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Mozilla, baby!

antville.org
 Samstag, 9. März 2002 

Wow. Vielen Dank, das bedeutet mir viel.

Wochenendaufgabe: Dem Mozilla Editor (Screenshot) ein XML-RPC-Interface anzuskripten. Mir wird schwindlig, wenn ich an die Möglichkeiten denke!

Mozilla.org: How the Editor works.

Mozilla.org: Editor UI Command Handling

nsIEditorShell, das Interface zur Editor-Komponente von Mozilla, javascriptbar.

Yo! Zum Glück war ich heute dann doch nicht den ganzen Tag vor dem Computer, sondern auch draussen in der Sonne und habe den Kids coole neue Tricks beigebracht.

"The wireless Internet won't be rolled out telecom-style", schreibt Paul Boutin auf Salon.com. Und das ist gut so. (via EIG)

lnk + 1 cmt (earl)
 Freitag, 8. März 2002 

sorabji.com, einfach eine saugute Website. Vielleicht die beste im ganzen Internet. Leider kann sich kein Mensch die URL merken. (via 404)

"i'm looking for serenity. but smut will do." Was die Leute auf sorabji.com suchen und nicht finden.

Ah, ich glaube ich habe endlich eine Meinung zu den privaten Weblogs auf Antville.org.

Gestern wieder mal mit dem mkt einen netten Abend im rhiz verbracht, an dem eigentlich nichts passiert ist. Unglaublich was der Ostermayer Groupies hat. War das immer schon so oder ist das erst seit dem Songcontest? Vor allem sind sie sehr dedicated. Wenn sie mit wem anderen reden dann wirken sie geistesabwesend und schielen alle paar Sekunden rüber zum DJ-Pult, ob sie sich nicht auch noch unsittlich dahinter reinzwängen können. Die Musik wie immer gut aber laut genug, um die Nicht-Groupies loszuwerden. Und der Musik-aus-ich-bestelle-ein-Bier-Schmäh findet auch noch immer noch Anklang. Da kann man ja beruhigt alt werden.

Bruce Perens: Deciphering the war on open source

Interessante Tatsache: Man müsste annähernd 1,9 Milliarden US$ ausgeben, um die Software, die in der Debian 2.2 Distro steckt, kommerziell zu entwickeln.

Please, think of the kittens

Ernsthaft das beste Bild aller Zeiten, gefunden beim saunabiber.

Auszuchecken heute abend oder am Wochenende: Luxor XUL.

lnk + 7 cmt (earl, hns, turing test, chris, p3k)
 Donnerstag, 7. März 2002 

Top Ten Cool New Features of Java 2SE 1.4, via michi.tv. Wie schaut es aus mit der Verfügbarkeit von Java 1.4 auf Mac OS X? HP/UX?

Heute war ein aufregender Tag in Helma-Land.

Die erste Website auf Antville.org über die mich grün und blau ärgere. Es handelt sich offensichtlich um sogenannte "VIPs" von games.orf.at, der Spiele-Site von Orf on. "VIPs" (schrecklicher Ausdruck!) sind im Prinzip regelmässige und vertrauenswürdige Benutzer eines Online-Services, die vom Betreiber spezielle Rechte erhalten, um dafür zu sorgen, dass alles im zivilisierten Rahmen abläuft und die Terroristen nicht gewinnen. Im Idealfall wären VIPs auch so etwas wie eine Schnittstelle zwischen Benutzern und Betreiber, eine Art Betriebsrat sozusagen. Leider steigt die Macht vielen zu Kopf und sie haben nichts besseres zu tun, als sich mit den "offiziellen Insignien" (sprich Logos und Design) zu schmücken und ein geschlossenes Forum anzulegen, um unter sich zu sein. Falls die Betreiber sich weigern, ihr eigenes Design zu verwenden und die Website für alle lesbar zu machen bin ich dafür, dass sie sich woanders ein neues Zuhause zu suchen.

OK, ich weiss mittlerweile, wie das ungefähr gelaufen ist. Die Games-VIPs sind zu dusselig, sich selbst eine Mailingliste einzurichten und haben deshalb von Orf on diese Seite gebastelt bekommen. Ich bin immer noch nicht einverstanden mit dem geschlossenen Forum, aber für mich ist die Sache erledigt. An die Arbeit. Apropos Arbeit, ich bin gerade wieder ganz gut in Form.

Generell habe ich ein zwiespältiges Verhältnis zu privaten (sprich für die Allgemeinheit gesperrten) Weblogs auf Antville.org. Natürlich gehören viele Sachen nicht in die Öffentlichkeit. Die Frage ist aber, ob wir das dann hosten müssen/sollen/wollen.

