henso.com
Home
Archive
Search

rss feed for this page

DELI
HLM

LNGR
EURN
OON
CHLM
POOL
ELPH
RIST
SOFA
SENS
P3K
FM4
SCRP
MAL
RNS
GDNY
ELEG
OSNS
SLSH

Mozilla, baby!

antville.org
 Friday, 28. February 2003 

Blackdown's JDK 1.4.1_01, at last. Ich und andere haben zuletzt horrende Erfahrungen mit Suns VMs gemacht. Gefrorene Threads mit 1.4.1_01, linear nach oben marschierender Memoryfootprints mit 1.4.0_03 Server VM.

Gerade sehe ich, dass Sun 1.4.1_02 nachgeschoben hat. Hm hmmm.

Und noch wer macht Avanzen. Heute habe ich zum ersten Mal real life software mit gcj übersetzt. Sowohl den Server als auch beide Clients - läuft ganz grossartig und sehr schnell!

lnk + 3 cmt (rolandk, hns, funzel)
 Thursday, 27. February 2003 

Einen Haufen für mich superer Sachen habe ich gestern bei Felix von Leitner gefunden (via earl). Zum Beispiel das Paper über Skalierbare Netzwerkprogrammierung oder den Vergleich zwischen Intels IA64 und AMDs x86-64. Überhaupt interessiert mich derzeit das Hardware-orientierte Programmieren als Ergänzung zum Software- und Task-orientierten Programmieren, und zwar gar nicht so aus praktischen Gründen sondern aus solchen der Vervollständigung und Abrundung. Das schlägt sich auch in meiner derzeitigen Freizeitlektüre nieder.

FUCKING BRILLIANT FUCKUNG BRILLIANT FUCKING BRILLIANT. Es funktioniert. Mit gespenstischer Reibungslosigkeit fast. CVS-Branch soon. Und helma.org bekommt bald ihr Makeover.

Weniger fucking brilliant ist, dass das neue antville-mysql-Backupscript via cron nicht funktionieren will und ich es derweil jeden Tag von Hand anwerfen muss.

lnk + 1 cmt (earl)
 Wednesday, 26. February 2003 

Der Svihalek Fritz jetzt auch mit zweitem Standbein unterwegs. Demnächst in der Eurorangsch?

Who's funding free software?

Ich glaube, ich kenne jetzt den Grund für dieses Problem. Kurz gesagt: der Linux-Kernel swapt auch, um Platten cachen zu können. Jedenfalls deutet die Memory-Usage des neuen Antville-Servers darauf hin:
             total       used       free     shared    buffers     cached
Mem:       2068928    1991996      76932          0     322696     920264
-/+ buffers/cache:     749036    1319892
Swap:      1887596     311548    1576048

Sprich an die 800 MB werden von User-Prozessen (javahop und mysqld) benutzt, 300 vom Kernel als I/O-Buffer, 900 MB zum Cachen der Platten. Und 300 MB, davon das meiste wohl von javahop und/oder mysqld, sind ausgeswapt. Fazit: Dem Kernel immer Swap-Space geben, er weiss sehr gut, was er damit macht.

Wer das obige nicht versteht: alles läuft bestens.

Arsch oder Ellbogen?

lnk + 7 cmt (susi, supatyp, hns, kris)
 Tuesday, 25. February 2003 

Wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann wäre es das, dass ich wieder mal eine Wette gewinnen will. Die Leute lachen ja schon, und ganz bestimmte lachen ganz besonders. Bei den letzten verlorenen Wetten habe ich geglaubt, Otto Schenk sei jünger als 65 (er ist 72) und *räusper* der Februar habe in Nicht-Schaltjahren 27 Tage. Was soll ich machen, die Sache mit der Allgemeinbildung ist bei mir halt schon eine gewisse Zeit her.

Hinter wievielen Bergen muss man leben, um auf diese Frage zu kommen? Mein sehr starker und keineswegs nur subjektiver Eindruck ist, dass die Grünen nach den kapotten Verhandlungen sehr gut und die Schwarzen ganz fürchterlich alt ausgeschaut haben.

Eine kleine Geschichte, die bei entsprechender Auslegung Licht auf die Google-Blogger-Akquise wirft: Bis vor wenigen Wochen verzehrte Googlebot an die 50.000 Antville-Seiten pro Tag. Ich habe Googles daraufhin gebeten, aus Rücksicht auf den kränklichen Server ihren Appetit zu zügeln, was auch prompt geschehen ist. Meine Vermutung: Google braucht Weblogs, um PageRank scharf und aktuell zu halten. Und das wahrscheinlich genug, um allein damit den Kauf von Blogger zu rechtfertigen. Dass Weblogs selbst häufig Ziel von Google-Queries sind halte ich für einen eher ungewollten als gewollten Nebeneffekt.

"Because the _only_ thing the RISC approach ended up showing was that eventually you have to do the hard stuff anyway, so you might as well design for doing it in the first place", sagt Torvalds.

lnk + 3 cmt (supatyp, kawa, kris)
 Monday, 24. February 2003 

Alles ist wie immer.

lnk + 7 cmt (supatyp, zigan, katatonik, susi, hr, kris, snivlem)
 Thursday, 20. February 2003 

mon + heartbeat + fake + coda

Alexa's Traffic-Einschätzung für Antville.org, for what it's worth & to whom it may concern.

lnk + 2 cmt (thefish, kris)
 Wednesday, 19. February 2003 

Promise to self: ab morgen und bis auf weiteres keine Billa-Wurstsemmeln mehr zu mittag. (Abendessen ist eh immer super!)

