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Mozilla, baby!

antville.org
 Friday, 27. April 2001 

Hm, manche Editthispage-Seiten sind heute so langsam, dass man sich beim Warten bequem ein Heissgetränk zubereiten und es gleich trinken kann. No good.

Ein Zirbel-Interview! Wer hätte gedacht, dass es den Zirbel quasi seit 1986 gibt?

Warum werden Haiders Vorschläge ernstgenommen? Man weiss doch, dass der Mann eine Knallcharge ist.

Ein Projekt von Chris "rageboy" Locke, das ich noch nicht kannte: the Titanic Deck Chair Rearrangement Corporation.

Gestern nach dem Last Thursday noch mit Tom, Lydia, Chris, Stefan, Tobi und ein paar anderen unterwegs, wobei uns der Magistris (what happen? move blog!) samt charmanter Begleitung über den Weg gelaufen ist. Soziales Rumhängen ist wichtig!

Dabei habe ich nebenbei erfahren, dass es bei Stealing Eyeballs einen kleinen Artikel über mich gibt (ins grüne Quadrat rechts unten klicken). Und mir ist eingefallen, dass da jemand mehr oder weniger verzweifelt versucht hat, mit mir einen Interviewtermin zu vereinbaren. Autsch. Der Text besteht jetzt aus Sachen, die man im Netz von mir finden kann und ist glaub ich ganz ok. Aber ich hab ein schlechtes Gewissen der Autorin gegenüber - ich dachte wenn ich mich nicht zurückmelde, wird sie schon über was anderes schreiben, aber das war wohl nicht so. Werde mich bei ihr entschuldigen, falls ich sie mal kennenlerne.

Jedenfalls weiss ich jetzt endlich, wie ich den Vortrag am Sonntag aufbauen werde. Nur soviel sei verraten: Es wird ausgiebig Material aus Lileks' Institute of Official Cheer zur Verwendung kommen. For great justice!



lnk + 6 cmt (roland, hns, katatonik, mkt, matthias)
 Thursday, 26. April 2001 

The Register: Salon.com offering porn to stay alive

Gestern haben wir neue Computer bekommen. Compaq. Auf der Tastatur steht zwischen Haupt- und Ziffernblock, und nicht etwa aufgeklebt, sondern für alle Ewigkeit eingemeisselt, folgender Spruch: "WICHTIGER HINWEIS Für den sicheren und angenehmen Umgang mit dem Gerät, lesen Sie bitte das Handbuch für sicheres und angenehmes Arbeiten."

Es folgt eine kleine Auswahl von Zitaten aus ebenjenem wunderbar bebilderten Handbuch für sicheres und angenehmes Arbeiten.

«Einige Forscher glauben, daß das intensive und lange Arbeiten oder zumindest das lange Arbeiten in unbequemen und unnatürlichen Körperhaltungen Risiken bergen kann.»

«Erledigen Sie Aufgaben, bei denen Sie laufen müssen.»

«Sorgen Sie dafür, daß Ihre Beziehungen zu Arbeitskollegen, zu Freunden und Verwandten positiv sind.»

«Wenn Sie einen bestimmten Teil Ihres Körpers neu ausrichten, müssen Sie die anderen Körperteile ebenfalls dementsprechend ausrichten.»

«Seien Sie sich der physischen Anspannungen wie das Anspannen der Muskeln oder Achselzucken bewußt. Gehen Sie in regelmäßigen Abständen gegen Anspannungen an.»

«Lehnen Sie sich nicht zu weit zurück.»

«Vergessen Sie nicht zu blinzeln, wenn Sie auf Ihren Bildschirm sehen oder wenn Sie Ihren Augen eine Pause gönnen. Dadurch werden Ihre Augen auf natürliche Weise geschützt und feucht gehalten, denn trockene Augen führen häufig zu Beschwerden.»

«Wenn Sie dort arbeiten müssen, wo Sie nicht richtig sitzen können (z.B. im Flugzeug oder in der Wildnis) sollten Sie während der Arbeit Ihre Körperhaltung des öfteren verändern und häufiger kurze Pausen einlegen.»

«Vermeiden Sie es, auf die Tasten zu hauen.»

«Vermeiden Sie es, Ihre Maus fest zu halten und niederzudrücken.»

Danke, Compaq!

lnk + 5 cmt (katatonik, hns, chronistin, frank)
 Wednesday, 25. April 2001 

Philip Greenspun: «A naive implementation from these specifications would result in the creation of six database tables: articles, comments_on_articles, news, comments_on_news, questions, answers. From the RDBMS's perspective, there is nothing overwhelming about six tables. But consider that every new table defined in the RDBMS implies roughly 20 Web scripts.»