Es passieren aber auch erfreuliche neue Sachen auf Antville, ich überlege mir sogar, wieder mal zum Kangal am Karlsplatz Kaffeetrinken zu gehen, wie früher so oft.

lnk + 16 cmt (p3k, kris, slauti, hns, funzel, michi, schaedelweh, kratzbuerste, grob)
 Mittwoch, 6. März 2002 

Österreich ist der Staat in der EU, in dem Einwanderer am meisten schikaniert werden. Freilich nicht nur ein Verdienst der derzeitigen Regierung (so schnell geht das nicht mit den Gesetzen), sondern auch der SPÖ, die 10 Jahre lang aus Angst vor der FPÖ alles gemacht hat, was diese wollte.

Ocean Design, eine kleine Londoner Designfirma, die nicht Websites, sondern Verpackungen für Kunden wie Nestlé, Bayer oder McCain entwirft, hat eine der besseren Flash-Websites, die mir bisher untergekommen sind. Von schön einfach bis monty-pythonistisch-trashig, aber immer ohne typographische und sonstige Wixereien und darauf bedacht, dem Besucher eine angenehme Erfahrung zu verschaffen. Nicht verpassen, auf den Button rechts oben zu klicken, der einen zur experimentellen Abteilung bringt. Dort findet man Schätze wie den Double Yolker, die bewegten letzten drei Minuten im Leben eines Eis. (via WWS)

Der Grund, warum 95 Prozent der Flash-Websites (abgesehen von Spielen, Animationen und derlei selbstbezweckend animiertem mehr) so tragisch scheitern, ist dass die Autoren glauben, die Leute wollen beeindruckt werden. Leider falsch, Autoren! Niemand ausser euch selbst will das.

Die uneditierte Geschichte von Flash, erzählt von seinem Erfinder Jonathan Gay. Nachdem wir alle als Kinder mit Lego gespielt haben schlage ich vor, die erste Hälfte des Artikels zu überspringen und gleich mit dem Jahr 1993 anzufangen, in dem Jonathan eine Firma namens FutureWave mitgründet, um ein Zeichenprogramm für Go Pen Computer names SmartSketch zu entwickeln. SmartSketch ist das, was später als FutureSplash und noch später als Macromedia Flash bekannt werden sollte. Viel vom ursprünglichen SmartSketch-Code sei auch noch in Flash 5 zu finden, schreibt Jonathan. (via SCRP)

Cynigma oder wie man das Cluetrain Manifesto vor einen von jedem Clue befreiten Wagen spannt. Bin mir immer noch nicht sicher, ob das nicht eine Satire ist. (via MHOW)

Zehn Regeln für glückliches Bloggen die mir gefallen. (via jill/txt via kris)

Gerade ist mir zweimal hintereinander das Porridge angebrannt, beim ersten Topf (dem kleinen, den ich doch so dringend brauche) weiss ich nicht, ob er überhaupt noch zu retten ist. Das zweite nur normal und ohne Kohlenbildung, das esse ich jetzt. Ja, ich esse Porridge mit Apfelkompott zum Frühstück. Ihr nicht?

lnk + 5 cmt (funzel, roland, kris, hns, chris)
 Dienstag, 5. März 2002 

Dieser Artikel von Jon Udell ist weit mehr als ein Produkt-Review, er ist eine kleine Geschichte der Internet-Groupware according to Mr. Udell und eine Beschreibung von Referrer-Logs als gruppenbildender Umstand. Höchste Empfehlung für die Techie-Fraktion unter meinen Lesern.

Gestern eine lapidare Erwähnung und heute laut Google schon die World Number 1 Authority für Twinny-Eis. Na gut, es ist ein Randgruppeneis und wahrscheinlich hab ichs sogar falsch geschrieben, aber trotzdem.