Vor 10 Minuten erst, als ich im Billa stand und über Wurstsemmeln nachdachte, habe ich plötzlich bemerkt, wie eine riesige Last von meinen Schultern fällt. Deshalb gibt es den heutigen Tag auf henso.com ausnahms- und symbolischerweise zweimal.

Der FM4-Trackservice ist in der Tat ziemlich cool. (via LNGR)

Ich lese eher selten den Kurier, die heutige Schlagzeile gefällt mir aber gut: "FPÖ ist wieder im Spiel - und schon streitet die Spitze"

Exzellentes Buch für Leute, die sich für sowas interessieren: Understanding the Linux Kernel.

Übrigens, Thomas Krenn rockt. Falls der neue Antville-Server vorzeitig eingeht nehme ich das zurück. Bis dahin gilt es aber.

lnk + 2 cmt (kris, supatyp)

Das mit dem Antville-Serverwechsel scheint gut geklappt zu haben. Grosser Dank gebührt Mr. Tiny, der beim Umbau geholfen hat und das alles überhaupt möglich macht.

In den letzten Tagen war ich durch das Aufsetzen des Servers und den gleichzeitigen Wechsel auf eine neue (schnellere) Standleitung hier im Büro vollkommen verbraucht, ein Haufen Sachen, die ich auf henso.com hätte schreiben wollen haben sich aufgestaut. Einiges davon werd ich heute nachholen.

Da wäre mal die Weblog-Hosting-Ökonomie, ein Thema, zu dem da draussen falsche beziehungsweise noch gar keine Ideen kursieren. Im Gegensatz zu Blogger.com, wo auf die Daten eines Weblogs zwei- oder dreimal täglich zugegriffen wird (nämlich wenn ein neuer Beitrag gepostet wird), gibt es bei Antville und Konsorten einen mehr oder weniger konstanten Rush auf die Daten. Gegen die dadurch entstehenden Leitungskosten wirken die Hardwarekosten verhältnismässig gering. Der Traffic, den antville.org erzeugt, würde bei einem durchschnittlichen kommerziellen Provider monatlich einen vierstelligen Eurobetrag kosten. Nachdem antville.org kein kommerzielles Projekt, sondern Teil eines leitungstechnisch sorgenfreien Open-Source-Vorhabens ist, fallen diese Kosten für uns nicht an. Für jeden anderen, der sich überlegt, Weblog-Hosting im grossen Stil zu betreiben, ist diese Nuss aber zu knacken.

Die Implikationen sind deren mehrere. Erstens wünsche ich twoday.net, dass sich SALTYT sich nicht bleibend auf ihrem Server einrichtet, es sei denn, sie können 30 zusätzliche GB Traffic pro Monat um weniger als 5 Euro aufstellen. Zweitens ist das für mich auch ein Grund, das Hosting auf antville.org nicht zusätzlich auszubauen, auch wenn das derzeit hardwaremässig möglich erscheint. Man soll ein grosszügiges Geschenk nicht über Gebühr strapazieren. Ausserdem würden wir damit den Markt für kommerzielle Provider ruinieren, was nicht meine Absicht ist. Und drittens befasse ich mich mit dem Gedanken, mit einer Gruppe anderer Leute selbst ins kommerzielle Hosting einzusteigen. Noch ist nichts spruchreif, aber wenn es nach mir geht wird es klein und fein, verlustfrei von Anfang an und weit weit weniger arbeitsintensiv als es antville.org über die letzten Monate war.

Andererseits zeigt die Auslastung des neuen Servers, dass Antville-Hosting von der Hardware-Seite nicht teuer ist und bestens skaliert. Beim alten Server waren es weniger die 500 MHz-CPUs als der auf 750 MB beschränkte Speicher (mehr ging BIOS-mässig nicht rein!) und die zu 95% vollen 9 GB-Platten, die für die Probleme verantwortlich waren. Nichts ist wichtiger für einen schnellen Server als free RAM und Plattenplatz.

Fluch des Zentralismus. Ich stimme prinzipiell zu, was die Nachteile zentraler Systeme betrifft - das ist auch der Grund, warum Antville samt Quellcode frei zu haben ist. Der Analyse, die "Zentralität" von antville.org sei für die Probleme in der Vergangenheit verantwortlich, basiert aber auf einem Denk- bzw. Verständnisfehler. Tatsächlich sind praktisch alle Websites dieser Welt zentral gehostet, nämlich bei oder über Internet-Provider mit bis zu hunderttausenden Kunden. Der Grund, warum das funktioniert, ist dass jedes einzelne Glied der Kette ausreichend zuverlässig ist. Dass antville.org in der Vergangenheit so oft kaputt war lag nicht daran, dass alle Weblogs auf demselben Server lagen, sondern an der Hardware, die ein geschenkter alter Gaul war, und an der Software, die sich in Entwicklung befand (und befindet). Worum es bei Antville ging und geht ist die Erforschung (und, wenn man so will, die Eroberung) von Neuland, und das ist ganz einfach Honigschlecken for nobody.

Eine Vision ist, dass Antville Hosting irgendwann so betrieben und verkauft werden kann wie vanilla Webhosting heute. Ohne explizite Community-Aufmachung und mit impliziter Erwartung an Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit. Die andere Vision ist natürlich, dass man sich Antville auch für sich, Onkel Fred und die Kinder installieren kann.

lnk + 9 cmt (supatyp, tinto, ...s...t...e...f...a...n..., hns, slauti, kris, earl)

Es besteht kein Grund zur Aufregung, falls antville.org oder einzelne antville.org-Weblogs derzeit unerreichbar sind. Wir mussten dem Server eine neue IP-Adresse geben, die Änderung muss erst ihren Weg durch die DNS-Server finden.

lnk + 1 cmt (susi)

Not logged in. Click here to log in.

 comments