A few days ago, I suddenly realized how prototype chaining could solve the problem Greenspun describes in the right way for Helma. In its current primitive stage, only functions and properties are inherited over Helma prototype chains. Database mappings are not, and this makes it necessary to define database storage with a separate table for each prototype. By making also the db mapping inheritable (just extend a relational prototype and don't define a separate db mapping), it will be very easy to define specialized prototypes by just overriding what needs to be overridden. For instance, on helma.org there could be prototypes called "question", "answer", "faq", "comment" which all inherit from the story prototype and are stored in the same story table, but override some functionality in story - either just the way they are displayed, or also the way they're edited, by whom they may be edited, created etc. Since objects with different prototypes are stored in the same table, there has to be a way to keep them apart, which can be done by defining a _prototype column in the database table where the name of the prototype is stored for each row/object.

I think when we get there the whole prototype hierarchy stuff that started with the one-for-all hopobject prototype will finally make sense.

From the triple-true department: «Let's go back to 1993. That's when we started developing the domain knowledge that led to the ArsDigita Community System product. Most people who've made money in the software business are those who wrapped their minds around a problem earlier than others. You can't base a business on "we'll be better programmers than the folks at Microsoft and Oracle"; each company has enough computer science PhDs and expert software engineers to bury 100 competitors. You can, however, base a business on "we'll attack this problem a few years before Microsoft and Oracle notice it and recognize it as a problem."» - Philip Greenspun again, via LNGR

Health update: I hope to be back working full time in about a week. Right now I do work a few hours each day, but I'm not yet fit enough for programming.

lnk + 1 cmt (chris)
 Tuesday, 24. April 2001 

lileks.com, gefunden via RNS, ist eine wahre Fundgrube. Serviervorschlag: The Gallery of Regrettable Food.

Auf der Suche nach einem guten Domainnamen? Ins camp catatonia schauen und einfach eine passende TLD dranhängen. Ich würd mir z.B. sofort Klassemann.at kaufen, wenn ich nicht schon zuviele Domains hätte. Hat da gerade wer gelacht?

Nicht gut: künstlich am Leben gehaltene Begeisterungen. Kommt oft vor, wahrscheinlich weil es leichter ist, als sich eine Enttäuschung einzugestehen.

Jahrelang habe ich die Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft gehasst, weil sie mir horrende Beitragsgebühren verrechnet und dann mit Pfändungsdrohungen rausgekitzelt hat. Heute war ich zum ersten mal persönlich dort (Krankenscheine abholen, Adresse ändern) und ich bin ganz hin und weg: lauter nette Menschen, mit denen man gern ein Wochenende auf einer einsamen Hütte verbringen würde! Kein Scherz, ich hab eine halbe Stunde später noch blöd gegrinst.

Ich glaube ich werde das Konzept des Steuermärtyrers, das ich hier nicht weiter erläutern möchte, wieder aufgeben.

Eine relativ vollständig wirkende Liste von Filmklischees, via Hinterding.

lnk + 1 cmt (hannes)
 Monday, 23. April 2001 

The Net does not need to be saved.

Lo-Biz, ein Roman-Manuskript von Angelika Unterholzner "auf der Suche nach einem smarten Verleger, vielen Fans und geilen Groupies".

Es ist ein Fakt: Das Boden-unter-den-Füssen-wegziehen ist nicht mehr populär. Auch die smarten Leute wollen jetzt unterhalten werden. Stellt sich die Frage warum das so ist. Eine mögliche Antwort ist die, dass eben in den Sechzigern und Siebzigern schon zuviel Boden weggezogen wurde. Sozusagen eine kulturelle Gegenbewegung. Eine andere Antwort ist, dass es die Haltegriffe aka Ideologien, an denen man sich damals festhielt, heute nicht mehr gibt. Wir haben nicht die Reserven, uns auf sowas einzulassen. Und schliesslich fällt mir zu Handke ein: Wenn man es schafft, mit einer einzigen einfachen und absolut ununterhaltsamen Idee von einem Tag auf den anderen berühmt zu werden und dabei Literaturgeschichte zu schreiben, dann hat man es leicht, auch weiterhin ununterhaltsam zu sein. Wer im Glashaus sitzt hat leicht stinken, oder so ähnlich.

Bei Chris Langreiter und Tom Fürstner spriessen wundersame Google-Blüten. Wieder müssen Gehirnzellen sterben, und zwar die, die Google mit Search-Engine gleichsetzen. Google ist auch eine Anwendungsplattform. Ist es klug, seine Zukunft auf Google zu setzen? Gibt es ein Developer-Programm? Was plant Googles neuer Capo Eric Schmidt, ein Platform-Manager (Sun/Java, Novell) par excellence?

Praschl kritisiert im Forum das deutsche Neonazi-Aussteigerprogramm, hier ist das österreichische, und hier der Background dazu. Sorry, mir ist schlecht.

