henso.com
Home
Archive
Search

rss feed for this page

DELI
HLM

LNGR
EURN
OON
CHLM
POOL
ELPH
RIST
SOFA
SENS
P3K
FM4
SCRP
MAL
RNS
GDNY
ELEG
OSNS
SLSH

Mozilla, baby!

antville.org
 Dienstag, 4. November 2003 

Ich halte Object Prevalence für eine schlechte Idee und diese Seiten grossteils für Bauernfängerei. Ich habe einige Erfahrung mit Herstellern von objektorientierten Datenbanken wie ObjectStore und Poet, die im Prinzip mit derselben Propaganda (Speed, Gottgewolltheit etc.) dahergekommen sind. Das Problem mit allen "nativen" Objektpersistenzmechanismen ist ein ganz einfaches: Man kettet die Daten an den Code. Um mit den Daten zu arbeiten muss man nicht nur neuen Code schreiben, man muss den ursprünglichen Code erweitern, weil der der alleinige Schlüssel zur Deserialisation ist (das verwandte Problem des konkurrenten Zugriffs/Sharings lasse ich mal beiseite). Das System hinter orf.at ist ein solcher Fall, es läuft seit 1997, Änderungen sind nur unter der Bedingung der Serialisationskompatiblität möglich und extrem schwierig. Muss ich sagen, wie tot das System ist? Immerhin habe ich im Nachhinein ein Feature eingebaut, das die Artikel in eine Oracle-Datenbank exportiert, was eine halbwegs flexible Integration (z.b. mit dem News-Ticker) ermöglicht.

"Native" Persistence funktioniert am ehesten noch auf gescripteten nicht-objektorientierten Plattformen wie Frontier, wo die Daten von vornherein nichts anderes als Daten (Tables, Maps etc) sind. Am zweitehesten auf gescripteten wie Helma. Eventuell wird es mit Java funktionieren, wenn a) das Object Model nicht mehr als ein reines Type-Definition-Skelett ist und alles andere als Aspekte zusätzlich und nachträglich von aussen aufgetragen werden kann, und b) mächtige Query- und Manipulationssprachen wie XPath und BeanShell zur Verfügung stehen. Für klassischen Java-Code - zumindest für nichttriviale Projekte - ist Object Prevalence früher oder später ein Schuss ins Knie (es sei denn, es geht in Wirklichkeit um einen fetten Supportvertrag).

Keith Packards eigenständige Arbeit an X(Free86) (xwin, freedesktop) nimmt Formen an.

Novell kauft Suse. Prepare for interesting chemical reactions.

Manchmal braucht man nur ein Email zu schreiben und bekommt als Antwort ein extrem cooles und augenöffnendes Tech-Demo. Wie ich heute heute von Chris.

Tobi hat eine Idee.

lnk + 7 cmt (funzel, hns, earl, manu)
 Montag, 3. November 2003 

Rund um die Wotruba-Kirche ist es gerade sehr sehr schön - ich sage nur Eichenwald + Herbst.

Hans Reisers Papers sind immer (wieder) erleuchtend.

Die einzige Art, in der Gastronomie ernsthaft Geld zu verdienen, ist mit strategisch gut gelegenen Würstlbuden, sagt Herr Foschi sen.. Vollautomatisierte Supply-Chain, bereits besoffene Kundschaft mit entsprechend reduzierter Preisempfindlichkeit, wenig Aufwand in Wort und Tat. Alles andere ist mehr oder weniger labor of love. Traurig, aber so ist es.

Jetzt ist mir klar, warum Apples Erweiterungen erst mühsam in den Helma-Classpath befördert werden müssen: weil Helmas CLassloader im Aufruf des Superclass-Constructors nämlich explizit den System-Classpath ausschliesst. Der Grund dafür war, Versionskonflikte zwischen Helma- und System-Libraries zu verhindern. Letztendlich ist das aber nicht ein Problem, das wir auf dieser Ebene zu lösen versuchen sollten - oder?

Gesrpäch mit Linus Torvalds. Einiges gegarbled, aber sehr lesenswert.

lnk ~ cmt
 Samstag, 1. November 2003 

JavaScript 2.0 (pdf), bisher glatt nicht auf meinem Radar. (mehr)

lnk ~ cmt
 Freitag, 31. Oktober 2003 

Kaum vom Aida-Plausch mit Thomas Fürstner zurück, schon im Netz. Danke Tom!

Jared White: Can GNOME Storage Keep Up with Longhorn's WinFS?

lnk ~ cmt
 Donnerstag, 30. Oktober 2003 

Parss, Tobis RSS-Aggregator, schreitet auf leisen Sohlen voran. Eine gut sichtbare Showcase-Installation, z.b. auf antville.org, würde die Sache sicher gehörig boosten.

OSNews.com - alles was ich über erdnahe Software wissen muss. Wohltuend ausgewogen.

lnk ~ cmt
 Mittwoch, 29. Oktober 2003 

developerWorks: XUL applets

Eine Frage an Besucher mit MSFT-Backgroundwissen: Müsste es nicht möglich sein, das Mozilla ActiveX Control in IE/Win zu verwenden - samt automatischem Download und Krempel? Antwort: Ja, so geht's! Allerdings nicht automatisch, und nicht mit statisch gelinkten Mozillas, was Firebird und das vom Net-Installer installierte Mozilla 1.5 ausschliesst. Die entsprechenden Hinweise findet man hier in den Notizen vom 16. Oktober, dort gibt's auch einen komfortablen ActiveMoz-Installer der gleich die Registration des Controls übernimmt. Das könnte den Scope des obigen developerWorks-Artikels eventuell erweitern. Wäre interessant, wenn jemand versuchen würde, das darin enthaltene Beispiel in IE via Moz Control zum Laufen zu bringen. Update: Bingo! - und gar nicht mal schwierig.

Gebloggt, gefeuert. Hart, wenn's stimmt.

lnk + 2 cmt (andreas, chris)
 Dienstag, 28. Oktober 2003 

Dieser Bug mit der nicht-fraktionalen Mausbeschleunigung in KDE, der mich schon seit ungefähr 1998 nervt, wurde endlich gefixt. Leider kommt das erst in KDE 3.2, 3.1.4 fährt mit dem hier. Allerdings komm ich jetzt drauf, dass ich mit "xset m 1" eh am besten fahre. "xset m 5/6" rockt das Haus.

Tom und Stefan haben Interessantes in Sachen Helma/AppleScript-Integration ausgegraben. Sehr frustrierend, jetzt keinen Mac zu haben, um das alles auszuprobieren. (PS: Login-Trouble auf rinner.st)

Die aktuellen nächtlichen Builds für Mozilla Firebird sind für Linux mit GTK2 kompiliert, schauen magnifizent aus und verhalten sich auch so. Ich habe hiermit und soeben den Schritt von Mozilla Classic zu Fire- und Thunderbird getan.

lnk + 1 cmt (stefan)

Not logged in. Click here to log in.

 comments