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Mozilla, baby!

antville.org
 Wednesday, 19. February 2003 

Promise to self: ab morgen und bis auf weiteres keine Billa-Wurstsemmeln mehr zu mittag. (Abendessen ist eh immer super!)

Vor 10 Minuten erst, als ich im Billa stand und über Wurstsemmeln nachdachte, habe ich plötzlich bemerkt, wie eine riesige Last von meinen Schultern fällt. Deshalb gibt es den heutigen Tag auf henso.com ausnahms- und symbolischerweise zweimal.

Der FM4-Trackservice ist in der Tat ziemlich cool. (via LNGR)

Ich lese eher selten den Kurier, die heutige Schlagzeile gefällt mir aber gut: "FPÖ ist wieder im Spiel - und schon streitet die Spitze"

Exzellentes Buch für Leute, die sich für sowas interessieren: Understanding the Linux Kernel.

Übrigens, Thomas Krenn rockt. Falls der neue Antville-Server vorzeitig eingeht nehme ich das zurück. Bis dahin gilt es aber.

lnk + 2 cmt (kris, supatyp)

Das mit dem Antville-Serverwechsel scheint gut geklappt zu haben. Grosser Dank gebührt Mr. Tiny, der beim Umbau geholfen hat und das alles überhaupt möglich macht.

In den letzten Tagen war ich durch das Aufsetzen des Servers und den gleichzeitigen Wechsel auf eine neue (schnellere) Standleitung hier im Büro vollkommen verbraucht, ein Haufen Sachen, die ich auf henso.com hätte schreiben wollen haben sich aufgestaut. Einiges davon werd ich heute nachholen.

Da wäre mal die Weblog-Hosting-Ökonomie, ein Thema, zu dem da draussen falsche beziehungsweise noch gar keine Ideen kursieren. Im Gegensatz zu Blogger.com, wo auf die Daten eines Weblogs zwei- oder dreimal täglich zugegriffen wird (nämlich wenn ein neuer Beitrag gepostet wird), gibt es bei Antville und Konsorten einen mehr oder weniger konstanten Rush auf die Daten. Gegen die dadurch entstehenden Leitungskosten wirken die Hardwarekosten verhältnismässig gering. Der Traffic, den antville.org erzeugt, würde bei einem durchschnittlichen kommerziellen Provider monatlich einen vierstelligen Eurobetrag kosten. Nachdem antville.org kein kommerzielles Projekt, sondern Teil eines leitungstechnisch sorgenfreien Open-Source-Vorhabens ist, fallen diese Kosten für uns nicht an. Für jeden anderen, der sich überlegt, Weblog-Hosting im grossen Stil zu betreiben, ist diese Nuss aber zu knacken.

Die Implikationen sind deren mehrere. Erstens wünsche ich twoday.net, dass sich SALTYT sich nicht bleibend auf ihrem Server einrichtet, es sei denn, sie können 30 zusätzliche GB Traffic pro Monat um weniger als 5 Euro aufstellen. Zweitens ist das für mich auch ein Grund, das Hosting auf antville.org nicht zusätzlich auszubauen, auch wenn das derzeit hardwaremässig möglich erscheint. Man soll ein grosszügiges Geschenk nicht über Gebühr strapazieren. Ausserdem würden wir damit den Markt für kommerzielle Provider ruinieren, was nicht meine Absicht ist. Und drittens befasse ich mich mit dem Gedanken, mit einer Gruppe anderer Leute selbst ins kommerzielle Hosting einzusteigen. Noch ist nichts spruchreif, aber wenn es nach mir geht wird es klein und fein, verlustfrei von Anfang an und weit weit weniger arbeitsintensiv als es antville.org über die letzten Monate war.

Andererseits zeigt die Auslastung des neuen Servers, dass Antville-Hosting von der Hardware-Seite nicht teuer ist und bestens skaliert. Beim alten Server waren es weniger die 500 MHz-CPUs als der auf 750 MB beschränkte Speicher (mehr ging BIOS-mässig nicht rein!) und die zu 95% vollen 9 GB-Platten, die für die Probleme verantwortlich waren. Nichts ist wichtiger für einen schnellen Server als free RAM und Plattenplatz.