Scheiss mich an! (österreichisch für "alle Achtung!")

lnk + 24 cmt (p3k, hns, praschl, chris, katatonik, chronistin, isore, 1/2tot)
 Sunday, 22. April 2001 

Sean makes me want to reevaluate Duran Duran. One week of dedicated listening against the random pieces and sediments in various parts of my brain. My strongest Duran Duran memory is watching the sickening Wild Boys video clip on italian music tv around 1985, but there's also some faded but great first teenage party memories I associate with "Rio" and "Hungry like the Wolf". And I hear the "Sing Blue Silver" line each time I read it, although I don't recall the rest of the song.

So it's time to fire up Napster again - the first time since it got the copyright filter. The search for Duran Duran/Rio yields exactly nothing. So I just fill in the artist field and leave the title blank and there they are - "Reo", "Hungary like the Wolf" and "The Chauffer" 8-) Creative spelling is subversive!

Unfortunately Makotter borrowed my computer-to-stereo cable for today's EuroBrunch, and my iBook's internal speaker went mute the last time I surfed from the bath tub.

Wortwerkstatt: Der Marktplatz, ein Treffpunkt für Menschen jeden Alters. Beim Programmieren nennt man sowas wie es die alte Frau macht einen "ugly workaround hack", und das deutet meistens auf Unzulänglichkeiten in der Systemstruktur.

Viele Leute haben auf ihrem Weblog irgendwo seitlich stehen welches Buch sie gerade lesen oder welche Musik sie gerade hören. Aber was gerade bei einem in der Glotze läuft habe ich noch nirgends gesehen. Bei mir zum Beispiel eine Dokumentation über Hyänen auf Vox. Solche Informationsflüsse zu automatisieren wäre ein guter Grund, Haushaltsgeräten einen Netzanschlüssen zu verpassen. Andere potentiell interessante und automatisierbare Informationen: Welche Farbe hat der Himmel draussen? Wann habe ich das letzte mal die Zähne geputzt? (Erfordert elektrische Zahnbürste.)

lnk + 1 cmt (katatonik)
 Saturday, 21. April 2001 

Bei Malorama, auf dem Sofa und in meinem eigenen Freizeitverhalten gibt es weitere Evidenz dafür, dass Weblogs nicht für die Leser sondern für die Schreiber optimiert sind. Being Hannes Wallnöfer mache ich mir natürlich Gedanken über technische Besserstellungen der Leser, etwa Echtzeit-Syndication mehrerer Blogs auf einer Seite. Allerdings wird man den hinterherhechelnden Leser nie ganz loswerden, denn das "my-turf-my-rules"-Prinzip und die daraus folgende Notwendigkeit des Besuchengehens sind irgendwie schon Grundkonditionen des Bloggens.

Gerade bin ich wieder auf Courtney Loves meilensteinerne Rede vom letzten Sommer gestossen. "But don't talk to me about "content." [...] What the hell is content? Nobody buys content. Real people pay money for music because it means something to them. A great song is not just something to take up space on a Web site next to stock market quotes and baseball scores. DEN tried to build a site with artist-free content and I'm not sorry to see it fail. The DEN shows look like art if you're not paying attention, but they forgot to hire anyone to be creative. So they ended up with a lot of content nobody wants to see because they thought they could avoid dealing with defiant and moody personalities. Because they were arrogant. And because they were conformists."

MacOS sieht aus wie Florida.

Drei Worte zur gestrigen Taxi-Orange-Sendung: Um Gottes Willen.

Im Netz ist alles soweit sogut gelaufen. Ein kleiner Bug bei HopMacros, und nach der Sendeng ist JServ mangels zugewiesenem Speicher mehrmals gecrasht und das System hat mit einer average load von 2500% kurzfristig geschluckt, aber keine gröberen Probleme sonst.

Weiters erzählt Grandmaster Grob, dass während der Sendung gestern 34 mbit/s rausgeflossen sind, davon 21 mbit/s vom Streaming Server, die restlichen 13 mbit/s Web (Statische Frontpage, Bilder, Hop). Der Streaming Server muss dann gedrosselt werden, weil sonst das gesamte österreichische Internet baden geht, Telekom und Chello zuerst. Letztes Jahr ist das jedenfalls trotz Drosselung passiert, mittlerweile haben die beiden offensichtlich aufgerüstet. [Update: oder doch nicht - Klaus hat mir gerade erzäht dass sein Chello-Account heute lähmend langsam ist.]

Pageviewmässig macht der TXO-Server heute schätzungsweise das zehnfache von allen Userland-Servern zusammen, zum Glück merkt man's ihm aber nicht so an ;-)

So, grosskotzen tut zwar ab und zu ganz gut, jetzt aber genug davon.

Super: wieder mal keine saubere Wäsche da. ... muss ... lernen ... vorauszuplanen ... muss ... lernen ... vorauszuplanen ... muss ... lernen ... vorauszuplanen ...

lnk + 2 cmt (grob, motz)

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