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Mozilla, baby!

antville.org
 Mittwoch, 27. Februar 2002 
Einer der kollateralen Vorzüge, die man durch die Mitgliedschaft bei zahlreichen gut frequentierten Mailinglisten geniesst, ist die Versorgung mit ständig neuen interessanten und fantasieanregenden Namen. Hier sind einige meiner Favoriten unter denen, die in den letzten Tagen meine Inbox verziert haben:
  • Wong Aldrin (linux-sony; Raumfahrtpionier mit chinesischem Vornamen)
  • Kimbro Staken (xml.apache.org; gibs zu, der Name kommt aus einer Marketingabteilung für Action Figures)
  • Janne Jalkanen (xml-rpc; spielt Bass in einer obskuren finnischen Rockband)
  • Andrus Adamchik (jakarta.apache.org; kanadischer Eishockeycrack, aber doch sensibel)
  • Blake Girardot (CMS@camworld; ick hör die Champagne-Korken poppen; seine Frau heisst Krystal)
  • Aaron Smuts (jakarta.apache.org; einfach und direkt)
  • Jayson Joseph Chacko (xml.apache.org; overkill! Der Nachname allein hätte gereicht)
  • Aleksander Slominski (xml.apache.org; Ostblockflair mit Extrabonus)

Ich habe mich immer gefragt, wie das für technisch Unbefangene ist, wenn sie hier auf henso.com nur Softwaregebabbel zu lesen finden. Offensichtlich kann es anregend wirken. Weblogfasching ist ok. Ich glaube ich wäre gern Goldchen. Oder Makotic.

Schöner Text von einem Fan.

Truth is no longer needed, said the ad man, it has been replaced by repetition.

Sehr anstrengendes politisches Mail das ich heute schreiben musste.

Und endlich einen Bug mit HTTP-keepalive gefixt, der mir schon seit fast zwei Jahren bekannt war. Wouti - ich sehe gerade dass Chad McDaniels ursprünglicher Bugreport vom April 2000 eigentlich schon die genaue Analyse der Fehlerursache beinhaltete und sich fast so liest wie meine heutige Commit-Message ("client only threw an exception on the _read_ which didn't work with the current retry code" vs. "the exception was thrown not when trying to send the request to the server but only when trying to parse the server's response"). Das Problem war, dass ich den ersten Report falsch verstanden habe (das erkennt man an meiner Antwort) und ihn dann nie wieder angeschaut habe. Schande über mich.

lnk + 2 cmt (claudschi, hns)
 Dienstag, 26. Februar 2002 

Seit längerer Zeit beschäftigt mich die Frage, wie man das Genie, den Wahnsinn und die gelungenen Skinsets von Leuten wie kris den bloggenden Massen zugänglich machen könnte. An sich ist das Kopieren von Skinsets mit den derzeitingen Helma-Mitteln überhaupt kein Problem und in ein paar Zeilen Code zu implementieren. Das eigentliche Problem sind Features wie "Skinset anprobieren/Preview Mode", "Failsafe Mode/Reset/Undo/Panik!!!" und dergleichen. Und ich habe da eine Idee - eine Idee die auch gleich noch ein paar andere Fliegen im Bereich Applikationsentwicklung klatschen dürfte. Die Idee ist, eine skinpath-Property zum Beispiel im Response-Objekt einzurichten, über die per Applikationscode bestimmt werden kann, wo die Skins für den aktuellen Request gesucht werden sollen. Diese skinpath-Property könnte ähnlich funktionieren wie die PATH-Umgebungsvariable auf den Betriebssystemen unseres Vertrauens: eine Liste mit (relativen oder absoluten, das ist noch zu klären) Pfadnamen, die der Reihe nach abgeklappert wird. Ich meine hier ganz bewusst Pfadnamen für Verzeichnisse - man könnte das natürlich auch für Datenbank-Skins implementieren, aber ich sehe dafür keine wirkliche Notwendigkeit. Ich neige sogar dazu zu glauben, dass Datenbank-Skins eine Entwicklung sind, die nur deshalb zustande kam, weil File-basierte Skins nicht von Anfang an die notwendige Flexibilität hatten, die man eben durch die hier beschriebene skinpath-Property bekommen würde. Weder machen Datenbank-Skins das Skin-Management leichter (eher im Gegenteil), noch bringt die Datenbank sonstige Benefits gegenüber File-basierten Strukturen (es wird kaum nach Skin-Inhalten gesucht und der Zugriff erfolgt über symbolische Namen, nicht ID). File-basierte Skins bieten hingegen den Vorteil, einfach editiert, gebackupt und getweakt werden zu können - vor allem wenn sie nicht mehr zwangsweise mit dem Applikationscode zusammenleben müssen und man den Skinpath in der onRequest() funktion aufgrund jedes beliebigen Kriteriums manipulieren kann. Was denkt ihr? Sobald die Idee halbwegs ausgereift ist mach ich einen Vorschlag auf der Mailing-List.

lnk + 6 cmt (p3k, kris, grob, hns, rogerisland)
 Montag, 25. Februar 2002 

Wow. Tobi hat P3k.org auf Antville umgestellt, einfach so als wär nichts. Cool.

