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antville.org
 Tuesday, 2. July 2002 

Gestern abend und heute morgen ein paar Stunden lang die Load-Daten von antville.org verfolgt. Die durchschnittliche Auslastung liegt noch gut unter 50%, ausserdem gibt's noch reichlich Optimierungspotential. Geht also noch eine Zeit lang. Allerdings hat aus rein pragmatischen Gründen keiner von uns Lust, antville.org zum Mega-Hosting zu entwickeln. Vor allem aber ist das nicht die Idee hinter Antville. Die ist nämlich, Software zu machen, die so etwas wie antville.org einfach und billig macht. Es gilt also, Antville 1.0 bald und gut rauszukriegen, damit vielerorts mit dem Betreiben von Antville-Servern in allen Grössenordnungen begonnen werden kann.

Hier meine persönliche Liste von Sachen, die ich Antville gern machen sehen würde (mitsamt meiner Einschätzung der Wahrscheinlichkeiten, dass das auch passiert):
  1. Mit geringem Aufwand und ohne geekdom als persönliches oder internes Weblog-Tool einsetzbar sein, wenn ein Computer mit Windows, MacOS X oder Linux vorhanden ist (so gut wie sicher).
  2. Schnell genug sein, um uns auf Antville.org kein Kopfweh zu machen und dort noch eine Zeitlang für neue Weblogs offen halten zu können (wahrscheinlich).
  3. Als Grundlage für kommerzielle Services und Produkte dienen (die Helma-Lizenz erlaubt es jedem, kommerzielle Sachen auf Hop aufzubauen, wie es etwa knallgrau mit iEdit tun. Das gilt auch für Antville.) (wahrscheinlich).
  4. Als Grundlage für weitere nichtkommerzielle, community-orientierte Weblogs a la antville.org dienen (möglich)
  5. Als Grundlage für kommerzielles Massen-Weblog- oder Website-Hosting verwendet werden (möglich, aber noch einiges zu tun).
  6. Für technisch nicht bewanderte Leute auf einem ISP-Hosting bzw. einem begrenzt zugänglichem Computer aufsetzbar sein (sehr unwahrscheinlich)

Ein grossteils lachhafter Text über den FM4 Soundpark, ein (moderiertes) Webforum für unsignierte österreichische Musik. Der Autor stösst sich daran, dass FM4 den Soundpark benutzt, um zu entscheiden, welche österreichischen Nachwuchsacts im Radio Airplay bekommen. Das klingt dann unter anderem so: "Zu totalitär funktioniert da die Community, als Mikro-’Empire’ (vgl. Negri/Hardt), das noch jeden Widerspruch, der auf Grundlage des allgemeinen Konzepts formuliert wird, produktiv in den praktischen Konsens assimiliert und damit neutralisiert." Jaja, diese Webfaschisten. (Tatsache ist, dass man sich bei dieser "geschlossenen Gesellschaft" ganz einfach anmelden kann, wofür sich viele ganz einfach zu gut sind.)

Was ich eigentlich sagen wollte: Ich weiss jetzt, wo die Telekom Austria ihr neues Logo geklaut hat.


 mkt , 3. July 2002 gegen 12:45 

also hannes, ich finde den malmoe-text ganz und gar nicht lachhaft. nur weil dinge auch über internet communitys passieren, sind sie deswegen nicht automatisch ok und "homegrown" schon gar nicht.

kaum finde ich in dem text ähnliche kritikpunkte, wie ich/wir (+ andere) sie über die volkswagen soundfoundation geäußert habe/n, lese ich einen absatz weiter schon, dass die nun gemeinsame sache machen.

künstler und künstlergruppen ihre kreativität, ihre verquertheit, ihr anderssein sofort irgendwelchen marktinteressen unterordnen zu wollen, sie unter das label einer automarke, eines staatssenders zu stellen, ist der eine scheißdreck. der andere ist, dass jene, die dies nicht tun dann offensichtlich benachteiligt sind, dass sie nur mit der vw soundfoundation wo auftreten dürfen oder dass nur eine cd in vertrieb genommen wird, wenn das "label" soundpark dahinter steht. dies ist keine schwarzmalerei sondern in der szene erlebte realität.

