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Mozilla, baby!

antville.org
 Dienstag, 18. Juni 2002 

OSX wird die JavaScript-Library von KDE verwenden. Nice. Ein Gewinn für alle.

Oughta read: The Einstein-Freud Correspondence (1931-1932), via bruno.

Oughta meet: Monsieur LNGR.

Audiogalaxy agrees to filter songs. Was geht noch und was nicht mehr? Offensichtlich geht gar nix mehr. Die Alternative gibt's hier, also her mit dem Vollrausch.

Gute Sommergeschichte von Praschl. Schriftsteller schludern oft bei der Kleidung.

Mannschaften, denen ich den WM-Titel gönnen würde: Senegal, dann mit einigem Abstand Spanien und England.

lnk + 2 cmt (mkt, bruno)
 Montag, 17. Juni 2002 

Libro meldet Konkurs an. Ich wünsche den paar tausend Angestellten einen weichen Fall (bzw Übergang), aber Träne weine ich Libro keine nach. Um es etwas deutlicher auszudrücken: Ich hoffe der Name und die Marke verschwinden vom Erdboden. Speziell vom mich unmittelbar umgebenden Erdboden.

Österreichs Militär darf ISP-Kundendaten einsehen. "[...] das Militär [muss] nur erklären, man benötige diese Daten. Eine "Gefahr im Verzug" muss nicht bestehen." Auf Wiedersehen Zivilgesellschaft, guten Tag Überwachungsstaat.

Hehe. Wer hat hier gejammert? Adaptive Tagesplanung nennt man das. Aber schön zu sehen dass ihr trotzdem Spass hattet. Oder jedenfalls sowas in der Richtung.

John Robb: "I also have a couple of consultants that are reselling Manila hand over fist because it allows them to radically underbid competitors using the more expensive systems or open source."

Gerade war Tobi zu Besuch hier in der Alpenmilchzentrale. Seinem entspannten Eindruck nach zu schliessen war es nicht die schlechteste Idee, p3k.org letzten Freitag bis auf weiteres vom Netz zu nehmen, nachdem die Artikel auf Spiegel.de und in der Netzeitung erschienen waren. Klar, Solidaritätsbekundungen tun gut und Abmahnen gibt's nicht hier in Österreich, aber Nerven kosten tut der Rummel allemal.

Meinen eigenen Unkenrufen zum Trotz: Ich liebe mein neues KDE 3.0.1. Wenn man es erst mal konfiguriert und durch 312 unsinnige Optionen bugsiert und von 67 grässlichen Standardeinstellungen befreit hat, dann kickt es den Arsch von OSX und Windows2K. Und zwar ordentlich.

lnk + 6 cmt (irene, kris, hns, pmode)
 Sonntag, 16. Juni 2002 

Abmahn-FAQ V. 1.2. Wow, wieder was dazugelernt. Deutsches Recht bietet wenig Grund zu Ruhe und Gelassenheit. Eine ältere Abmahn-Wahn-Geschichte ist die von SelfHTML und dem FTP Explorer-Link.

Dieses Foto würde von der Dramatik, der Anordnung und dem Ausdruck der Personen ein grossartiges Renaissance-Gemälde abgeben. Thematisch irgendwo zwischen Ermordung des Caesar und Vertreibung aus dem Paradies. Leider vermasselt der koreanische Spieler mit der Nummer 6 die Komposition grundlegend. Ausdruckslos im Bild rumstehen und das auch noch mit dem Arsch zum Betrachter. Jemand sollte ihm sagen, was die anderen offensichtlich schon begriffen haben, dass nämlich Fussball Show-Business ist.

"Technophilia and its discontents" - mit diesen Worten im Kopf bin ich heute aus meinem Traum aufgewacht. Wie mir Google 10 Sekunden später mitteilt sind sie natürlich der Untertitel zu Ellen Ullmans Close to the Machine (deutsche Rezension, Interview, mehr), dem Buch, das für mich bisher am besten beschreibt, wie es ist und was es bedeutet, Programmierer zu sein. Die deutsche Übersetzung hat ein idiotisches Cover und ist bei Suhrkamp erschienen, ich empfehle also die Lektüre der englischen Originalversion.