Ich sollte öfter henso.com lesen. Passiert immer öfter, dass mir was durch die Finger rutscht.

Neuen Hop-Snapshot rausgestellt. Wurde langsam Zeit.

lnk + 3 cmt (vollorg, mkt)
 Sonntag, 24. Februar 2002 

Ein ganzes Leben auf einer nicht entwickelten Filmrolle. Was fürn Konzept. Ein gutes. Die ganze Geschichte fängt übrigens hier an, aber Vorsicht, sie ist lang.

Apropos Fortsetzungsgeschichten. Ich warte. [Update: Danke Chefin, das ging ja prompt. Ab jetzt jeden Montag, hört man aus der Murmel-Chefetage.]

"Der Kiefer ist eine bewegliche Struktur, die in ihren Bewegungen dem Becken ähnlich ist. (...) Ein Kiefer, der sich nicht aggressiv vorschieben oder vor Zärtlichkeit weich werden kann, ist in Bezug auf seine Funktion als krankhaft anzusehen", schreibt Alexander Lowen.

johnny cash

Mit dem horizontalen Layout muss ich mich erst anfreunden - der 800x600 Bildschirm von meim iBook und meine Scrollgewohnheiten (per Space-Taste) stellen sich in den Weg. Ansonsten sehr gelungen was Farben (classic helma!) und Details angeht.

lnk + 3 cmt (hr, hns, p3k)
 Samstag, 23. Februar 2002 

Es ist schon seltsam und ich komm sogar ins Schwitzen wie wir beide nebeneinander auf dem Teppichboden sitzen.

"However antville IS NOT opensource." Fuck. I hate it when this happens.

lnk ~ cmt
 Freitag, 22. Februar 2002 

Kalter klarer Morgen. Lange nicht soviel blauen Himmel gesehen. Ich gehe auf Nummer sicher und packe die Unterbugatti aus.

Das ist die Hölle: Eine volle l'espion und das USB-Kabel im Büro gelassen.

Heute schon an Bart Simpsons Gesicht rumgemacht.

Gerade beim Rechnungssortieren einen ungefähr 7 Jahre alten Schmierzettel mit Username und Passwort für Host "www.derstandard.co.at" gefunden und gleich geschaut ob das Login noch funktioniert. Leider nicht. Die müssen was umgestellt haben in der Zwischenzeit. Ich habe die Account-Info damals von Gerlinde Hinterleitner bekommen (um ein Applet von mir hochzuladen), was bedeutet dass sie ihren Job auch schon eine Weile macht.

Ich habe immer noch keinen Termin für die Abholung des Laptops ausgemacht, war noch nicht bei der Hausverwaltung um auf den Tisch zu klopfen und die vor einem Jahr bestellte Geschirrspülmaschine einzufordern, bin noch nicht fertig mit den Unterlagen für die Steuererklärung 2000 und habe schon wieder die Zahnarztrechnungen nicht bezahlt, aber dafür habe ich einen Bug gefixt. Ich bin höchst zufrieden, und doch ist es seltsam wie schwer man für zwei Zeilen arbeiten muss.

Ein guter Teil des Dankes gebührt Mandrake dafür, dass sie die Hostname-Auflösung in 8.1 vollkommen vermurkst haben. Ohne sie hätte ich den Fehler nicht entdeckt.

lnk ~ cmt
 Donnerstag, 21. Februar 2002 

Klingt wie etwas, das man haben sollte.

Wer jetzt gerade nicht katatonik liest ist auch selbst schuld.

A Strategy for Losers ist eine Sammlung von Essays über mentale und sonstige Gesundheit von Brian Davey. Auch reine Gewinnertypen und middle-of-the-road-Menschen wie ich finden hier Erleuchtendes, zum Beispiel in diesem Text über die Einsamkeit.

Aufwachen und gleich lachen dank der schön kommentierten Hundescheissverbotsschilder bei stylepolice. Dieses Bild könnte thematisch in die Sammlung passen, auch wenn es sich stilistisch doch etwas abhebt und den Tieren nicht das Scheissen, sondern das Tanzen untersagt wird.

Außerlomographische Grundlagenforschung: Der Chip heisst STV0680 und kommt von einem grossen unbekannten Halbleiterkonzern namens STMicroelectronics. An einem Linux-Treiber wird gebastelt. Und das letzte Beta von gPhoto 2 unterstützt die espion ab Werk (danke kris!).

lnk + 6 cmt (kris, funzel, hns, andreas)

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