der soundpark hätte, auch im netz, demokratischere strukturen bilden können, wenn auch in der (technisch-konzeptionellen) struktur im netz von anfang an mehr darübe nachgedacht worden wäre. so ergibt sich ein mantsch aus unüberschaubarem (zum großteil) scheißdreck, aus dem sich fm4 die marktfähigsten unter den nagel reißt (gar blöd formuliert).

musiker macht das im endeffekt unselbstständiger und beschneidet sie in ihrer verantwortung. sie "brauchen" oder besser sollen sich um das was da am markt, oder beim stadtfest an politik, im überbau passiert nicht mehr kümmern.

die das alles nach wie vor nicht aus der hand geben, tun sich dann eben noch schwerer.

 olex , 3. July 2002 gegen 13:24 

Klaus, der Soundpark ist demokratisch. *Jeder* Künstler, der sich im Soundpark registriert und einen Track hochlädt, wird veröffentlicht. Dass FM4 nicht allen 1000 Tracks Airplay gibt, versteht sich von selbst - einiges passt qualitativ nicht, anderes inhaltlich nicht. Der Soundpark ist eine Plattform für österreichische Musik, nicht mehr und nicht weniger. Wie einzelne Labels damit umgehen, ist deren Sache, das kann man FM4 nicht vorhalten.

 hns , 3. July 2002 gegen 14:37 

künstler und künstlergruppen ihre kreativität, ihre verquertheit, ihr anderssein sofort irgendwelchen marktinteressen unterordnen zu wollen, sie unter das label einer automarke, eines staatssenders zu stellen, ist der eine scheißdreck.

lieber himmel, geht's eine nummer kleiner? gibt es im anmeldeformular vom soundpark eine klausel, die es den musikern verbietet, noch irgendwo anders im netz präsent zu sein? machst du dem soundpark zum vorwurf, dass da "fm4.orf.at" obensteht und dass die seite ein einheitliches design hat?

wenn das nicht so ist, dann ist die einzige erklärung mir einfällt die, dass da persönliche ressentiments im spiel sind. was ich im übrigen verstehe würde.

übrigens, zufällig war ich damals dabei, wie euroranch-kollege sven laut über den soundpark schimpfend (mit ähnlichen argumenten wie du) ebendort die band entdeckt hat, bei der er jetzt selbst in die saiten greift. und dann gemeint hat dass das vielleicht doch nicht so schlecht sei.

und ich erinnere mich, dass du gesagt hast, der einzige grund, dass fm4.orf.at (damals) 70.000 zugriffe pro tag hat sei der, dass da eben das radio sei und die marke und die staatsmacht und was weiss ich. es wird dich interessieren, dass wir da eine seite haben, die ganz ohne radio und staatsmacht mittlerweise wahrscheinlich deutlich mehr als 70.000 zugriffe pro tag hat (genau weiss ich's nicht weil's mir wurscht ist, aber nach der grösse und anzahl der logfiles schätze ich es geht an geschäftigen tagen gegen 100.000).

 earl , 3. July 2002 gegen 15:07 

dein (hns) letztes argument bezgl zugriffe versteh ich nicht ganz - nicht boese gemeint, aber was willst du damit sagen :) ?

 hns , 3. July 2002 gegen 15:33 

mkt hat mal gemeint, um grosse websites zu machen braucht man stampfpower auf anderen kanälen (radio, print etc.), ich wollte nur zeigen, dass das nicht so ist. hat nichts mit soundpark zu tun, sondern mit fm4.orf.at und ist eine alte auseinandersetzung zwischen mir und mkt.