Reinventing the phone as chinese household: Danger, Inc.s Phone/PDA Melt-Over soll diesen Sommer in den USA an den Start gehen. Die Kombination könnte stimmen, die Rechnung aufgehen. News.com hat ein interessantes Interview mit den Bossen. Vergleiche dazu auch dieses Interview mit Marc Andreessen, in dem es ebenfalls um Kon- bzw. Divergenz und AfterWAP geht. (Hint: Andreessen irrt sich. WAP ist nicht gescheitert, weil es gleich sein wollte wie das Desktop-Web, sondern eben unnötig anders. Unnötig kompliziert und unnötig inkompatibel. Sollte man eigentlich wissen - genauso wie man wissen sollte, dass Opera kein Open-Source-Browser ist.)

Guter Hund. Braver Hund. SDRRSCH!

lnk ~ cmt
 Samstag, 15. Juni 2002 

Jext ist ein in Java geschriebener Text-Editor und schaut sehr gut aus.

Gute und grossteils berechtigte Beschwerden Linux und über entwicklergesteuerte Software im allgemeinen. Und hier nochmal kottke über sein neues iBook. Bei mir laufen die Überlegungen sehr ähnlich, mein nächster Computer wird wahrscheinlich auch (wieder) ein iBook (bzw. ein eventueller iBooks-Nachfolger) werden. Ja, KDE ist nahe dran, aber die letzten 20% werden die schwersten. Vor allem bin ich mir nicht sicher, ob sie mit der derzeitigen Einstellung zu packen sind. Ich möchte Konsistenz und Einfachheit, nicht Vielfalt. (Alle Links via Matthew Thomas.)

Jemandem ein rotziges Email schicken und für diese Leistung dann 1.201,80 Euro zu verlangen, das fällt bei mir in die Kategorie grenzdebiles Verhalten. Für die Recherche kann's ja kaum sein, denn was die Suhrkamp-Anwälte mobilisiert ist ja, dass die betreffenden Weblogs über Google leicht zu finden sind. Dass sowas unter dem Begriff "Recht" läuft wäre eigentlich komisch, wenn die Angelegenheit nicht so ernst wäre. Falls jemand (was ich weder glaube noch hoffe) tatsächlich etwas zahlen muss hoffe ich, dass wir das alle erfahren - wenn viele Leute zusammenlegen wärs nicht so schlimm.

Zur Abwechslung mal eine wirklich ernste Geschichte: Tod eines Saunabibers - Die Akte Curty.

Und sonst? Ein ziemlich cooles Feature meiner Wohnung ist, dass ich die Schatten der Flugzeuge über die Stadt wandern sehe. Der heutige Tag ist zu schön, um ihn in einer staubigen Western-Disneyworld zu verbringen. Stattdessen lernen ich und meine Badehose irgendwo in Klosterneuburg die Vorteile biologischer Swimmingpools kennen. Update: Schwimmteiche rulen! Leider werden die Dinger unter dem unsäglichen Namen Swimming Teich vermarktet. Aber wirklich sehr angenehm.

Fortschreitende Verankerung. Schon blöd dass bei der Demokratie auch mal die Doofen oben sind. Solang's nur nicht immer so ist.

Bild gefällt

lnk + 3 cmt (hannes, hns, ghack)
 Freitag, 14. Juni 2002 

Absurd: Tausende von Menschen, von denen viele vielleicht seit Jahren kein Buch mehr in der Hand gehalten haben, suchen im Internet nach M*rtin W*lsers "T*d eines Kritik*rs". bov.antville.org hatte heute schon 1500 unique Suchende. p3k hat sein Weblog gleich abgedreht. Auch auf dem Sofa bereits Verscheuchungsbemühungen. Bei eleph.antville.org gibt's einen Thread zum Thema. Das witzige daran ist, dass viele dieser Leute nach Sensationen lüstern dürften, es sich bei W*lsers Roman aber um einen ultralangweiligen und langatmigen Schrieb handeln soll (ich selbst habe nur die ersten zwei Sätze gelesen). Gutes Marketing, das.

Suhrkamps, ihr seid Blödmänner. Das PDF rausschicken und dann wundern wenn's draussen ist.

Suhrkamp-Anwälte, ihr seid Schweine. Ich würde euch gerne einen Tritt in den Arsch verpassen.

Netzeitung-Schreiber, ihr seid Trottel. Selten so viel Mist auf einem Haufen gelesen.

