, 19. February 2002 

Fundgrube: Das Mozilla DevCenter im O'Reilly-Network.

Brendan Eich hat die Mozilla Roadmap aufgefrischt. Schönere Grafik und vor allem beyond 1.0.

Gestern mittag hat Wolfgang Christl vorgeschlagen, im Rahmen der netbase-workshop-reihe eine gemischte Helma/Zope-Präsentation zu machen. Am abend habe ich ihn im B72 (bei den sehr feinen Komëiten) getroffen und jetzt ist es fix (nicht wer und was, aber dass).

Unmengen an Änderungen bei Apache XML-RPC von Daniel Rall und Jon Stevens. Ich habe nur eine ungefähre Ahnung, was da genau passiert (und das ist ok so): Performance, Cleanup, Konsolidierung.

Meine Arbeitsrechnersituation ist gelinde gesagt frustrierend. Der Laptop, das steht nach langen Voruntersuchungen und vielen umsonst gefahrenen Kilometern fest, muss irgendwo weit weg repariert werden. Fritz, mein alter Arbeitsrechner ist doch schon müde und die Festplatten sind voll. Es gäbe zwar neuere PCs hier, aber da zahlt sich das Setup für die zwei Wochen nicht aus, das dauert nämlich auch schon zwei Tage, und ausserdem möchte ich nicht soviel Setup-Arbeit in einen Nicht-Laptop investieren. Wurscht, es hilft nichts, ich habe entschieden: neuer PC. Die Frage ist nur: SuSE oder Mandrake?

Obligatorisches Spiegel-Beweisfoto mit garantiert echtem "da fotografiert mich einer"-Überraschungsausdruck. (Ja, fad, aber den kreativen Gestaltungsmöglichkeiten sind durch die Anforderungen eines Beweisfotos gewisse Grenzen gesetzt.) Werde mich hinfort ab und zu in der ausserlomographischen Opposition rumtreiben.

lnk + 5 cmt (funzel, hns, mkt, ln lsch)
 Monday, 18. February 2002 

Godspeed you black emperor! haben gestern in der Szene ein grossartiges Konzert gegeben. Die neun Leute schaffen verteilt auf zwei Bässe, drei Gitarren, Cello, Geige, Schlagzeug und Percussion einen verdammt wuchtigen Sound und bringen gleichzeitig erstaunliche kollektive Feinheiten zutage. Orchestral ist wirklich die beste Beschreibung für diese Musik, auch wenn ich das Wort nicht mag. Ganz fein auch die Videoprojektionen. Die Stücke dauern jeweils mindestens eine Viertelstunde, die drei Zugaben entsprachen also mindestens 10 Zugaben herkömmlichen Formats. Danke Snivlem. Im April kommen sie nach Deutschland, ich würde sie nicht verpassen.

Der Bandname kommt laut Amazon-Review von einer japanischen Motorrad-Gang. Für die des Engrishen nicht mächtigen eine kleine Nachhilfe in Sachen Bedeutung und Aussprache.

Aus einem Problembericht auf der Mailing-List des Vienna Backbone Service, einem Verbund kleinerer Internet-Provider in Wien: "Telekom Austria-Bautrupp hat auf der Suche nach einer freien Leitung am Knoten BRG22 die Backbone-Leitung gekappt." Ja, kann schon passieren, so früh am Morgen.

L'espion gibt's jetzt beim Saturn für 72 Euro.

Increase your penis size auf chinesisch.

lnk + 4 cmt (kris, hns)

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