 mkt , 3. July 2002 gegen 16:09 

ich dachte, mich oben eh klar ausgedrückt zu haben und habe deshalb auch so lange geschrieben. reagiert wird aber nicht auf meine inhalte sondern was weiß ich worauf.

olex, dass beim soundpark jeder raufladen darf weiß ich doch. darum ging es doch keine sekunde. im gegensatz zu antville aber (jetzt beginnt's zu hinken), das vollkommen frei losgelassen wird, wo antville mittel zu zwecken bereitstellt, setzt sich fm4 soundpark ganz anders drauf. es wird nicht bloß angeboten sondern auch gleich vereinnahmt, gesteuert, vermarktet ev. sogar politisch unhinterfragt. näher dazu einfach meinen oberen text lesen.

hannes, natürlich hat antville großen zustrom, wie blogger eben auch oder editthispage hatte oder seiten mit gratiswebspace oder downloadsites und und und - warum vergleichst du jetz äpfel mit birnen, darum ging es doch ebenfalls übrhaupt nicht - um zugriffe!?!

und was hat das damit zu tun, dass wir brosd koal dort entdeckt haben? na wunderbar, dass wir das haben. zufällig aber und trotz soundpark-struktur, wüd ich mal nippisch sagen. fein dass man da was raufladen kann, keine frage. feiner wärs halt noch wenn sich die bands selber drauf was stricken könnten und nicht per mail ihre texte abliefern würden, die dann so raufkommen oder nicht, wenn sich strukturen der einordnung, der userbewertung, der zugriffe usw. usw. ergeben wüden, die das ganze übersichtlicher machten.

ich sprach oben aber von vereinnahmung, von unabhängigkeit, von den problemen die sich für "freie" daraus ergeben können. ist eh auch im malmoetext gut skizziert. ihr fühlt eure software und das internet angegriffen. darum ging es aber nicht.

 hns , 3. July 2002 gegen 16:33 

eben. eben. eben.

ich bestreite nicht, dass man den soundpark besser machen könnte. man könnte z.b. ein antville hinstellen, und jeder musiker könnte sich selbst ein weblog einrichten und soundfiles, bilder, etc raufladen. layout umkempeln oder nicht.

das alles könnte man mit minimalem aufwand und fast ohne mittel machen (sofern man für website-hosting einen sponsor kriegt).

das problem ist eben, dass es niemand macht.

aber aufregen über fm4.

mach es besser.

kann man fm4 vorwerfen, dass es das (bislang) nicht tut? kaum. ich glaube sogar, dass fm4 die ersten in diesem land sein werden, die das irgendwann eventuell schnallen und hinkriegen werden. weil sie eben nicht nur rummosern, sondern ab und zu was auf die beine kriegen. und weil sie dazulernen.

aber du brauchst keinen scheiss radiosender um eine website zu machen, auch nicht eine, die soviel bedeutung/zulauf hat wie fm4.orf.at oder soundpark. und wer sagt antville.org und fm4.orf.at hätten nichts gemeinsam hat eben den kern der sache nicht erfasst. das sind eben genau zwei verschiedene arten, ein und das selbe zu tun.

 mkt , 3. July 2002 gegen 16:58 

uijegerle. ein mal probier ichs noch: ich schreibe zwar auch vom netz, das eigentliche problem worum es mir ging ist aber das politische, das dahinter oder darüber steht, das der vereinnahmung und der verantwortungs-übernahme.

im übrigen - und jetzt zu deinem thema - bin ich der meinung, dass der name fm4 (und all seine mittel) sehr wohl wen rührt, wenn es ums raufladen beim soundpark geht. anderes anzunehmen ist für mich internettige blauäugigkeit - aber volle. und gerade die möglichkeiten die für das danach reinfantasiert werden oder auch da sind. sonst könnten ja eh alle bei mp3.de raufladen.