Tag eins nach der Sache mit dem neuen Telekom Austria-Logo. Wie lange wird es sich halten? Eineinhalb Jahre? Kaum vorstellbar. Zwei Wochen? Wohl eher. Ich zähle die Tage. Was bisher geschah.

Korea gegen Italien, das wird spannend.

lnk + 4 cmt (funzel, hns, kantel)
 Donnerstag, 13. Juni 2002 

Es ist seltsam, aber ich mag Handtücher, die nach Kasten riechen. Keine Ahnung was das für ein Geruch ist und wo er herkommt. Mottenkugeln vielleicht. Auf jeden Fall viel besser als Persil.

In Deutschland grassiert die Arschsackmode (Indiz, Beweis, das sind keine Einzelfälle). Kopfschütteln und Ratlosigkeit.

Hehe. Via b3ta.com. b3ta (wer immer das ist) sind die Monty Python der 0er Jahre, streift mir gerade durch den Sinn.

Die Musikindustrie scheint langsam zu Sinnen zu kommen. 99 Dollarcent cint immer noch zuviel (mir schwebt was in der Höhe von 20 - 30 Cent vor - ja klar, die Musikindustrie wird ein Microbusiness), aber freie Brenn- und Spielbarkeit ist schon mal ein guter Anfang.

Unglaublich: die Telekom Austria hat es tatsächlich geschafft, die Scheisse, die sie mit Jet2Web gebaut hat, zu toppen. Hier ist das neue Corparate Logo kommentiert vom Fuzo-Fussvolk, Stefan R. hat weitere Links.

17:42: Alle europäischen Yahoo-Server sind unerreichbar. Alle? Ja, alle (fr.yahoo.com, de.yahoo.com, uk.yahoo.com., it.yahoo.com, dk.yahoo.com, se.yahoo.com, no.yahoo.com, es.yahoo.com, ct.yahoo.com). Kann natürlich sein dass irgendeine Linuxkiste irgendwo in Gallien noch läuft. Update: Gerade merke ich, dass euhoo nur für uns hier in der AMZ unerreichbar ist. Seltsam. Wahrscheinlich ein Routing-Problem.

Apropos Yahoo, das zukünftige Design von Yahoo ist eindeutig ein Schritt nach vorn.

Apropos gallisches Dorf, die richtige Schreibweise von Schwizerdütsch scheint Schwyzerdütsch zu sein.

Endlich: Roland hat rausgefunden wie gute Seelen aussehen.

lnk + 5 cmt (funzel, hns)
 Mittwoch, 12. Juni 2002 

Top, die Wette gilt.

Mit einem Schrieb dieses Mannes habe ich mehrere Jahre meines Lebens vergeudet. Mehr als vergeudet - in Selbstzweifel und Sinnsuche verbracht, wo ich an allem anderen hätte zweifeln sollen als an mir, und Sinn überall hätte suchen sollen als in "ISO/IEC Committee Document (CD) 1994: Information technology, Message Handling Systems, Part 13: Asynchronous computer conferencing, produced by ISO/IEC JTC 1/SC 18/WG 4". Für die, die es nicht wissen: die ISO hat bis tief tief in die neunziger Jahre versucht, einen Gegenentwurf zum Internet durchzusetzen, und besagter Schrieb ist ein Teil dieser Anstrengung. Ich habe mich in den Jahren 1994-1995 im Rahmen meiner Diplomarbeit damit abgegeben. Leider hab ich die endgültige Version meiner Arbeit nicht mehr, zwischen der oben gelinkten Version und der Endfassung liegen mehrere Monate fleissigen Bastelns, in denen unter anderem ein paar multimediale Nettigkeiten dazukamen. Der Prototyp, den ich in TCL und C geschrieben habe, war an sich recht gelungen, aber nur deshalb, weil ich besagtes Dokument irgendwann genervt beiseite gelegt und so weit wie möglich ignoriert habe. Zum Beispiel verwendete er Internet Standards als Transportprotokoll - Text und einfache Vektor- und Bitmapgrafiken wurden in einem eigenen Format innerhalb gewöhnlicher MIME-Message-Bodies übertragen, was übrigens WYSIWYG-mässig ziemlich gute Ergebnisse brachte. Leider baute das ganze doch noch auf undurchschaubare ISO-Libraries auf, die kein Mensch ausserhalb unseres Institutes installiert hatte (geschweige denn verwendete).

lnk ~ cmt

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