Fluch des Zentralismus. Ich stimme prinzipiell zu, was die Nachteile zentraler Systeme betrifft - das ist auch der Grund, warum Antville samt Quellcode frei zu haben ist. Der Analyse, die "Zentralität" von antville.org sei für die Probleme in der Vergangenheit verantwortlich, basiert aber auf einem Denk- bzw. Verständnisfehler. Tatsächlich sind praktisch alle Websites dieser Welt zentral gehostet, nämlich bei oder über Internet-Provider mit bis zu hunderttausenden Kunden. Der Grund, warum das funktioniert, ist dass jedes einzelne Glied der Kette ausreichend zuverlässig ist. Dass antville.org in der Vergangenheit so oft kaputt war lag nicht daran, dass alle Weblogs auf demselben Server lagen, sondern an der Hardware, die ein geschenkter alter Gaul war, und an der Software, die sich in Entwicklung befand (und befindet). Worum es bei Antville ging und geht ist die Erforschung (und, wenn man so will, die Eroberung) von Neuland, und das ist ganz einfach Honigschlecken for nobody.

Eine Vision ist, dass Antville Hosting irgendwann so betrieben und verkauft werden kann wie vanilla Webhosting heute. Ohne explizite Community-Aufmachung und mit impliziter Erwartung an Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit. Die andere Vision ist natürlich, dass man sich Antville auch für sich, Onkel Fred und die Kinder installieren kann.

lnk + 9 cmt (supatyp, tinto, ...s...t...e...f...a...n..., hns, slauti, kris, earl)

Es besteht kein Grund zur Aufregung, falls antville.org oder einzelne antville.org-Weblogs derzeit unerreichbar sind. Wir mussten dem Server eine neue IP-Adresse geben, die Änderung muss erst ihren Weg durch die DNS-Server finden.

lnk + 1 cmt (susi)
 Monday, 17. February 2003 

Was sich hier gerade netzwerktechnisch abspielt ist sehr mühsam.

lnk ~ cmt
 Friday, 14. February 2003 

Der neue Antville-Server rockt. Jedenfalls ist es das erste mal, dass ich eine Apache/Jetty/Helma-Kombo konsistent über 1000 Requests pro Sekunde packen seh - übers Netzwerk wohlgemerkt.

apache bench-output gelöscht

Leider kein Server-Upgrade heute, weil sich die Server-Hotspot-VM beim Benchmarking regelmässig aufhängte, und zwar an völlig unverfänglichen Stellen. Leider hab ich 4 Stunden gebraucht, um herauszufinden, dass es an der Server-Hotspot-VM lag. Ansonst läuft alles sehr sehr fein.

lnk + 9 cmt (susi, earl, supatyp, funzel, ...s...t...e...f...a...n...)
 Wednesday, 12. February 2003 

Huhu, der neue AV-Server ist da. Er schaut schnuckelig aus (I hate to say it).

RAID mit 4 Platten: 1 x Level 10 (Mirroring + Striping) oder 2 x Level 1 (Mirroring)? Meine naive Vorstellung ist ja, dass 2 x Level 1 "lokaler" arbeitet, sprich die Lese/Schreibeköpfe müssen nicht so viel hin und her, wenn z.b. ein Plattenpaar nur MySQL macht, was eventuell den Performance-Vorteil vom Striping wettmachen könnte. Vielleicht wirklich nur eine naive Vorstellung.

Oder RAID 5 mit 3 Platten und einer hot spare?

lnk + 13 cmt (supatyp, susi, hr, chronistin, robert, meisterkoechin, katatonik, conoj, pimi, kris, simons)
 Tuesday, 11. February 2003 

Premium content in rauhen Mengen.

Das Mono-Team hat eine Ungewissheit weniger (falls es denn eine war).

Mozilla 1.3 Beta flutscht. Vielleicht find ich auch noch raus, wie die junk mail controls funktionieren.

lnk + 8 cmt (supatyp, hns, sec, pmode)
 Monday, 10. February 2003 

Auf diese Seite gestossen und begriffen, dass der Antville-MySQL überhaupt nicht am key_buffer_size leidet, sondern am thread_cache_size, am tmp_table_size und eventuell am table_cache. Lernen tut weh.

Holistisch gesehen hat das ganze logisch vor allem gute Seiten. Unfähigkeit hat bekanntlich ihre Grenzen (zeitlich gesehen). Das alles kann man lernen. Und jede Schraube Hardware (both present and future) bekommt damit neues Potential.

Spannen kommt von spannend: internal memos.com.

lnk + 4 cmt (thefish, seewolf, hns, supatyp)
 Friday, 7. February 2003 

Ich bin zum Schluss gekommen, dass das Schulterblatt der wichtigste Knochen im Menschen ist. Zeig mir sieben Menschen und ich sehe 14 Schulterblätter.

Doc Searls: Tale of Two Stories

lnk + 3 cmt (snivlem, katatonik)

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