aufregen und diskutieren nehm ich mir wohl das recht bei fm4, ohne dass ich es deswegen selber machen müsste. mit welchen mitteln auch, mit welchem promotionbackground? da sähe ich auch bei antville noch keine möglichkeit der übersichtlichkeit. mach es besser klingt wie "spiel selber besser fussball wenn dir der karsten jancker nicht passt".

schade aber, dass auf das worum es mir ging, niemand eingegangen ist, das worum es auch im malmoe-artikel geht. kleinperspektivische wahrnehmung, wenn gleich ein angriff auf das eigene internest vermutet und die kulturpolitische kritik dabei ganz missachtet wird.

 hns , 3. July 2002 gegen 17:26 

mit welchen mitteln auch, mit welchem promotionbackground?

die einzigen mittel die du brauchst sind ein hoster und etwas zeit. promotion brauchst du keine (ausser deiner eigenen überzeugung und der deiner mitstreiter), aber das glaubst du mir ja wieder nicht.

da sähe ich auch bei antville noch keine möglichkeit der übersichtlichkeit.

was für übersichtlichkeit willst du? redaktionelle selektion auf der frontpage? ich dachte du willst weg davon, ist aber kein problem. offene, halboffene oder geschlossene redaktionsteams, geht alles. lässt sich alles machen, wenn man will.

 conoj , 3. July 2002 gegen 18:35 

2 ansichten und beide kann man teilen. so it das bei mir leider oft.

die fm4 vereinnahmung ist irgendwie legitim, wenn ich mich bei einer fm4 gschicht anmelde...selber schuld. mann könnte ja sagen, der sounpark ist was für leute, die zu faul sind, selbst dafür zu arbeiten, dass die eigene musik bekannter wird. andererseits wäre der bequeme weg nicht der schlechteste, wenn er von fm4 wirklich herzhaft unterstützt würde. und damit meine ich nicht einmal die woche eine soundpark-sendung um 2 in der nacht, wo eh keiner mehr zuhört. ich meine einen soundpark-act der woche, der dann ähnlich wie das album der woche airplay bekommt (das ist jetzt ein nicht durchdachter gedanke). jedenfalls hör ich immer nur soundpark links und soundpark rechts, aber wenn ich unter tags fm4 höre, gibts nicht viel vom soundpark im programm. natürlich bin ich mir darüber bewusst, dass für airplay ein gewisser standard vorausgesetzt wird. ob da jetzt genügend gute acts im sp vertreten sind - keine ahnung. aber bei mehr als 1000 artists dürfte wohl mehr drinnen sein.

ich stell mir jetzt die frage, ob vor dem soundpark wirklich alles besser war. was war vorher besser?
dass du nur mehr mit soundpark support wo auftreten kannst, stimmt sicher nicht. wenn du willst, kannst du 7 tage in der woche auftreten. dass das nicht gleich beim donauinselfest sein wird ist auch klar. aber vor dem sp bist als newcomer auch nicht sofort auf die großen bühnen gekommen.
bandwettbewerbe gibts auch immer noch. und die kann man, glaube ich, ganz gut mit dem soundpark vergleichen, wobei mir da der sp um längen sympatischer ist als eine veranstaltung wo langzoderte poser und irgendwelche ahnungslose typen über die qualität von musik entscheiden.

aber auf was soll die diskussion hinausfühern? weg mit dem soundpark? keine artists mehr auf der frontpage? alle acts (auch schlechte) ins radio? kein act im radio (auch gute)? soundparkseiten selbstgestalten?
ist es schlecht, wenn für die soundselection mit einer sp-band geworben wird? ist es schlecht, wenn eine soundparkband am donauinselfest spielen darf? hätten die früher die chance überhaupt bekomen? braucht man charts? wer entscheidet darüber? wir kann man bei der masse die guten sachen überhaupt selbst noch rausfiltern?
ich weiß das alles auch nicht so genau. finde die diskussion aber gut, weil ich vorher noch gar nicht mit dem gedanken gespielt habe, dass der soundpark auch irgendwelche nicht so lässigen aspekte mit sich bringt.