Der Grund, warum ich mit Google herumspiele ist eine altbekannte Kulturtechnik, die seit neuestem unter dem Titel Google Bombing gehandelt wird. Dabei geht es darum, wiederholt mit dem gleichen Text auf die gleiche Seite zu linken, so dass Google anfängt, den Linktext mit der gelinkten Website zu assozieren. Der Mechanismus beruht auf der Besonderheit von Google, bei der Bewertung von Webseiten nicht nur diese selbst, sondern auch die Seiten, die auf sie linken, auf verschiedene Arten zu berücksichtigen (mehr dazu später). Die Anklage lautet nun, dass Google Weblogs zu ernst nimmt und dadurch die Qualität seiner Suchergebnisse gefährdet. Dazu ist zu sagen: will ich auch hoffen, dass Google Weblogs höher bewertet als Seiten, die tot in der Gegend rumliegen! Ausserdem: so einfach ist es nicht. Die Suchbegriffe die wirklich jemanden interessieren sind bei weitem schwerer zu bomben als uns der obige Artikel glauben machen möchte. P3k zum Beispiel musste seinen Versuch, Google-Suchende auf die Ähnlichkeit von Microsofts CEO mit einem Mitglied der Addams Family hinzuweisen, erfolglos abbrechen. (Es funktioniert interessanterweise in die Gegenrichtung, offensichtlich ist die Addams Family leichter zu bomben als das Top-Management bei Microsoft.) Die interessante Frage ist nun: Sollte Google etwas an seinen Bewertungskriterien ändern? Dem ursprünglichen Google-Paper von Sergey Brin und Lawrence Page zufolge nimmt Google Anchor Text (vulgo den Text in den von anderen Seiten auf die Seite verweisenden Links) ähnlich wichtig wie den Titel des Dokumentes und wichtiger noch als "normalen Text" in der Seite selbst. "Anchors often provide more accurate descriptions of web pages than the pages themselves", schreiben die beiden in ihrer Begründung. Wahrscheinlich spiegelt das (wie andere Google-Eigenarten auch) die Herkunft googlescher Ideen aus der Praxis wissenschaftlichen Zitierens wider, in der man allgemein von einer gewissen Seriösität und gewissen Qualitätsstandards ausgehen kann. Es ist klar, dass man im grossen wilden Web, wo jeder alles sagen und linken kann, die Bewertungsmaßstäbe etwas anders setzen muss. Ich denke aber dass das in der Zwischenzeit auch schon längst passiert, entweder in Verbindung mit der Bewertung der linkenden Seiten oder aufgrund gewisser quantitativer Anforderungen (i.e. es reicht nicht aus, dass ich mit dem Text "Sauzechn" irgendwo hinzulinken um das Linkziel bei Google eine Sauzechn werden zu lassen). Trotzdem oder gerade deswegen finde ich es schade, dass das mit Onkel Ballmer nicht geklappt hat.

Wie ich jetzt den obigen Absatz recherchiert und geschrieben habe ist mir ein grösseres Licht aufgegangen: Dass nämlich Googles oft besungene Weblog-Affinität rein gar nichts mit bewusst angewandten Qualitätsmaßstäben oder gar einem "Ohr für den kleinen Mann" zu tun hat, sondern einfach das Resultat der Umlegung der Ökonomie wissenschaftlichen Zitierens auf das gesamte WWW ist. Wichtig ist, was viel gelinkt wird, um den Rest schert sich Google einen Dreck. Interessant wie aus einem elitären Spiel ein ganz anderes und grösstenteils recht unelitäres Spiel wird, wenn man die Zugangsregeln ausser Kraft setzt.

Unangenehm, zwei leere Kisten Bier zum Supermarkt zurückzubringen, wenn einem dabei dauernd die Hose runterrutscht. Die herumstehenden Prostituierten, Zuhälter, Freier, Wettcafebesucher und sonstigen Flaneure machen die Sache auch nicht besser. Das waren übrigens die letzten zwei Bierkisten von meinem Geburtstagsfest. Ich bin kein grosser Zurückbringer was Bierkisten angeht.

lnk + 14 cmt (roland, hns, msm, p3k, kris, katatonik)
 Montag, 4. März 2002 

Übrigens, der Mann hat dann in der Ubahn ein Twinny-Eis (das mit den zwei Stielen) rausgeholt und zu essen angefangen. Ehrlich, ich schwöre.

Intrige und Liebe im Hause Murmel #3. Auftritt der Liebe, Abgang der letzten Subtilitäten. So ist das nun mal. Hier die bisherigen Folgen, allerdings in umgekehrter Reihenfolge von unten nach oben (da müssen wir noch was machen).

Ich frage mich, ob das die Party ist, bei der ich am Samstag war. Schaut fast so aus - ich erkenne zwar nur einige der beschriebenen Personen, die aber dafür recht deutlich. Ah, mittlerweile finde ich auch mich selbst und den Fisch wieder. Damit ist der Verdacht der Gewissheit gewichen. Und ich weiss auch endlich, wer mortimer ist. Keine Problem, ich kann Geheimnisse bewahren. In related news: Aua.

Michi Platzer in Lissabon. Die vollständige Fotostrecke ist hier.

"ich weiß es, du rehhaftes geschöpf, du einziger stern an meinem himmel, du einziges pferd auf meinem stephansplatz! du bist mein, wie ich dein bin!"

lnk ~ cmt
 Sonntag, 3. März 2002 

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"Ich wollte noch was essen, aber die Kiffer fallen über das Buffet wie die Heuschrecken." Sven gestern abend gesellschaftskritisch wie immer.


Eines der Geburtstagskinder. Alles Gute, Ute (und Gerlinde auch)!


Und es ging ein Raunen durchs Partyvolk, und das Erstaunen war allgegenwärtig


Der Hohi


Die Chefin (von hier)


Der Quehenberger


Der Fisch (angeblich echt)

lnk + 2 cmt (chra, hns)

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