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Mozilla, baby!

antville.org
 Mittwoch, 12. November 2003 

Gestern den Mailserver auf Suse 9.0 aufgedatet und den Webserver auf das darin enthaltene Apache 2.0.47. Zu meiner eigenen Überraschung bin ich höchst angetan von der Organisation der Apache-Config-Files, die ja bei Suse nicht immer erträglich war (ich sage nur SuSEconfig). Das Layout der Config-Files ist zwar etwas verhüttelt, aber die Zuständigkeiten sind klar getrennt, man kennt sich bald aus und ein neuer VirtualHost kann tatsächlich durch das Stellen eines Files in vhosts.d und Reloaden des Servers erzeugt werden. Ausserdem - drumroll please - sind mod_jk und mod_jk2 als optionale Packages dabei. Die hab ich zwar noch nicht ausprobiert, ich gehe aber davon aus, dass sie funktionieren.

Keith Packards Arbeit trägt Früchte, und hier sind die Screenshots. Ich kann gar nicht sagen, wie gut das ist.

Beim Ausprobieren von TWiki. Sehr interessante Features. Leider läuft es nicht mit Perl 5.8 und Apache 2. Doh!

lnk + 4 cmt (kris, hns, katatonik)
 Dienstag, 11. November 2003 

Ich stelle interessante Analogien zwischen dem Semantischen Web nach Shirky und SSL-Sicherheitszertifikaten nach MPT fest - sowohl was ihre Funktionsweise als auch ihr Versagen in der echten Welt betrifft.

Antville.org wegen bug 302 gerade nochmal auf den allerletzten CVS-Snapshot aufgedatet. Danach kam es zu Problemen beim Bild-Upload, grad geht's wieder.

lnk ~ cmt
 Montag, 10. November 2003 

Mein Statement zu dieser Angelegenheit und den Folgen. Ich könnte dazu länger ausholen, es würde ungefähr so klingen wie beim Schockwellenreiter.

Yes. Ich hab gar nicht gewusst, was für ein Riesen-Kurzmann-Fan ich bin. Auf der Bühne noch mehr als auf CD.

Ich bin sehr gespannt, was Tom mit Helma und RU macht. Ich denke ja immer noch, dass jEdit eine gute Basis für eine Helma-IDE wäre.

lnk ~ cmt
 Freitag, 7. November 2003 

Ein Demo für ein Remote-Authentication Frontend wie Tobi es hier beschrieben hat. Das restliche Backend wäre meiner Meinung nach nicht allzu kompliziert.

lnk + 11 cmt (earl, hns, p3k, cow, nico)
 Donnerstag, 6. November 2003 

Fische furzen. Davon habe ich nie etwas bemerkt, allerdings erklärt das vielleicht, warum Fische umgangsgrafisch häufig mit Luftblasen gemalt werden.

Why fish? (merci k.!)
><((((º>`·.¸¸.·´¯`·.¸.·´¯`·...¸><((((º>¸.
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Fedora Core 1, Redhats erste Nicht-Redhat-Distribution, ist draussen und schaut mehr oder weniger aus wie gehabt (nur etwas besser). Unter der Haube dürfte es ein paar nette Neuerungen geben. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Redhats Ent-Produktisierung der Standard-Distro eine gute Sache ist, und zwar nicht zuletzt für die Benutzer. Grow up, get even, assume responsability.

Scripting Java with Rhino - die simple Primärdokumentation hätte ich eigentlich kennen sollen, tat ich aber nicht.

Helma 1.3.2-pre1

Man weiss, dass man einen neuen CD-Writer braucht, wenn das Brennen länger dauert als das Runterladen. (Subjektiv, zumindest.) Ausserdem gibt's die Teile jetzt für 45 Euro.

lnk ~ cmt
 Mittwoch, 5. November 2003 

Eine gutaussehende Alternative zum Installieren von Java-Services auf Windows und Unix: Java Service Wrapper.

lnk ~ cmt
 Dienstag, 4. November 2003 

Ich halte Object Prevalence für eine schlechte Idee und diese Seiten grossteils für Bauernfängerei. Ich habe einige Erfahrung mit Herstellern von objektorientierten Datenbanken wie ObjectStore und Poet, die im Prinzip mit derselben Propaganda (Speed, Gottgewolltheit etc.) dahergekommen sind. Das Problem mit allen "nativen" Objektpersistenzmechanismen ist ein ganz einfaches: Man kettet die Daten an den Code. Um mit den Daten zu arbeiten muss man nicht nur neuen Code schreiben, man muss den ursprünglichen Code erweitern, weil der der alleinige Schlüssel zur Deserialisation ist (das verwandte Problem des konkurrenten Zugriffs/Sharings lasse ich mal beiseite). Das System hinter orf.at ist ein solcher Fall, es läuft seit 1997, Änderungen sind nur unter der Bedingung der Serialisationskompatiblität möglich und extrem schwierig. Muss ich sagen, wie tot das System ist? Immerhin habe ich im Nachhinein ein Feature eingebaut, das die Artikel in eine Oracle-Datenbank exportiert, was eine halbwegs flexible Integration (z.b. mit dem News-Ticker) ermöglicht.

"Native" Persistence funktioniert am ehesten noch auf gescripteten nicht-objektorientierten Plattformen wie Frontier, wo die Daten von vornherein nichts anderes als Daten (Tables, Maps etc) sind. Am zweitehesten auf gescripteten wie Helma. Eventuell wird es mit Java funktionieren, wenn a) das Object Model nicht mehr als ein reines Type-Definition-Skelett ist und alles andere als Aspekte zusätzlich und nachträglich von aussen aufgetragen werden kann, und b) mächtige Query- und Manipulationssprachen wie XPath und BeanShell zur Verfügung stehen. Für klassischen Java-Code - zumindest für nichttriviale Projekte - ist Object Prevalence früher oder später ein Schuss ins Knie (es sei denn, es geht in Wirklichkeit um einen fetten Supportvertrag).

Keith Packards eigenständige Arbeit an X(Free86) (xwin, freedesktop) nimmt Formen an.

Novell kauft Suse. Prepare for interesting chemical reactions.

Manchmal braucht man nur ein Email zu schreiben und bekommt als Antwort ein extrem cooles und augenöffnendes Tech-Demo. Wie ich heute heute von Chris.

Tobi hat eine Idee.

lnk + 7 cmt (funzel, hns, earl, manu)

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