was sicher nicht das schlechteste ist, ist die kommunikation zwischen den musikern, die durch den soundpark sicher einfacher gemacht wird. wenn man das will, ist man im soundpark gut aufgehoben. ich hab auch nichts gegen remix conteste, auch wenn da die entscheidung natürlich wieder nichts mit demokratie zu tun hat. aber hätte der 16 jährige schweizer vorher eine möglichkeit gehabt, mit seinem track auf eine single zu kommen? ausserdem macht das ganze guten spass. und wer wirklich was erreichen will, muss auch jetzt noch dafür arbeiten, weil der soundpark ist nicht "popstars" wo irgendwelche leute plötzlich zu musikern gemacht werden.

 mkt , 3. July 2002 gegen 19:08 

bla bla, bla bla, bla bla ... unterstützung ja, vereinnahmung nein. aber so einfach isses leider nicht.

"kannst du 7 tage in der woche auftreten" ist falsch. gratis vielleicht, oder gar für den auftritt bezahlen.

und wer's noch immer nicht kapiert hat: die diskussion geht nicht um "weg mit dem soundpark", sondern um KULTURPOLITIK, um unabhängigkeit und wettbewerbsgleichheit. hat eigentlich wer den ganzen malmoe-artikel gelesen?

 earl , 3. July 2002 gegen 19:28 

hat eigentlich wer den ganzen malmoe-artikel gelesen?

ja hab ich.

wenn ich dich (mkt) und den artikel richtig verstehe, ist der hautpkritikpunkt die nicht vorhandene "gewaltentrennung" und die darin bestehende kulturpolitische unverantwortlichkeit. fm4 tritt eben nicht nur als betreiber sondern auch als promoter, vermarkter und hauptnutzniesser, etc auf.

diesen kritik schliesse ich mich durchaus an.

 hns , 3. July 2002 gegen 19:35 

hat eigentlich wer den ganzen malmoe-artikel gelesen?

ich auch.

 olex , 3. July 2002 gegen 19:50 

Brrr.
1. Soundpark-Artists haben auf FM4 Airplay. Bestimmt wird nicht jedesmal dazugesagt, dass eine Band aus dem Soundpark stammt - aber das ist auch nicht nötig. Der Soundpark ist als Plattform für österreichische Jungmusiker konzipiert, der ohne große redaktionellen Eingriffe funktioniert. Dass sich FM4 die Tracks anhört und gutem Material Airplay gibt, stellt keine Vereinnahmung dar.

2. Die 'Soundpark Live' Schiene versucht, Konzertveranstaltern junge Musiker nahezubringen, in dem FM4 Kontaktadressen zur Verfügung stellt. Die einzige Voraussetzung für ein SoundparLive Event ist, daß der Eintritt nicht mehr als (weiß es leider nicht genau) 7 EUR betragen darf. Böse?

3. Ist es eine Vereinnahmung, wenn FM4 Soundpark Bands für FM4-Events bucht, auf die Soundselection CD presst?

4. Daß viele Artists ihre Tracks beim Soundpark raufladen und nicht bei mp3.de, hat mitunter den Grund, daß der Soundpark eine funktionierende und lokal begrenzte Community hat. Wenn ich als burgenländische Band einen neuen Schlagzeuger suche, dann bin ich im Soundpark besser aufgehoben als auf mp3.

5. Die Struktur des Soundpark ist bei der Fülle an Material gewiß optimierungswürdig. Die Website war jedoch nicht als SRA-ähnliches Archiv geplant, welches auf immer und ewig tausenden Künstlern Webspace bietet. So laufen schon jetzt die Festplatten beim Server über, mit dem Effekt, daß alte Tracks früher oder später nicht mehr als mp3 downloadbar sind. Nichtsdestotrotz versucht FM4, die Soundpark mit weiteren Features navigierbarer zu machen - etwa mit den associated Artists, welche es seit ca. 2 Monaten gibt.

6. Antville wäre früher oder später durchaus für den Soundpark einsetzbar, braucht hierfür jedoch noch eine große Anzahl an Features. Ganz gleich aber, welches System verwendet wird, bedeuten weitere Features Kosten in der Entwicklung - von der Konzeption bis zur Programmierung (ach, die paar Terabyte Datentransfer pro Monat sind auch noch zu bezahlen). FM4 hat ein sehr eingeschränktes Budget und ist primär ein Radiosender - womit man sich nach der Decke strecken muß. Wenn jemand einen Sponsor (oje, das wäre ja wieder eine Vereinnahmung) aufstellt, der 500.000 Euro bereitstellt, ja dann kann der Soundpark ganz anders aussehen. Doch den gibt es derzeit nicht.

Klaus, ich habe das Gefühl, du stösst dich nur an der Beteiligung von FM4 beim Wiener Stadtfest. Was genau nichts mit dem Soundpark zu tun hat. In dem Fall lass dir aber die Beweggründe von Monika Eigensperger oder Martin Blumenau erklären.

 hns , 3. July 2002 gegen 20:09 

olex: "Antville wäre früher oder später durchaus für den Soundpark einsetzbar, braucht hierfür jedoch noch eine große Anzahl an Features. Ganz gleich aber, welches System verwendet wird, bedeuten weitere Features Kosten in der Entwicklung - von der Konzeption bis zur Programmierung (ach, die paar Terabyte Datentransfer pro Monat sind auch noch zu bezahlen). FM4 hat ein sehr eingeschränktes Budget und ist primär ein Radiosender - womit man sich nach der Decke strecken muß. Wenn jemand einen Sponsor (oje, das wäre ja wieder eine Vereinnahmung) aufstellt, der 500.000 Euro bereitstellt, ja dann kann der Soundpark ganz anders aussehen. Doch den gibt es derzeit nicht."

Falsch, Kosten spart man, indem man Verantwortungen abgibt und die Leute sich selbst verwalten lässt.

 conoj , 3. July 2002 gegen 20:36 

"kannst du 7 tage in der woche auftreten" ist falsch. gratis vielleicht, oder gar für den auftritt bezahlen.

gehts jetzt etwa ums geld verdienen? ich dachte es geht um unabhängigkeit vom soundpark. und wenn man unabhängig von irgendwem was erreichen will, muss man eben zugeständnisse machen (oder ein brutaler berserker sein). wenn ich nicht im soundpark sein will, muss ich mir ein anderes forum suchen und das sind dann oft auftritte. und wenn mir was dran liegt und ich spass dran habe, mach ichs auch gratis.

zur wettbewerbsgleichheit zwischen soundparklern und nicht soundparklern kann ich nicht viel sagen, da kennst dich du sicher besser aus. vielleicht ist es ja so, dass wirkliche perlen im soundpark verkümmen, weil es jemanden bei fm4 nicht gefällt. weiß ich nicht. aber gibts das nicht ausserhalb auch? vielleicht wird auch ein beschissener sp-act von fm4 gepusht, bis ihn jeder kauft. gibts ausserhalb genauso.
also ich sehe jetzt als halbwegs außenstehender die wettbewerbsungleichheit nicht. ich vermute mal, dass wenn jemand wirklich musikalisch qualität hat, er es mit oder ohne sp schaffen kann weil ich mir nicht vorstellen kann, dass ein label einen großartigen act ablehnt, weil er nicht im soundpark vertreten ist und noch kein airplay auf fm4 hat. ist das nicht die aufgabe eines labels, sowas zu regeln? wettbewerbsungleichhteit herrscht wahrscheinlich eher bei sowieso nur mittelprächtigen acts - wenn einer dank soundpark und der darum gebildeten comunity das glück hatte auf einer großen bühne stehen zu dürfen.
das ist jetzt meine naive trottelmeinung.

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